Sichere Adventszeit

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel.

 

Die FFW Neuhaus wünscht Ihnen eine besinnliche Adventszeit.

Atemschutzübung 21.11.2014

Am Freitag durften wir KBM Uli Kraus als Referent begrüßen. Bei dieser Übung wurde behandelt, wie wir Kameraden bei einem CSA-Einsatz unterstützen können.

Diese Themen wurden behandelt:

  • Bereitstellung des dreifachen Brandschutzes an der Grenze zum Gefahrenbereich
  • Aufbau des Dekontaminationsplatzes mit Becken oder mit Plane und B-Schlauch
  • Einkleiden eines CSA-Trägers
  • Dekontamination und Entkleiden des CSA-Trägers.
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Vereinsausflug 2014

Bei herrlichem Spätsommerwetter machten wir uns auf, den Sonntag im Bayerischen Wald zu verbringen. Als Erstes besichtigten wir den Drachen des Further Drachenstiches. Bei der Vorführung des 5,50 Meter langen, 3,80 Meter breiten und 4,50 hohen „Tier“ zeigten uns die vier für den Drachen nötigen Steuermänner alle Bewegungen und Spezialeffekte des Roboters. Vom Flügelschlag, verschiedene Mimiken bishin zum Feuerspeien war alles dabei.

Nach einem gemütlichen Mittagessen stand als Nächstes der Wald-Wipfel-Weg bei St. Engelmar auf dem Programm. Bei dem bis zu 30 Meter über dem Boden liegenden, teilweise schwankenden Pfad bekam so manch einer ein mulmiges Gefühl im Magen. Als „total narrisch“ bezeichnete so manche Besucher von uns das Haus am Kopf. Wie der Name schon sagt, wurde hier ein Haus aufgestellt, das komplett auf dem Kopf steht. Selbstverständlich ist auch das Mobiliar am eigentlichen Boden befestigt. Und so entstand auch das eine oder andere lustige Bild.

Zum Abschluss eines gelungenen Ausflugs machten wir noch am Egidi-Buckl halt. Neben zwei Rodelbahnen und diversen Rutschen stand hier auch noch eine überdimensionale Gartenbank auf die man sich setzten konnte.

Alle Teilnehmer hatten jede Menge Spaß an diesem bei wirklich herrlichem Wetter gut organisierten Vereinsausflug 2014.

Zeitungsbericht im „Neuen Tag“ zu unserem Ausflug:

Achterbahn-Fahrt fürs Adrenalin

Tagesausflug der Feuerwehr stellt Mut und Magen vor große Herausforderungen – Teilnehmer dennoch begeistert

Neuhaus (mlb) Die kleinen Mädels hielten sich spontan Augen und Ohren zu, etwas größere Kinder verfolgten erstarrt und mit gehörigem Respekt das Schauspiel und selbst die Erwachsenen zuckten an der ein oder anderen Stelle zusammen. Gebannt verfolgten alle die bewegte Vorführung des Further Drachens, der ersten Station des Vereinsausflugs der Neuhauser Feuerwehr. Neben allerhand Interessantem über die Tradition des Further Drachenstichs erfuhr die etwa 50-Personen-starke Truppe dabei auch einiges über den Bau und die technischen Finessen des High-Tech-Kunstwerks. Dieses kann ferngesteuert durch fünf Personen sich aufrichten, alle Körperteile bewegen und sogar laufen. Während das milde Schmunzeln der „Fanny“, wie der Drache bei den Bayerwäldlern liebevoll genannt wird, einem warm ums Herz werden ließ, jagte sein angriffslustiger Blick gepaart mit Zähnefletschen sowie Rauch- und Feuerausstößen den Zuschauern kalten Schauer über den Rücken. Obendrein dröhnte der ohrenbetäubende Drachensound, den Radio Charivari im Tierpark Hellabrunn bei verschiedenen Tieren aufgenommen und gemixt hat, aus den eingebauten Lautsprechern, um Jurasic-Park-Feeling aufkommen zu lassen. Das Adrenalin kam auch bei der zweiten Station der Feuerwehr-Tagesreise nach dem gemeinsamen Mittagessen nicht zur Ruhe. Beim Besuch des Waldwipfelweges in Sankt Englmar stockte so manchem Ausflügler aufgrund der Höhe, 35m über dem sicheren Erdboden, der Atem. Hinzu kamen die Schwingungen des beeindruckenden Beton-Metall-Gebildes aufgrund des großen Besucheransturms, der sich wegen des warmen Spätsommerwetters dort eingestellt hatte. „Man konnte die Betonträger mit bloßem Auge wie hohe Tannen schwingen sehen“, erinnert sich eine Teilnehmerin heute noch mit flauem Magen. Während der anschließende Spaziergang durch den Waldlehrpfad und den Weg der optischen Täuschungen das Gleichgewicht wieder ins Lot brachte, stellte der Besuch im Haus am Kopf dieses erneut vor eine große Herausforderung. Nicht nur, dass sämtliche Einrichtungsgegenstände kopfüber an der Decke angebracht waren, was die Wahrnehmung deutlich irritierte. Dazu kam der schräge Boden im Haus, der zwar kuriose Situationen erzeugte, wie etwa die aufwärts rollende Kugel, aber dem Gleichgewicht den letzten Rest gab. Durch die besondere Situation in dem auf den Kopf stehenden Haus entstanden zahlreiche skurrile Fotos, die als Souvenir die ahnungslosen Daheimgebliebenen zum Grübeln brachten. Zum krönenden Abschluss des tollen Tages legte die Gruppe bei der Heimfahrt bei der Freizeitanlage am Egidi-Buckel einen Zwischenstopp ein. Bei rasanten Fahrten mit den beiden Sommerrodelbahnen, der Reifen-Wasserrutsche oder einem Besuch auf dem Rutschenturm sowie im angeschlossenen Biergarten ließen die Ausflügler den erlebnisreichen Tag ausklingen.

 

#40 – 12.09.2014 – THL – A93

Datum: 12.09.2014
Uhrzeit: 18:34
Alarmierung: kleine Schleife
Ort: A93 zwischen AS Windischeschenbach und AS Neustadt/WN
Mannschaft: 1/8
Meldung: Verkehrsunfall A93
Eingesetzte Fahrzeuge: LF10, MTW, VSA
Einsatzende: 20:00
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus, Windischeschenbach

Eine junge Fahrerin verlor bei regennasser Fahrbahn vermutlich aufgrund von Aquaplaning die Kontrolle über ihr Fahrzeug und krachte zu erst in die rechte Leitplanke, schleuderte über die Fahrbahn und kam dann nach der Kollision in die linke Leitplanke auf der Überholspur zum Stehen. Wir leiteten den Verkehr rechts an der Unfallstelle vorbei, bis das Fahrzeug abgeschleppt wurde, und reinigten die Fahrbahn. Der MTW war als Vorabsicherung eingesetzt. Die Kollegen aus Windischeschenbach übernahmen die Erstabsicherung und reinigten ebenfalls die Fahrbahn.

#39 – 12.09.2014 – THL – A93

Datum:12.09.2014
Uhrzeit: 15:43
Alarmierung: kleine Schleife
Ort: A93 zwischen AS Altenstadt und AS Neustadt/WN
Mannschaft: 1/9
Meldung: Verkehrsunfall A93
Eingesetzte Fahrzeuge: LF10, MTW, VSA
Einsatzende: 17:30
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus, Altenstadt

Ein Pkw geriet kurz nach der AS Altenstadt ins Schleudern und kollidierte dabei mit einem weiteren Pkw der gerade überholen wollte. Beide Fahrzeuge blieben so auf der A93 liegen, dass beide Spuren blockiert waren. Wir leiteten den Verkehr bei der AS Altenstadt von der Autobahn. Die Kollegen der FFW Altenstadt reinigten die Fahrbahn.

#38 – 11.09.2014 – THL – Ölspur

Datum: 11.09.2014
Uhrzeit: 16:42
Alarmierung: kleine Schleife
Ort: Neuhaus, Schönfichterstraße
Mannschaft: 1/8
Meldung: Ölspur Schönfichterstraße
Eingesetzte Fahrzeuge: LF10, MTW,
Einsatzende: 17:30
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus

Zwischen der ST2181 und dem Ortseingang von Neuhaus mussten wir eine ca. 50m lange Ölspur beseitigen.

Besichtigung Fire Department Grafenwöhr

Feuerwehr in einer anderen Welt

„Bis auf die roten Autos und die Sprache haben wir mit einer deutschen Feuerwehr nichts gemeinsam!“ Mit diesen Worten begrüßte uns Alexander Richter, Gruppenführer am Fire Departement des US Truppenübungsplatzes Grafenwöhr.

27 Kameraden machten sich am Samstag auf um die „Lagerfeuerwehr“ zu besichtigen. Neben dem umfangreichen und sehr gut ausgestatteten Fuhrpark gab es auch noch eine Führung durch die Wache. Wir staunten nicht schlecht über die teilweise etwas anderen und eher für uns ­ungewöhnlichen Fahrzeuge wie einen Löschpanzer oder ein Tanklöschfahrzeug auf amerikanischem Fahrgestell.

Danach ging es zum Flugfeld, wo wir zwei neue Flughafenlöschfahrzeuge vom Typ Panther besichtigten. Als kleines Schmankerl bekamen wir eine aktive Vorführung des neuen Fahrzeugs, wobei der eine oder andere Kamerad in den Genuss des frischen Löschwassers kam 😉

Als besondere Überraschung durften wir dann noch einen auf dem Flugfeld stehenden Rettungshelikopter der US Army bestaunen wobei uns die Piloten das Fluggerät erklärten.

Zum Abschluss überreichten wir den Kameraden des Fire Department Grafenwöhr noch einen Brotzeitkorb inklusiv eines Fässchen Neuhauser Zoigl für den Feierabend.

#35 – 14.08.2014 – THL – Wespennest

Datum: 14.08.2014
Uhrzeit: 13:30 Uhr
Alarmierung: durch sonstige
Ort: Neuhaus, Schulplatz
Mannschaft: 1/1
Meldung: Wespennest
Eingesetzte Fahrzeuge:  MTW
Einsatzende: 14:00 Uhr
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus
An einem Wohnhaus musste ein Wespennest entfernt werden.

 

Ferienprogramm 2014 – Kinder spielen Feuerwehr

Ferienprogramm mit allen Feuerwehren im Stadtgebiet

Die teilnehmenden Kinder konnten sich heute selbst wie echte Feuerwehrmänner fühlen. Neben dem Löschen eines Feuers und den Umgang mit der Kübelspritze konnten die jungen Teilnehmer auch eine Runde in einem Schlauchboot fahren und einen Hindernisparkur bewältigen. Selbstverständlich blieben Wasserspiele bei warmen Temperaturen nicht aus. Zum Schluss gab es für alle eine gemeinsame Brotzeit. Und vielleicht werden wir den einen oder anderen in ein paar Jahre im aktiven Dienst wieder begrüßen können Wir würden uns freuen!!