Fanclub unterstützt Neuhauser Jugendfeuerwehr

Neuhaus. (kap) Am letzten Samstag trafen sich die Vereinsverantwortlichen des Bayern Fanclub “T’Hitn Neuhaus” mit einer Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus in deren erst kürzlich eingeweihten, neuen Feuerwehrhaus.

Der Anlass gab Grund zur Freude, denn Vereins-Vorsitzender Sebastian Bergler überreichte zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Johannes Schönberger und Andreas Witt dem Vorstandsvorsitzenden der Feuerwehr, Christian Windschiegl und dem ersten Kommandanten Andreas Bogner einen Spenden-Scheck in Höhe von 600 Euro. Das Geld kommt der Jugendgruppe der FFW Neuhaus zu Gute, bei der aktuell 8 Jugendliche im Alter von 16-17 Jahren unter der Leitung der drei Jugendwarte Simon Schönberger, Simon Kreinhöfner und Benedikt Schrott zu Feuerwehrleuten ausgebildet werden, damit sie nach Erreichen der Volljährigkeit am aktiven Feuerwehrdienst teilnehmen dürfen.

Der Spendenbetrag stammt laut Bergler aus den Einnahmen einer Tombola, die an der Jahreshauptversammlung veranstaltet wurde und wurde nochmal um die Hälfte aus der Vereinskasse des über 300 Mitglieder zählenden Fanclubs ”T’Hitn Neuhaus” aufgestockt. 

Wie bei allen Ehrenämtern ist es wichtig bereits den Nachwuchs dafür zu begeistern, insbesondere wenn es sich dabei um eine so wichtige Institution wie die Feuerwehr handelt. Der Fanclub möchte mit der Spende die Nachwuchsarbeit der Neuhauser Feuerwehr würdigen und unterstützen.

Interessierte junge Menschen können sich übrigens jederzeit bei uns melden und mal rein schnuppern.

#40 – 07.10.2023 – THL – VU mit Lkw – BAB-93

Datum: 07.10.2023
Uhrzeit: 14:18 Uhr
Ort: BAB-93, FR Süden, AS Altenstadt/WN
Mannschaft: 1/8
Meldung: VU mit Lkw
Eingesetzte Fahrzeuge: LF10, MTW, VSA
Einsatzende: 17:15 Uhr
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus, Weiden, Altenstadt, Rothenstadt

Wir haben an der AS Altenstadt eine Komplettsperre die BAB-93 eingerichtet und die Auffahrt gesperrt. Der MTW war als Vorwarnfahrzeug eingesetzt.

Stadt und Feuerwehr stemmen gemeinsam das neue Gerätehaus in Neuhaus 

Hand in Hand arbeiten die Feuerwehr Neuhaus und die Stadt Windischeschenbach für das neue Gerätehaus. Am Sonntag wurde es feierlich eingeweiht.

Voll besetzt waren die Fahrzeughalle und der Außenbereich vor dem neuen Gerätehaus in Neuhaus, als die Feuerwehr am Sonntag zur offiziellen Einweihung geladen hatte. „Heute ist ein großer und schöner Tag für die Feuerwehr und die Ortsgemeinschaft“, stellte Bürgermeister Karlheinz Budnik fest. Ausdauer und Entschlossenheit seien die Eigenschaften, die den Erfolg sichern. Der Satz von Leo Tolstoi könne hier 1:1 angewandt werden. 

Das Projekt optimiere die Sicherheit im Ort, der ganzen Stadt und darüber hinaus, sowie auch die derer, die dafür ehrenamtlichen Dienst leisten. Was ihn als Bürgermeister besonders freue, dass bei einer Bausumme von über eineinhalb Millionen Euro die Wertschöpfung größtenteils vor Ort bleibe.

Bei den meisten Einsätzen der Feuerwehr komme es auf jede Minute an. Das war problematisch geworden, denn das alte Gerätehaus konnte der Fahrzeug- und Materialausstattung der Wehr nicht mehr gerecht werden. Ganz zu schweigen von den Unfallverhütungsvorschriften. Dem habe der Stadtrat Windischeschenbach mit überwiegender Mehrheit zum Beschluss für den Neubau Rechnung getragen.

Stadtpfarrer Hubert Bartel zitierte beispielhaft für dieses Feuerwehrhaus das Johannesevangelium. Darin wird darauf eingegangen, die „Liebe zu leben“. Die Feuerwehren zeigen, dass dieses Gebot der Nächstenliebe nicht nur etwas für die Frommen ist. „Gottes Segen soll Kraft für alle Einsätze gehen, die von diesem Haus aus gefahren werden“, so der Geistliche.

„Ja mei, d’Neihauser halt“, stellte Landrat Andreas Meier anerkennend fest, angesichts dem, was hier geschaffen wurde. Das zeige, dass die Feuerwehr immer zur Stelle ist. „Hier ist auch Sicherheit für die Einsatzkräfte verbaut“, sagte Meier. Das möchte er als aktiver Feuerwehrmann auch herausstellen.

Kreisbrandrat Marco Saller sprach von einem Meisterstück. Die Stärkung der Feuerwehren sei die Stärkung der Gefahrenabwehr. Eine Hilfsorganisation wie die Feuerwehr sei alternativlos. Sie funktioniert aber nur, wenn ihr dazu die Grundlagen geschaffen werden, wie es hier in Neuhaus der Fall ist.

Kommandant Andreas Bogner zeichnete einen Einsatz vor zehn und mehr Jahren nach, der eigentlich auch ein Sketch für den Feuerwehrfasching hätte sein können. Da suchten die Aktiven noch nach Parkplätzen rund ums Feuerwehrhaus bei Einsätzen, als man eigentliche schon lange am Einsatzort hätte sein sollen. Von den Zuständen im Gebäude dann ganz zu schweigen. 

„Das ist Geschichte, seit wir dem Stadtrat einen simulierten Einsatz vorgeführt haben“, sagte Bogner. „Ich kann als Kommandant sagen, dass unser Leben auf der Straße beendet ist“, so Bogner.

Neben Geldern für die Ausstattung hat die Feuerwehr auch freiwillige Arbeitsleistungen von 3200 Stunden gebracht. Dabei standen Harald Windschiegl, Benjamin Mayer, Thomas Wilhelm, Johannes Sperr, Fabian Kühnl und Andreas Witt an vorderster Stelle. „Wir stünden jetzt so nicht hier, wenn es den Motor des gesamten Projekts Kommandant Bogner nicht geben würde“, schloss Feuerwehrvorsitzender Christian Windschiegl den offiziellen Teil, der dann in den Feierpart überging, den die „Neuhauser Boum“ musikalisch gestalteten.

Quelle (Text): https://www.onetz.de/oberpfalz/neuhaus-windischeschenbach/stadt-feuerwehr-stemmen-gemeinsam-neue-geraetehaus-neuhaus-id4367451.html