Generalversammlung 2016

Kamera als Notbehelf

Kommandant und Vorstand der Feuerwehr Neuhaus blicken positiv auf das vergangene Jahr zurück. Zufrieden sind sie aber trotzdem nicht ganz.

 

Neuhaus. Es hat sich immer noch kein Grundstück für ein neues Gerätehauses gefunden. Das heißt auch, dass das Feuerwehrauto nach wie vor in der engen Kurve rückwärts aus der Garage fahren muss. Auch bei der Wartung und Pflege bleibt es eng.

Eigeninitiative
350 Euro von der Volksbank will Kommandant Andreas Bogner als Anzahlung für eine Rückfahrkamera verwenden. „Den Einbau erledigen zwei Kameraden, die Brotzeit dafür spendiere ich“, verkündete er in der Generalversammlung im Lingl-Saal. Sollte eine Finanzierungslücke bleiben, will zweiter Kommandant Thomas Wilhelm einspringen.

Kassenwart Johannes Eibl bezeichnete den Rosenmontagsball als größte Einnahmequelle des vergangenen Jahres. Vorsitzender Christian Windschiegl monierte, dass wenige eigene Mitglieder gekommen seien. Er äußerte die dringende Bitte, dies bei der Neuauflage am 8. Februar zu verbessern. „Das würde auch die Mühen der Kameraden belohnen, die sich mit viel Ehrgeiz engagieren.“ Motto ist diesmal das Mittelalter. Das Neuhauser Prinzenpaar der Pfadfinder Faschingsgesellschaft wird den Ball unterstützen.

Vorsitzender Christian Windschiegl erinnerte an Veranstaltungen wie das Bankerlfest oder das Maibaumaufstellen am Marktplatz sowie die Segnung der neuen Tragkraftspritze nach dem Floriansamt. Zum Jahresende zählte die Wehr 126 Mitglieder, davon einschließlich der Jugendlichen 68 Aktive.

Bürgermeister Karlheinz Budnik betonte, dass die Stadt alles tun werde, die freiwilligen Helfer bestmöglich zu unterstützen. 2015 habe man 20 000 Euro für die Ausstattung der fünf Wehren mit neuen Helmen aufgebracht. Stadtrat Werner Sauer dankte der Wehr, dass sie im heißen Sommer den Sportplatz ausreichend gewässert habe.

André Stessmann, Kommandant der Kollegen aus Windischeschenbach, will mit mehr Öffentlichkeitsarbeit den Nachwuchs anlocken. Weil Richard Franz bei der Staatsehrung verhindert war, erhielt er am Freitag nachträglich von Bürgermeister Budnik das goldene Ehrenkreuz für 40 Jahre Mitgliedschaft.

„Egal ob man 10 oder 70 Einsätze abarbeitet, das Wichtigste ist immer noch, dass man jemandem helfen kann und dass wir alle wieder gesund zurückkehren“, sagte Kommandant Bogner. 72 Einsätze bedeuteten 12 mehr als noch 2014. Daraus ergaben sich inklusive Übungen 972 Einsatzstunden. (Anmerkung: Die 972 Stunden sind reine Einsatzzeit – ohne Übungen).

Bei 51 technischen Hilfeleistungen von der Katze im Baum über Ölspur oder Verkehrsabsicherung, bis hin zu zahlreichen Unfällen auf der Autobahn bewiesen die Kameraden Topform. Häufig seien Unfälle an der Zu- und Abfahrt der Autobahn gewesen. Zahlreiche Kameraden absolvierten einen Motorsägenkurs, besuchten das Brandhaus Würzburg, übten als Atemschutzgeräteträger oder unterzogen sich der Digitalfunk-Schulung.

Schulungen auf dem Plan
Als Aufgaben für 2016 nannte Bogner kurz die Inbetriebnahme des Digitalfunks einschließlich entsprechender Schulungen, die modulare Truppenausbildung (MTA), Leistungsprüfungen Brand und Technische Hilfeleistungen (THL) sowie die weitere Suche nach einem Grundstück für das Gerätehaus.

Quelle: Der Neue Tag, 12.01.2016

Gute Kameradschaft. Feuerwehr Neuhaus ehrt treue Mitglieder

Vorstand und Kommandant der Feuerwehr sind stolz auf ihre Mannschaft. Das betonten sie in der Generalversammlung in Neuhaus. Anders sei es nicht möglich gewesen, 72 Einsätze erfolgreich zu bestreiten.

Neuhaus. Dass dazu auch die beste Ausstattung gehörte, dafür sorgten Funkwart Andreas Bogner, Jugendwart Johannes Braunschmidt, Atemschutzwart Ulrich Kreinhöfner, Gerätewart Thomas Kreinhöfner und Zeugwart Clemens Schönberger.

Bogner brachte die inzwischen 19 Jahre alten Funkwecker zur Sprache. Sie sollten in etwa fünf Jahren gegen Digitalfunkwecker getauscht werden. Kreinhöfner bestätigte, dass alle Geräte in einem Topzustand seien und freute sich über neue Jacken, Helme oder Handsprechgeräte.

Bei den 25 Übungen wurden 474 Stunden geleistet, bilanzierte Thomas Wilhelm. Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung zahlreicher Mitglieder, allen voran die nachgeholte staatliche Auszeichnung von Richard Franz mit dem goldenen Ehrenkreuz für 40 Jahre Mitgliedschaft. 25 Jahre sind Christian Haubner, Christof Feldmeier, Helmut Kippes, Markus Wilhelm, Jürgen Punzmann und Reinhard Michl dabei.

Die Urkunde für 50 Jahre erhielten Alexander Höcht, Albert Beer, Robert Beer, Karl Bergler, Siegfried Windschiegl, Otto Punzmann und Alfons Bergler. 25 Jahre aktive Dienstzeit hat Reinhard Michl absolviert, die staatliche Ehrung steht noch aus. Daniel Bogner und Maurice Schandri wechselten von der Jugend zu den Aktiven. Die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhielten Christian Bauer, David und Jonas Kreinhöfner, Fabian Kühnl, Ismail Qayyum, Fabian Selch, Florian Stangl, Johannes und Manuel Windschiegl.

Gitte Kreinhöfner bedankte sich für den Pfarrgemeinderat für Absicherungen beim Martinszug oder bei Wallfahrten sowie die Hilfe beim Pfarrfest.

Maibaum zum Dank

Ehrenkommandant Alfons Bergler betonte, dass gerade das schnelle Eingreifen bei einem Bienenhausbrand größeren Schaden verhindert habe. Als Gegenleistung werde Tobias Bergler den diesjährigen Maibaum spendieren. Siegfried Windschiegl wollte den aktuellen Stand beim Ausbau der neuen Atemschutzstrecke wissen (Seite 30).

Ulrich Kreinhöfner stellte in den Raum, dass die SMS-Alarmierung nicht immer klappe. Nun solle geprüft werden, ob es auf dem Markt ein System gebe. Das sagte Kommandant Andreas Bogner zu.

Quelle: Der Neue Tag, 15.01.2016

#39 – 19.08.2015 – THL – Gasgeruch

Datum: 19.08.2015
Uhrzeit:  
14:04 Uhr
Alarmierung:  
große Schleife
Ort:
 Windischeschenbach
Mannschaft:
1/7
Meldung: 
Gasgeruch
Eingesetzte Fahrzeuge:  MTW, LF-10
Einsatzende:  
15:00 Uhr
Alarmierte Feuerwehren:
Neuhaus, Windischeschenbach

Im Bereich Stadtplatz und Bernsteinerstraße wurde Gasgeruch festgestellt. Nach mehrmaligen Messen durch die FFW Windischeschenbach und den Gasversorger konnte aber bald kein Gas mehr wahrgenommen werden. Vermutlich hatte Faulgas in der Kanalisation den Einsatz ausgelöst.

#38 – 14.08.2015 – Brand PKW – Fehlalarm

Datum: 14.08.2015
Uhrzeit:  
14:12 Uhr
Alarmierung:  
große Schleife
Ort:
 BAB-93
Mannschaft:
1/10
Meldung:  
Brand PKW in der Ausfahrt Neustadt Fahrtrichtung Norden
Eingesetzte Fahrzeuge:  MTW, LF-10, VSA
Einsatzende:  
15:00 Uhr
Alarmierte Feuerwehren:
Neuhaus, Neustadt, Altenstadt

Der gemeldete PKW-Brand auf der A-93 bei Neustadt war ein Fehlalarm. Die alarmierten Feuerwehren und KBI Kraus überprüften die Strecke zwischen Neuhaus und Weiden-Nord. Es konnte kein brennendes Fahrzeug festgestellt werden.

Sichere Adventszeit

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel.

 

Die FFW Neuhaus wünscht Ihnen eine besinnliche Adventszeit.

Rosenmontagsball

Welturaufführung im knappen Kleidchen

Time Warp der Floriansjünger Sahnehäubchen auf dem rundum gelungenen Rosenmontagsball

 „Da fällt mir jetzt wirklich nix mehr ein!“ überrascht und überwältigt zugleich suchte Florian Meier, Hofmarschall der Pfadfinder-Faschingsgesellschaft (PFG) nach den passenden Worten für den grandiosen Auftritt der Feuerwehr-Showtanz-Gruppe am Rosenmontagsball. Angekündigt als „Welturaufführung“ machten die als sexy Transvestiten verkleideten Floriansjünger beim Time Warp der Rocky Horror Picture Show dieser Vorhersage alle Ehre. Die zahlreichen Zuschauer im vollbesetzten Lingl-Saal honorierten die gewagte Mitternachtsshoweinlage mit donnerndem Applaus. Christian Windschiegl, erster Vorstand der Neuhauser Wehr, hatte also bei seiner Begrüßung nicht zu viel versprochen: „Tauchen Sie ein und lassen Sie sich von der Welt der Musicals verführen.“ Auch die Maskierungen der Ballbesucher waren passend zum Thema des Abends mehr als sehenswert. So forderten etwa blutrünstige Vampire süße „Cats“-chen und hippe Teenager im 50er-Jahre-Grease-Style zum Tanz auf. Auch Vertreter des Gospelchors aus Sister Act, Shrek und das Phantom der Oper wurden gesichtet. Udo Lindenberg und Jesus Christ Superstar entdeckten gemeinsam mit der Blue-Man-Group und Freddie Mercury, dass es hinter dem Horizont in die Bar weiter geht, während der wackere Bergbauer dem Ruf des Watzmann folgte. Bei der Maskenprämierung, die Prinzessin Bettina I. und Prinz Marco I. vornahmen, machte der Oberpfälzer Star-Light-Express das Rennen. Stilecht auf Rollschuhen eroberte er zu den Klängen des Musicals-Orchesters, die Teddy-Boys, die Tanzfläche. Allgemeine Begeisterung machte sich bei den Auftritten der PFG-Faschingsgesellschaft breit. Sowohl beim Garde- als auch beim Showtanz glänzten die hübschen Tänzerinnen mit ihrem Können.

(Bericht im „Neuen Tag“ vom 05.03.2014)

Gefahr durch Kerzen und Lichterketten zur Weihnachtszeit

Landesfeuerwehrverband Bayern gibt Tipps für ein sicheres Fest

In der dunklen Jahreszeit zünden wir alle gerne Kerzen an und schmücken den Weihnachtsbaum mit echten Kerzen oder mit Lichterketten. „Die weihnachtliche Stimmung darf aber nicht dazu verleiten, die Gefahr von Kerzen und elektrischen Lichtern zu unterschätzen, denn in der Weihnachtszeit sind Weihnachtsbaum und Adventskranz die häufigsten Brandursachen.“, appelliert der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. Alfons Weinzierl an die Bürger. Es gibt einige Tipps, die wenn sie beachtet werden, die Advents- und Weihnachtstage sicherer für alle machen.

Brandschutz-Tipps im Überblick

  • Vermeiden Sie das Austrocknen der Tannenzweige von Kränzen und Bäumen durch Wässern oder das Besprühen mit Wasser.
  • Halten sie leicht entflammbare Gegenstände (z.B. Vorhänge) in einem ausreichend großen Sicherheitsabstand von Kerzen und Lichterketten.
  • Lassen sie Kerzen nie unbeaufsichtigt. Löschen sie Kerzen beim Verlassen des Raums aus. Eine gute Möglichkeit bieten auch selbstlöschende Kerzen, deren Docht noch vor dem Kerzenboden endet, so dass die Kerze von selber erlischt.
  • Unterlagen für Kränze und Kerzenhalter sollten nicht brennbar sein.
  • Streichhölzer und Feuerzeuge immer an einem sicheren Ort, für Kinderhände unzugänglich, aufbewahren.
  • Lassen Sie Kinder nicht mit Kerzen unbeaufsichtigt.
  • Kaufen Sie Lichterketten nur mit GS- oder CE-Prüfzeichen und beachten Sie bei der Anbringung im Außenbereich, dass diese auch dafür geeignet sind (Kennzeichnung „IP 44“).

Der LFV Bayern empfiehlt: halten Sie eine Vase oder einen Eimer mit Wasser, besser noch einen Feuerlöscher parat, um einen möglichen Brand sofort löschen zu können. Sollte das Feuer nicht mehr zu löschen sein, bewahren Sie bitte Ruhe und rufen sie sofort Hilfe über die gebührenfreie und aus allen Fest- oder Handynetzen zu erreichende Notfallnummer 112. Über den Notruf wird ihre nächst gelegene Feuerwehr verständigt.