#21 – 18.05.2016 – THL – BAB-93

Datum: 18.05.2016
Uhrzeit: 17:46 Uhr
Alarmierung: große Schleife
Ort: BAB-93, Altenstadt/WN in Fahrtrichtung Norden
Mannschaft: 1/10
Meldung: AS Altenstadt Richtung Windischeschenbach durch die Baustelle hindurch Öl auf Fahrbahn
Eingesetzte Fahrzeuge: LF10, MTW, VSA
Einsatzende: 18:30 Uhr
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus, Altenstadt/WN

Zwischen der AS Altenstadt/WN und AS Windischeschenbach war eine Ölspur gemeldet. Es handelte sich aber nur um Wasser in der AS Altenstadt/WN. Es war kein Einsatz notwendig und wir fuhren wieder zum Standort zurück.

Maibaum-Aufstellen 2016

Autokran löst Lader und Traktor ab

Dennoch gelungene Maifeier der Neuhauser Feuerwehr auf dem Marktplatz

Neuhaus (mlb) Kurz und schmerzlos ging in diesem Jahr das Aufstellen des Neuhauser Maibaumes von statten. Aus Sicherheitsgründen verzichteten die Spritzenmänner erstmalig auf das spektakuläre Aufrichten des über 30 Meter hohen Baumes mit Lader und Traktor. Stattdessen hievte ein Autokran der Firma Hallenbau Kreuzer den dicken Stamm in die dafür vorgesehen Bodenöffnung. Die Hilfe der Feuerwehrmänner war erst beim Drehen und Einpassen des Baumes gefragt. Benjamin Mayer befreite vor den Augen der zahlreichen Zuschauer, die sich am Marktplatz eingefunden hatten, das festlich geschmückte Maiwahrzeichen in schwindelnder Höhe vom Haltegurt des Kranes. Für den Aufstieg wählte der gelernte Dachdecker stilecht die Feuerwehrdrehleiter. „Ich freue mich, mit dem Mai auch den Frühling begrüßen zu dürfen“, spielte Christian Windschiegl bei der anschließenden Feierstunde auf das sonnige Wetter am Samstagabend an. Der erste Vorstand der Neuhauser Feuerwehr freute sich ebenso wie Bürgermeister Karlheinz Budnik über das Fortführen der alten Tradition des Maibaum-Aufstellens. Mit fröhlichen Weisen, gesungen vom Männergesangverein Harmonie, sowie stimmungsvoller Blasmusik von den Neuhauser Boum wurde der Wonnemonat Mai begrüßt. Besonderen Grund zur Freude hatte Michl Windschiegl. Sein Los wurde von Glücksfee Miriam Würth, die mit einer Gruppe junger Damen auf ihrer Junggesellinnen-Tour Station in Neuhaus machte, aus der Lostrommel gezogen. Wenn es nach dem Wunsch des erst fünfjährigen Gewinners geht, wird der Maibaum nach seiner offiziellen Standzeit auf dem Marktplatz im heimischen Garten aufgestellt.

Eindrücke zur THL Übung der Gruppe 2

Am Donnerstag Abend beschäftigte sich die Gruppe 2 mit den uns zur Verfügung stehenden Einsatzmitteln zur Technischen Hilfeleistung. Zum Einsatz kamen der Verkehrsunfallsatz, Säbelsäge, Halligantool, etc. Zu Übungszwecken stand ein ausgedienter Pkw bereit.

#10 – 29.03.2016 – THL – VU BAB-93

Datum: 29.03.2016
Uhrzeit: 13:29 Uhr
Alarmierung: große Schleife
Ort: BAB-93
Mannschaft: 1/9
Meldung: VU in der Baustelle mit 3 Pkw
Eingesetzte Fahrzeuge: LF-10, MTW, VSA
Einsatzende: 14:45
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus, Windischeschenbach

Der Verkehrsunfall ereignete sich im Baustellenbereich zwischen der AS Windischeschenbach und Neustadt/WN. Wir leiteten den Verkehr auf der Standspur vorbei. Nach kurzer Zeit wurden wir dann von der Autobahnmeisterei abgelöst.

#09 – 23.03.2016 – THL – BAB-93

Datum: 23.03.2016
Uhrzeit: 08:37 Uhr
Alarmierung: große Schleife
Ort: BAB-93, AS Altenstadt
Mannschaft: 1/7
Meldung: Auslaufender Kraftstoff Lkw
Eingesetzte Fahrzeuge: LF-10, MTW, VSA
Einsatzende: 09:30
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus, Windischeschenbach

Ein Lkw bei der Anschlussstelle Altenstadt verlor angeblich Kraftstoff. Dieser Vorfall bestätigte sich allerdings nicht. Wir fuhren unverrichteter Dinge wieder zurück zum Standort.

#07 – 15.03.2016 – THL

Datum: 15.03.2016
Uhrzeit: 07:50 Uhr
Alarmierung: große Schleife
Ort: Neuhaus
Mannschaft: 1/6
Meldung: Personenrettung mit Drehleiter
Eingesetzte Fahrzeuge: LF-10, MTW
Einsatzende: 08:45 Uhr
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus, Neustadt (DLK)

Eine verletzte Person musste mit der Drehleiter aus Neustadt/WN über den Balkon aus dem 1. Stock eines Wohnhauses am Marktplatz gerettet werden. Wir übernahmen als örtlich Zuständige Wehr die Verkehrsabsicherung und halfen den Kollegen aus Neustadt.

Rosenmontagsball 2016

Wenn der Burgturm mit der Zofe tanzt

Einfallsreiche Maskierungen, gelungene Auftritte und eine Bombenstimmung beim Mittelalter-Spektakel der Feuerwehr

Neuhaus (mlb) Eine feurig scharfe Henkersmahlzeit mit leckeren Kartoffeln, Paprika und ganz viel Fleisch – ein letzter Gruß aus der Küche bevor der Weg zum Schafott führt. Grausamkeiten, willkürliche Bestrafungen, Entbehrungen und die Pest standen im Mittelalter auf der Tagesordnung. Ganz anders zeigte sich da das Spektakulum, welches die Neuhauser Spritzenmänner am Rosenmontag im Linglsaal veranstalteten. Zwar ließen sich die zahlreichen Ballbesucher auch hier die herzhafte Henkersmahlzeit schmecken, mit illustrer Lebensfreude, Heidenspaß und ganz viel Gaudi frönten sie aber dem bunten höfischen Treiben. Eine besondere Augenweide boten dabei die gelungenen mittelalterlichen Kostüme, in welche die Maskerer geschlüpft waren. Ein Ritter mit Bettfedern-Kettenhemd erhielt ebenso bewundernde Blicke wie das stilecht gekleidete höfische Gesinde, der ehrwürdige Pest-Medikus oder der Hofnarr mit Kinderstrumpfhosen-Narrenkappe. Als Sieger der Maskenprämierung ging am Ende der Neuhauser Butterfass-Turm hervor, der sich samt seiner ihm angetrauten Zofe als „Burg-Fräulein“ präsentierte. „So manch einer hat sich hier verkleidet. Gestalten die man eigentlich meidet, haben wir hier heute schon gesehen. Da möchte man doch wieder gehen“, nahm Manuel Windschiegl die Gaudigesellschaft aufs Korn. Kurzerhand unterstellte der Hofmarschall der Pfadfinder-Faschingsgesellschaft (PFG) den Feuerwehrball unter die Regentschaft von Daniela I. und Andreas I., die begleitet von Hofstaat und Gardemädchen von ihrem reich geschmückten Thron aus das bunte Treiben verfolgten. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten auf der Tanzfläche verstanden es die Teddy Boys, quasi als Leib-Band des Rosenmontagsballs, die Narren mit einer Polonaise und bekannten Stimmungsmachern aus der Reserve locken. Die Stimmung kochte dabei so hoch, dass es für den Feuerwehrvorstand Christian Windschiegl mitunter schwierig war, Tanzpausen für die gelungenen Showeinlagen der Gardemädchen heraus zu schlagen. Sogar das Geheimnis des streng geheim gehaltenen Auftritts der Feuerwehr-Hofnarren lüftete sich aus diesem Grund erst nach Mitternacht. Mit tobendem Applaus und Lachtränen in den Augen verfolgte das Publikum den Tanz der „Helden in Strumpfhosen“. In Anlehnung an den gleichnamigen Mel Brooks – Film, der das Leben des wohltätigen Robin Hood parodiert, glänzten die Spritzenmänner mit mehr oder weniger grazilen Bewegungen, mitunter halsbrecherischen Akrobatikeinlagen und überraschenden Showeffekten.

Quelle: „Der Neue Tag“, 10.02.2016

 

Generalversammlung 2016

Kamera als Notbehelf

Kommandant und Vorstand der Feuerwehr Neuhaus blicken positiv auf das vergangene Jahr zurück. Zufrieden sind sie aber trotzdem nicht ganz.

 

Neuhaus. Es hat sich immer noch kein Grundstück für ein neues Gerätehauses gefunden. Das heißt auch, dass das Feuerwehrauto nach wie vor in der engen Kurve rückwärts aus der Garage fahren muss. Auch bei der Wartung und Pflege bleibt es eng.

Eigeninitiative
350 Euro von der Volksbank will Kommandant Andreas Bogner als Anzahlung für eine Rückfahrkamera verwenden. „Den Einbau erledigen zwei Kameraden, die Brotzeit dafür spendiere ich“, verkündete er in der Generalversammlung im Lingl-Saal. Sollte eine Finanzierungslücke bleiben, will zweiter Kommandant Thomas Wilhelm einspringen.

Kassenwart Johannes Eibl bezeichnete den Rosenmontagsball als größte Einnahmequelle des vergangenen Jahres. Vorsitzender Christian Windschiegl monierte, dass wenige eigene Mitglieder gekommen seien. Er äußerte die dringende Bitte, dies bei der Neuauflage am 8. Februar zu verbessern. „Das würde auch die Mühen der Kameraden belohnen, die sich mit viel Ehrgeiz engagieren.“ Motto ist diesmal das Mittelalter. Das Neuhauser Prinzenpaar der Pfadfinder Faschingsgesellschaft wird den Ball unterstützen.

Vorsitzender Christian Windschiegl erinnerte an Veranstaltungen wie das Bankerlfest oder das Maibaumaufstellen am Marktplatz sowie die Segnung der neuen Tragkraftspritze nach dem Floriansamt. Zum Jahresende zählte die Wehr 126 Mitglieder, davon einschließlich der Jugendlichen 68 Aktive.

Bürgermeister Karlheinz Budnik betonte, dass die Stadt alles tun werde, die freiwilligen Helfer bestmöglich zu unterstützen. 2015 habe man 20 000 Euro für die Ausstattung der fünf Wehren mit neuen Helmen aufgebracht. Stadtrat Werner Sauer dankte der Wehr, dass sie im heißen Sommer den Sportplatz ausreichend gewässert habe.

André Stessmann, Kommandant der Kollegen aus Windischeschenbach, will mit mehr Öffentlichkeitsarbeit den Nachwuchs anlocken. Weil Richard Franz bei der Staatsehrung verhindert war, erhielt er am Freitag nachträglich von Bürgermeister Budnik das goldene Ehrenkreuz für 40 Jahre Mitgliedschaft.

„Egal ob man 10 oder 70 Einsätze abarbeitet, das Wichtigste ist immer noch, dass man jemandem helfen kann und dass wir alle wieder gesund zurückkehren“, sagte Kommandant Bogner. 72 Einsätze bedeuteten 12 mehr als noch 2014. Daraus ergaben sich inklusive Übungen 972 Einsatzstunden. (Anmerkung: Die 972 Stunden sind reine Einsatzzeit – ohne Übungen).

Bei 51 technischen Hilfeleistungen von der Katze im Baum über Ölspur oder Verkehrsabsicherung, bis hin zu zahlreichen Unfällen auf der Autobahn bewiesen die Kameraden Topform. Häufig seien Unfälle an der Zu- und Abfahrt der Autobahn gewesen. Zahlreiche Kameraden absolvierten einen Motorsägenkurs, besuchten das Brandhaus Würzburg, übten als Atemschutzgeräteträger oder unterzogen sich der Digitalfunk-Schulung.

Schulungen auf dem Plan
Als Aufgaben für 2016 nannte Bogner kurz die Inbetriebnahme des Digitalfunks einschließlich entsprechender Schulungen, die modulare Truppenausbildung (MTA), Leistungsprüfungen Brand und Technische Hilfeleistungen (THL) sowie die weitere Suche nach einem Grundstück für das Gerätehaus.

Quelle: Der Neue Tag, 12.01.2016

Gute Kameradschaft. Feuerwehr Neuhaus ehrt treue Mitglieder

Vorstand und Kommandant der Feuerwehr sind stolz auf ihre Mannschaft. Das betonten sie in der Generalversammlung in Neuhaus. Anders sei es nicht möglich gewesen, 72 Einsätze erfolgreich zu bestreiten.

Neuhaus. Dass dazu auch die beste Ausstattung gehörte, dafür sorgten Funkwart Andreas Bogner, Jugendwart Johannes Braunschmidt, Atemschutzwart Ulrich Kreinhöfner, Gerätewart Thomas Kreinhöfner und Zeugwart Clemens Schönberger.

Bogner brachte die inzwischen 19 Jahre alten Funkwecker zur Sprache. Sie sollten in etwa fünf Jahren gegen Digitalfunkwecker getauscht werden. Kreinhöfner bestätigte, dass alle Geräte in einem Topzustand seien und freute sich über neue Jacken, Helme oder Handsprechgeräte.

Bei den 25 Übungen wurden 474 Stunden geleistet, bilanzierte Thomas Wilhelm. Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung zahlreicher Mitglieder, allen voran die nachgeholte staatliche Auszeichnung von Richard Franz mit dem goldenen Ehrenkreuz für 40 Jahre Mitgliedschaft. 25 Jahre sind Christian Haubner, Christof Feldmeier, Helmut Kippes, Markus Wilhelm, Jürgen Punzmann und Reinhard Michl dabei.

Die Urkunde für 50 Jahre erhielten Alexander Höcht, Albert Beer, Robert Beer, Karl Bergler, Siegfried Windschiegl, Otto Punzmann und Alfons Bergler. 25 Jahre aktive Dienstzeit hat Reinhard Michl absolviert, die staatliche Ehrung steht noch aus. Daniel Bogner und Maurice Schandri wechselten von der Jugend zu den Aktiven. Die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhielten Christian Bauer, David und Jonas Kreinhöfner, Fabian Kühnl, Ismail Qayyum, Fabian Selch, Florian Stangl, Johannes und Manuel Windschiegl.

Gitte Kreinhöfner bedankte sich für den Pfarrgemeinderat für Absicherungen beim Martinszug oder bei Wallfahrten sowie die Hilfe beim Pfarrfest.

Maibaum zum Dank

Ehrenkommandant Alfons Bergler betonte, dass gerade das schnelle Eingreifen bei einem Bienenhausbrand größeren Schaden verhindert habe. Als Gegenleistung werde Tobias Bergler den diesjährigen Maibaum spendieren. Siegfried Windschiegl wollte den aktuellen Stand beim Ausbau der neuen Atemschutzstrecke wissen (Seite 30).

Ulrich Kreinhöfner stellte in den Raum, dass die SMS-Alarmierung nicht immer klappe. Nun solle geprüft werden, ob es auf dem Markt ein System gebe. Das sagte Kommandant Andreas Bogner zu.

Quelle: Der Neue Tag, 15.01.2016