Maibaum aufgestellt

Maibaum steht in Rekordzeit!

Am 30.04 stellten wir wie jedes Jahr auf dem Marktplatz in Neuhaus unseren Maibaum auf. Bereits am frühen Nachmittag machten sich die Kameraden auf um das gute Stück frisch aus dem Wald zu holen. Nachdem der Baum geschmückt und mit den Zunftzeichen versehen war zogen wir ihn um 18:30 Uhr auf. Dies geschah heuer völlig reibungslos und fast in Rekordzeit.

Anschließend fand am Marktplatz eine kleine Maifeier statt, welche vom Kindergarten, dem Männergesangverein Harmonie und den Neuhauser Boum umrandet wurde. Den Baum erhielten wir als „Abschiedsgeschenk“ unseres ehemaligen Bürgermeister Andreas Meier aus dem städtischen Wald.

Selbstverständlich gab es auch wieder eine Maibaum Verlosung. Der glückliche Gewinner kommt heuer von unserer Patenfeuerwehr aus Dietersdorf. Herzlichen Glückwunsch!

#10 – 17.04.2014 – THL – A93

Datum: 17.04.2014
Uhrzeit: 14:05
Alarmierung: kleine Schleife
Ort: BAB-93, Fahrtrichtung Norden zwischen AS Altenstadt und AS Neustadt/WN
Mannschaft: 1/5
Meldung: A93, VU mit mehreren Fahrzeugen, keine Personen eingeklemmt
Eingesetzte Fahrzeuge: LF10, MTW, VSA
Einsatzende: 16:00
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus, Altenstadt
Ein 34 jähriger Fahrer musste mit seinem Wohnmobil verkehrsbedingt abbremsen. Ein darauf folgender 24 jähriger Fahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr mit seinem Audi A3 auf das Wohnmobil auf. Durch den Zusammenstoß schleuderte der Audi in die Mittelleitplanke und das Wohnmobil kam auf der rechten Spur zum Stehen. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Audi sowie die Beifahrerin des Wohnmobil leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst in das Weidener Klinikum transportiert. Wir leiteten den Verkehr an der Anschlussstelle Altenstadt aus und sperrten die Auffahrt zur A93 am Kreisverkehr.

Rosenmontagsball

Welturaufführung im knappen Kleidchen

Time Warp der Floriansjünger Sahnehäubchen auf dem rundum gelungenen Rosenmontagsball

 „Da fällt mir jetzt wirklich nix mehr ein!“ überrascht und überwältigt zugleich suchte Florian Meier, Hofmarschall der Pfadfinder-Faschingsgesellschaft (PFG) nach den passenden Worten für den grandiosen Auftritt der Feuerwehr-Showtanz-Gruppe am Rosenmontagsball. Angekündigt als „Welturaufführung“ machten die als sexy Transvestiten verkleideten Floriansjünger beim Time Warp der Rocky Horror Picture Show dieser Vorhersage alle Ehre. Die zahlreichen Zuschauer im vollbesetzten Lingl-Saal honorierten die gewagte Mitternachtsshoweinlage mit donnerndem Applaus. Christian Windschiegl, erster Vorstand der Neuhauser Wehr, hatte also bei seiner Begrüßung nicht zu viel versprochen: „Tauchen Sie ein und lassen Sie sich von der Welt der Musicals verführen.“ Auch die Maskierungen der Ballbesucher waren passend zum Thema des Abends mehr als sehenswert. So forderten etwa blutrünstige Vampire süße „Cats“-chen und hippe Teenager im 50er-Jahre-Grease-Style zum Tanz auf. Auch Vertreter des Gospelchors aus Sister Act, Shrek und das Phantom der Oper wurden gesichtet. Udo Lindenberg und Jesus Christ Superstar entdeckten gemeinsam mit der Blue-Man-Group und Freddie Mercury, dass es hinter dem Horizont in die Bar weiter geht, während der wackere Bergbauer dem Ruf des Watzmann folgte. Bei der Maskenprämierung, die Prinzessin Bettina I. und Prinz Marco I. vornahmen, machte der Oberpfälzer Star-Light-Express das Rennen. Stilecht auf Rollschuhen eroberte er zu den Klängen des Musicals-Orchesters, die Teddy-Boys, die Tanzfläche. Allgemeine Begeisterung machte sich bei den Auftritten der PFG-Faschingsgesellschaft breit. Sowohl beim Garde- als auch beim Showtanz glänzten die hübschen Tänzerinnen mit ihrem Können.

(Bericht im „Neuen Tag“ vom 05.03.2014)

Jugendübung

Bei winterlichen Bedingungen übte unsere Jugendgruppe das Retten einer Person über die Steckleiter. Mittels Schleifkorbtrage kann die zu rettende Person schonend z.B. über einen Hang oder aus dem ersten Stock abgelassen werden.

Atemschutzübung

Am Freitag, 07.02.2014 traf sich die Atemschutzgruppe zur Übung im städtischen Bauhof. Themenschwerpunkt war dieses Mal die Benutzung der Rettungssäge unter Atemschutz sowie die Bedienung der Wärmebildkamera. Ersteres stellt sich als wahnsinnig anstrengende Tätigkeit heraus, die dem Atemschutzgeräteträger körperlich einiges abverlangt. Komplett ausgerüstet wurden dann eine dafür konstruierte Wand mit der Rettungssäge durchtrennt. Besonders gespannt waren alle darauf zum allerersten Mal die neue Wärmebildkamera in den Händen zu halten. Alle anwesenden Kameraden wurden in das neue Gerät eingewiesen und lernten die Technik (Würfelblick) zum korrekten Absuchen von Räumen.

Dienst- und Generalversammlung

Kommandant geht als Brandmeister in die nächste Legislaturperiode

Andreas Bogner genauso wie sein Stellvertreter Thomas Wilhelm im Amt bestätigt – Feuerwehr im Top-Zustand

Neuhaus (mlb) Die Dienstversammlung der Neuhauser Feuerwehr vergangenen Freitag im Lingl-Saal wurde,  wie erster Bürgermeister Andreas Meier es formulierte, zum Abend der Überraschungen. Zuerst erfreute erster Kommandant Andreas Bogner seine Kameraden mit der spontanen Anschaffung einer Wärmebildkamera, die bereits ab Mitte Februar einsatzbereit sein wird, danach wurde der Leiter der Wehr selbst von Meier überrascht. Mit einem „Ehre, wem Ehre gebührt!“ ernannte das Stadtoberhaupt Andreas Bogner aufgrund seiner beachtlichen Leistungen um die Neuhauser Wehr zum Brandmeister. Meier erinnerte dabei an dessen Engagement im Zuge der Neuanschaffung der beiden Feuerwehrfahrzeuge im vergangenen Jahr und seinen immerwährenden Einsatz für die Kameraden vor Ort. Zugleich dankte er allen, die in den vergangenen Jahren ihren Beitrag dazu geleistet hätten, dass die Truppe aktuell mannschafts- und ausstattungsmäßig in einem Top Zustand sei. Die anschließende Wahl des Führungskreises spricht dafür, dass sich an dieser erfreulichen Situation auch in den nächsten sechs Jahren nicht viel ändern wird. So wurden neben den beiden Kommandanten Andreas Bogner und Thomas Wilhelm auch der Gerätewart Thomas Kreinhöfner, der Atemschutzwart Ulrich Kreinhöfner und der Jugendwart Johannes Braunschmid im Amt bestätigt. Während der Versammlung zog das unveränderte Führungsteam zugleich ein Resümee über das vergangene Jahr. Laut der Statistik des ersten Kommandanten zähle die Neuhauser Feuerwehr aktuell 67 aktive Mitglieder, darunter sieben Feuerwehranwärter. Insgesamt rückten die Männer, so Bogner, zu 46 Einsätzen im Stadtgebiet aus. Der Schwerpunkt lag dabei auf technischen Hilfeleistungen und Verkehrssicherungen. Allerdings wurde die Wehr auch zu sechs Brandeinsätzen, einer Personenrettung sowie Wespennotdiensten und drei Fehlalarmen gerufen. Insgesamt waren somit 408 Feuerwehrdienstleistende ganze 585 Stunden freiwillig im Einsatz. „Das Jahr 2013 geht in die Geschichte der Feuerwehr Neuhaus ein“, ist sich der Kommandant sicher, „Neben der bombastischen Doppelfahrzeugweihe, die mit sehr viel Arbeit verbunden war, gab es im Berichtsjahr noch jede Menge weitere Termine und Aufgaben zu erledigen.“ So erläuterte er nicht nur den aufwändigen Abstimmungsprozess beim Kauf und Umbau der beiden neuen Fahrzeuge, sondern zählte zugleich erfreut zahlreiche Ausbildungslehrgänge und Übungen auf, mit denen sich die Kameraden fit für den Ernstfall gemacht hätten. „Ihr habt eine wahnsinnige, gigantische Leistung erbracht“, lobte Bogner seine Truppe. Er dankte allen voran seinem Stellvertreter Thomas Wilhelm sowie den Gruppenführern und Ausbildern für ihr großes Engagement. Per Handschlag begrüßten die Kommandanten im Anschluss die beiden Neuaufnahmen Simon Windschiegl und Fabian Kühnl in der Wehr. Zum Feuerwehrmann beförderten sie David Kreinhöfner, Fabian Kühnl und Michael Stangl. Thomas Neugirg darf sich ab jetzt Löschmeister und Thomas Wilhelm Oberlöschmeister nennen. Weiterhin zeichneten die Kommandanten verdiente Kameraden für langjährigen aktiven Feuerwehrdienst aus: Benedikt Schrott und Thomas Windschiegl für 10 Jahre, Reiner Windschiegl für 20 Jahre, Andreas Bogner, Christian Käß, Thomas Kreinhöfner, Clemens Schönberger und Harald Windschiegl für 30 Jahre sowie Wolfgang Käß für 40 Jahre.

Erfolgreiches Jahr 2013 spornt Feuerwehr zu neuen Plänen an

Neues Feuerwehrhaus nicht ausgeschlossen – Christian Windschiegl und Reinhard Michl neues Vorstandsteam

„Was soll ich jetzt noch zur Neuhauser Feuerwehr sagen?“ Stirnrunzelnd stellte André Stessmann bei der Generalversammlung der Neuhauser Feuerwehr diese Frage an seine Kameraden im nahezu voll besetzten Linglsaal. „Zwei neue Autos, ein tolles Fest, einen Haufen Geld, alles passt!“ Fast ein wenig neidisch gratulierte der federführende Kommandant im Stadtgebiet der erfolgreichen Ortsfeuerwehr zu ihrem perfekten letzten Jahr. Und dass es nicht besser hätte sein können, zeigte sich beim Jahresrückblick des ersten Vorstandes Christian Windschiegl. „2013 war ein extrem anstrengendes, aber auch sehr erfolgreiches Jahr, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird“, so der Vorsitzende. Er erinnerte allem voran an die viertägige Doppelfahrzeugweihe am Pfingstwochenende des letzten Jahres, deren Durchführung die Kameradschaft aus seiner Sicht noch fester zusammengeschweißt hätte. „Fest, Fester, Feierwehrfest – dieser selbst kreierte Slogan schlug ein wie eine Bombe und machte der Steigerung alle Ehre“, so der Vorsitzende noch sichtlich beeindruckt. Wie Windschiegl bekräftigte, feierte die Wehr tatsächlich ein Fest der Superlative. Daher dankte er nochmals allen Beteiligten für ihre Unterstützung. „Dieses Fest wäre nicht zustande gekommen, wenn nicht der gesamte Ort voller Enthusiasmus dabei gewesen wäre“, ist sich Windschiegl sicher. Es habe gezeigt, dass wenn alle mit Herzblut anpacken und an einem Strang ziehen, auch derartige Herausforderungen ohne Schwierigkeiten gemeistert werden können. Den großartigen finanziellen Erfolg, der sich aus dem Festwochenende ergab, erläuterte Kassier Johannes Eibl im Anschluss. „Ich bin heilfroh, dass ich heute keine schlechten Zahlen verkünden muss“, gestand er dabei schmunzelnd, „Der Gewinn ist eine respektable Leistung.“ Trotz der Neuanschaffung des Mannschaftstransportwagens stünde die Kasse dank des überaus erfolgreichen Festes besser da als zuvor. Erfreut zeigte sich Eibl, dass der Verein weiteren Vorhaben somit finanziell gut gewappnet gegenüber stehe. Erste Überlegungen diesbezüglich werden von den Feuerwehrkameraden bereits angestellt. So unterstrich Kommandant Andreas Bogner in der vorangegangenen Dienstversammlung die Notwendigkeit eines neuen Gerätehauses aus Sicherheits- und Platzgründen. Auch erster Bürgermeister Andreas Meier sprach sich dafür aus, dass das aktuelle Feuerwehrhaus an der Schönfichter Straße keine Dauerlösung für die Neuhauser Wehr sein kann. Zumindest personell ist der Verein für ein derartiges Projekt bereits gut gerüstet. So bleibt Christian Windschiegl auch die nächsten drei Jahre an der Spitze der Vorstandschaft. Unterstützt wird er von Reinhard Michl als zweiter Vorsitzender. David Kreinhöfner übernimmt ab jetzt dessen bisherige Aufgabe als Schriftführer. Kassier Johannes Eibl, Unterkassier Thomas Neugirg, die Beisitzer Fabian Zetzl und Franz Schönberger, der Zeugwart Clemens Schönberger sowie die Revisoren Reinhard Fütterer und Wolfgang Windschiegl wurden von den zahlreichen anwesenden Feuerwehrkameraden einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Nach der Wahl dankte Christian Windschiegl seinen zukünftigen Mitstreitern für ihre Bereitschaft zur Kandidatur. Ein besonderes Dankeschön für sein Engagement als zweiter Vorsitzender und seinen Einsatz als Festleiter ging dabei aber auch an Andreas Egeter, der sich auf eigenen Wunsch nicht mehr der Wahl stellte.

Jahrelange Vereinstreue und besonderes Engagement ausgezeichnet

Alfons Bogner bereits seit 70 Jahren bei der Feuerwehr – Ernst Schönberger und Johann Kreinhöfner neue Ehrenmitglieder

Lang anhaltender Applaus schallte bei der Generalversammlung der Neuhauser Feuerwehr  durch den Lingl-Saal, als erster Vorstand Christian Windschiegl Alfons Bogner für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit auszeichnete. „Das ist eine ganz besondere Ehrung“, stellte der Vorsitzende heraus, „eine stolze Leistung.“ Die Liebe zur Feuerwehr liegt der Familie Bogner wie es scheint im Blut. Nicht nur, dass der Sohn des Geehrten seit Jahren engagierter erster Kommandant der Neuhauser Wehr ist, auch sein Bruder Franz wurde während der Versammlung für jahrelange Mitgliedschaft ausgezeichnet. Genauso wie Robert Heimerl gehört dieser seit mittlerweile 60 Jahren dem Feuerwehrverein an. Franz Bogner nahm dieses zum Anlass für eine ganz besondere Überraschung. Er überreichte den Feuerwehrkameraden eine selbst geschnitzte Floriansfigur, die wie Windschiegl schmunzelnd bemerkte, in naher Zukunft auch ein neues Gerätehaus schmücken könnte. Des Weiteren dankte der erste Vorstand Klaus Bauer, Wolfgang Käß, Martin Riedl und Alfred Schletz für 40jährige Vereinszugehörigkeit sowie Stefan Käck und Karlheinz Witt, die im Herbst bereits für ihre aktive Dienstzeit das silberne Ehrenkreuz erhalten hatten, für 25jährige Mitgliedschaft. Auch über zwei neue Ehrenmitglieder kann sich die Neuhauser Feuerwehr freuen. Als Anerkennung ihres mehr als 20 bzw. 35jährigen Engagements in der Vorstandschaft überreichte Windschiegl die Ernennungsurkunden sowie einen individuell angefertigten Bierkrug an Ernst Schönberger und Johann Kreinhöfner. Wie der Vorsitzende weiter erläuterte, setzte sich Schönberger maßgeblich beim Umbau des Feuerwehrhauses in den 80er Jahren ein, so der Vorsitzende, brachte sich Kreinhöfner in der Vergangenheit nicht nur als zweiter Kommandant, sondern auch als großer Gönner in den Verein ein.

Besichtigung der ILS Nordoberpfalz

Am 07. Januar 2014 besichtigen 23 Kameraden die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz in Weiden. Der stellvertretende Leiter Jürgen Meyer führte uns dabei durch die Leitstelle. Die Führung war sehr interessant und wir sahen auch die Arbeit der Disponenten vor Ort, mit denen wir sonst meist nur über Funk kontakt haben.

Bericht im „Neuen Tag“

Alarmierung per Knopfdruck und Computerberechnungen

23 Feuerwehrkameraden zu Gast bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Nordoberpfalz

Neuhaus (mlb) Seit fast zwei Jahren laufen Alarmierung und Funkverkehr der Rettungskräfte im Landkreis bei ihren Einsätzen über die Integrierte Leitstelle (ILS) Nordoberpfalz. Vergangene Woche informierten sich 23 Neuhauser Feuerwehrkameraden bei einem Besuch der Einsatzzentrale in Weiden über die Arbeit der Einrichtung und die aktuelle Vorgehensweise im Alarmierungsfall. Jürgen Meyer, stellvertretender Leiter der ILS, stand ihnen dabei nicht nur bei einem Rundgang durch das hochmodern ausgestattete Gebäude Rede und Antwort. In einer Präsentation berichtete er zudem über die Organisation und die Zusammensetzung der ILS, deren Einzugsgebiet sich über die Landkreise Tirschenreuth, Neustadt/WN, die Stadt Weiden und den Truppenübungsplatz Grafenwöhr erstreckt. Selbstverständlich durfte die ein oder andere amüsante Anekdote aus der Praxis natürlich nicht fehlen. Bei der anschließenden Besichtigung der Schaltzentrale, in der die Neuhauser auch Zeugen eines echten Notrufs wurden, stellte Meyer für die Besucher anhand eines angenommenen Szenarios den Ablauf vom Anruf bis zur Alarmierung nach. Dabei errechnet der Computer je nach Einsatzart die benötigten Rettungsmittel und daraus resultierend die zu alarmierenden Feuerwehren und Rettungskräfte.

Gefahr durch Kerzen und Lichterketten zur Weihnachtszeit

Landesfeuerwehrverband Bayern gibt Tipps für ein sicheres Fest

In der dunklen Jahreszeit zünden wir alle gerne Kerzen an und schmücken den Weihnachtsbaum mit echten Kerzen oder mit Lichterketten. „Die weihnachtliche Stimmung darf aber nicht dazu verleiten, die Gefahr von Kerzen und elektrischen Lichtern zu unterschätzen, denn in der Weihnachtszeit sind Weihnachtsbaum und Adventskranz die häufigsten Brandursachen.“, appelliert der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. Alfons Weinzierl an die Bürger. Es gibt einige Tipps, die wenn sie beachtet werden, die Advents- und Weihnachtstage sicherer für alle machen.

Brandschutz-Tipps im Überblick

  • Vermeiden Sie das Austrocknen der Tannenzweige von Kränzen und Bäumen durch Wässern oder das Besprühen mit Wasser.
  • Halten sie leicht entflammbare Gegenstände (z.B. Vorhänge) in einem ausreichend großen Sicherheitsabstand von Kerzen und Lichterketten.
  • Lassen sie Kerzen nie unbeaufsichtigt. Löschen sie Kerzen beim Verlassen des Raums aus. Eine gute Möglichkeit bieten auch selbstlöschende Kerzen, deren Docht noch vor dem Kerzenboden endet, so dass die Kerze von selber erlischt.
  • Unterlagen für Kränze und Kerzenhalter sollten nicht brennbar sein.
  • Streichhölzer und Feuerzeuge immer an einem sicheren Ort, für Kinderhände unzugänglich, aufbewahren.
  • Lassen Sie Kinder nicht mit Kerzen unbeaufsichtigt.
  • Kaufen Sie Lichterketten nur mit GS- oder CE-Prüfzeichen und beachten Sie bei der Anbringung im Außenbereich, dass diese auch dafür geeignet sind (Kennzeichnung „IP 44“).

Der LFV Bayern empfiehlt: halten Sie eine Vase oder einen Eimer mit Wasser, besser noch einen Feuerlöscher parat, um einen möglichen Brand sofort löschen zu können. Sollte das Feuer nicht mehr zu löschen sein, bewahren Sie bitte Ruhe und rufen sie sofort Hilfe über die gebührenfreie und aus allen Fest- oder Handynetzen zu erreichende Notfallnummer 112. Über den Notruf wird ihre nächst gelegene Feuerwehr verständigt.