
Archiv der Kategorie: Aktuelles
Besichtigung des Rettungshubschraubers „Christoph 80“
Am gestrigen Samstag, den 24.10.2015 besichtigten wir den Rettungshubschrauber „Christoph 80“ in Latsch. Wir erhielten Einblicke in die medizinische Ausstattung sowie in die Technik des Helikopters. Abrupt endete unser Rundgang allerdings, als die Besatzung zu einem Einsatz gerufen wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir aber den Rettungshubschrauber schon ausgiebig erkundet. Vielen Dank an die Crew für die sehr interessante Vorführung.
Waldfest 2015
Am Samstag, den 25.07.2015 veranstaltete die DJK Neuhaus in alljährliches Waldfest Hobbyturnier. Bei schönem Wetter waren wir wieder mit einer schlagkräftigen Truppe angetreten. Nach 3 Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage belegten wir den zweiten Platz. Am Turnier nahmen die Pfadfinder Neuhaus, FCB Fanclub Hitn Neuhaus, Heisl A93, Eschawecka Torjäger und der FC HauDanem und wir teil. Zufrieden mit ihrer Leistung ließ sich unsere Fußballtruppe noch ein wohlverdientes kühles Getränk aus dem Pokal schmecken.
Das Ziel für nächstes Jahr: Unsere diesjährige Position um eins verbessern 🙂
Segnung der neuen Tragkraftspritze
Am gestrigen Samstag fand nach dem Gottesdienst für unseren Schutzpatron Hl. Florian die Segnung unserer neuen Tragkraftspritze statt. Pfarrer Hubert Bartel (ebenfalls in Uniform) gab den Segen. Vorsitzender Windschiegl bedankte sich bei allen Beteiligten der Beschaffung sowie des Einbaus in das Löschfahrzeug. Kommandant Bogner gab einige Daten zu diesem neuen Einsatzgerät bekannt. Anschließend zogen wir ins Gerätehaus wo wir den Abend mit Zoigl und Brotzeit ausklingen ließen.
Bei der TS handelt es sich um eine HALE GP 17/10. Sie ist aktuell die kleinste Tragkraftspritze auf dem Markt.
- Leistung: 70 PS Weber 2-Zylinder Motor mit Elektrostarter
- Gewicht: 148 kg
- Fördermenge: 1700 l bei 10 Bar
Bericht im „Neuen Tag“
Löschen mit Gottes Segen
Nun kann nichts mehr schiefgehen. Pfarrer Hubert Bartel segnete die neue Tragkraftspritze für das Löschgruppenfahrzeug.
Mit einem Gottesdienst zu Ehren ihres Schutzpatrons feierten die Neuhauser Floriansjünger am Samstag in der Heilig-Geist Kirche die Segnung ihrer neuen Tragkraftspritze. Pfarrer Bartel würdigte in der Predigt das Feuerwehr-Engagement als eine Form der Nächstenliebe. „Sie sind bereit zu helfen, dort wo Hilfe benötigt wird. Jeder hat seine Aufgabe, und jeder opfert seine Zeit.“
Eine Spritze musste her
Zur Segnung der Tragkraftspritze hatten sich die Floriansjünger und zahlreiche Bürger vor dem Gotteshaus versammelt, wo Vorsitzender Christian Windschiegl und Kommandant Andreas Bogner kurz das Warum dieser Anschaffung erläuterten. Begonnen hatte die Diskussion darüber vor rund drei Jahren, als die Ausstattung für das neue LF 10 geplant wurde.
Doch nach einem Jahr war allen klar, dass das Löschgruppenfahrzeug mit einer Tragkraftspritze ausgestattet werden muss. Die ländliche Gegend, die großen Waldgebiete und nicht zuletzt die Umstellung der Alarmierungsstrategie durch die ILS machten die Anschaffung einer Tragkraftspritze für die Feuerwehr Neuhaus unumgänglich, zumal auch im Stadtkern von Windischeschenbach keine vorhanden ist.
Der Stadtrat hatte schließlich den Kauf beschlossen. Die Kosten, abzüglich der Förderung, teilen sich die Stadt und die Feuerwehr Neuhaus. Bürgermeister Karlheinz Budnik lobte die Bereitschaft, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen.
Segen für die Menschen
„Ich beglückwünsche den Feuerwehrverein und danke den Spendern, die zur Anschaffung der Tragkraftspritze beigetragen haben. Und ich beglückwünsche die Stadt Windischeschenbach, dass sie in Neuhaus auf eine engagierte Feuerwehr zurückgreifen kann“, betonte der Rathauschef. Möge die Tragkraftspritze ein Segen für alle Menschen sein, die im Schutzbereich der Feuerwehr Neuhaus Hilfe in Not suchen.
Leistungsprüfung „Brand“ – Gruppe 79 & 80
Nachdem 13 Kameraden von uns eine Woche fleißig geübt haben, stand am Freitag den 17.04.2015 die Leistungsprüfung „Brand“ für die 79. und 80. Gruppe der FFW Neuhaus an. Zum ersten Mal wurde die Variante mit Atemschutz einstudiert. Bei der Leistungsprüfung müssen die grundlegenden Handgriffe beim Brandeinsatz unter Beobachtung von drei Schiedsrichtern unter Beweis gestellt werden. Dazu zählen der Aufbau eines Löschangriffs, das Saugschlauch Kuppeln sowie Knoten und Stiche. Zudem müssen Kameraden, welche eine höhere Stufe ablegen eine eigene Sonderaufgabe ableisten. Dank der fachkundigen Ausbildung von Franz Schönberger bestanden beide Gruppen die Leistungsprüfung mit einer sehr guten Leistung, welche von den Schiedsrichtern Kreisbrandinspektor Josef Kres, Kreisbrandmeister Uli Kraus und Kreisbrandmeister Alfons Huber bestätigt wurde. Fabian Bogner legte Stufe 1 (Bronze) ab, Bergler Tobias, Daniel Bogner, Kühnl Fabian, Mayer Florian, Qayyum Ismail, Selch Fabian Stufe 2 (Silber), Kreinhöfner Jonas, Windschiegl Manuel Stufe 3 (Gold), Neugirg Thomas Stufe 4 (Gold-Blau), Schrott Benedikt Stufe 5 (Gold-Grün) und Mayer Benjamin und Fabian Zetzl legten mit der Stufe 6 (Gold-Rot) ihre letzte Leistungsprüfung ab.
Bericht im „Neuen Tag“:
Fit mit Atemschutz
Feuerwehr Neuhaus meistert Leistungsprüfung Brand
Mit einem hervorragenden Ergebnis legte die 79. und die 80. Gruppe der Feuerwehr Neuhaus die Leistungsprüfung Brand ab, zum ersten Mal in der Variante 3 mit Atemschutz. Vorausgegangen war eine Woche intensiven Trainings.
Kreisbrandinspektor Josef Kres und die Kreisbrandmeister Uli Kraus und Alfons Huber bescheinigten den beiden Gruppen eine ruhige und fachgerechte Arbeit. „Es gab nichts zu beanstanden“, betonte das Schiedsrichterteam. Darüber freuten sich nicht nur die Prüflinge, sondern auch Kommandant Andreas Bogner, der den Feuerwehrmännern ebenso dankte wie Ausbilder Franz Schönberger für die hervorragende Vorbereitung der Truppe. Sichtlich beeindruckt von der ruhigen und ordentlichen Arbeit zeigte sich auch Stadtrat Markus Weidner, der die Grüße und den Dank der Stadt übermittelte. Diesem Dank schloss sich auch Vorsitzender Christian Windschiegl an.
Die Leistungsprüfung Stufe 1 legten ab: Fabian Bogner. Stufe 2: Fabian Kühnl, Daniel Bogner, Fabian Selch, Tobias Bergler, Ismail Qayyum, Florian Mayer, Stufe 3: Jonas Kreinhöfner, Manuel Windschiegl. Stufe 4: Thomas Neugirg. Stufe 5: Benedikt Shrott. Stufe 6: Benjamim Mayer, Fabian Zetzl.
Rosenmontagsball 2015
Prächtige Gaudi bei der Feuerwehr
Andreas Egeter als Büttenredner und geisterjagende Jugendgarde um Mitternacht im Lingl-Saal
Die Spritzenmänner der Feuerwehr hatten sich ganz umsonst Sorgen gemacht. Ihr Rosenmontagsball im „Lingl“-Saal war nicht nur sehr gut besucht, sondern ein voller Erfolg. „Es lebe der Ball“ lautete das Motto. So gab es eine Gruppe Fuß-Baller mit WM-Trophäe, Feder-Baller, Bälle und Luft-Ballons als Deko, eine Ball-ermann-Bar und natürlich Ball-ermänner und -frauen in „Malle“-Outfit.
Das Programm setzte zusätzlich Highlights im Halbstundentakt. Charmant begrüßte das Prinzenpaar der Narrhalla Windischeschenbach samt Hofstaat die Gäste. Die Kindergarde zeigt auf engem Raum ihren Gardetanz. Als Moderator fungierte Vorsitzender Christian Windschiegl. Die „Neuhauser Mädels“ zeigten zu „Heart of Courage“ eine beeindruckende Performance. Selbst Musiker „Ritsch“ war begeistert von dem Sprung zu Anfang: „Direkt aus ‚m Äiabuan in d’Luft!“ Er und sein Kollege Fiede lockten zwischen den Auftritten die bunt kostümierten Maschkerer auf die Tanzfläche.
Der Feuerwehrball im „Lingl“-Saal blickt auf eine lange Tradition zurück. Zu einem dieser legendären Rosenmontagsbälle hatte sich hier die „Altneihauser Feierwehrkapell’n“ gegründet. Das Derblecken mit spaßigen Reimen scheint der Neuhauser Feuerwehr im Blut zu liegen. Eine Kostprobe davon gab Andreas Egeter als Büttenredner.
Humorvoll und sarkastisch brachte er den Feuerwehralltag zu Gehör. Die neu geplante Atemschutzstrecke, die auch die Tirschenreuther Wehr nutzen soll, durfte in seinem Vortrag nicht fehlen. Mit spöttischen Vierzeilern in bester Neugirg-Manier berichtete Egeter von Bankerl- und anderen Festen sowie dem wichtigen Stärkungsmittel Zoigl.
Als Lohn für die fantasievollen Verkleidungen gab es eine Maskenprämierung. Preise räumten der Pirat Jack Sparrow samt Freibeuterin, eine venezianische Dame, Batman und Flash, die Fußballergruppe samt Pokal und eine Pokemon-Truppe ab. Die Feuerwehr spendierte den Gewinnern Sekt, der gleich „geköpft“ wurde.
Zu später Stunde kam nochmals die Jugendgarde Windischeschenbach. Kampfbereite „Ghostbuster“ jagten die bleichen Geister durch den Lingl-Saal.
Proppenvoll war nicht nur die Tanzfläche, wo „Fiede“ und „Ritsch“ mit „Atemlos“, Polonaise Blankenese“, Twist, Polka und Schlagern bei den Gästen immer den richtigen Ton trafen, sondern auch die Bar. Und wer dort keinen Platz hatte, drängte sich um den Schanktresen.
Quelle: Der Neue Tag
Generalversammlung 2015
Teure Investitionen in Feuerwehrgerätschaften zahlen sich aus
Kommandant bestätigt bei Generalversammlung Trend zu immer mehr Einsatzstunden – Gerätehaus-Neubau nur noch eine Frage der Zeit
Neuhaus (mlb) „Alles ist in einem sehr guten Zustand“, attestierte Thomas Kreinhöfner die volle Funktionalität der Gerätschaften bei der Generalversammlung vergangenen Freitag. „Wie sollte es auch anders sein, wenn wir fast alles neu haben“, mit einem Schmunzeln ergänzte der Gerätewart folgerichtig seine Ausführungen. Dass sich die mitunter kostspieligen Investitionen in den vergangenen Jahren gelohnt haben, verdeutlichte Kommandant Andreas Bogner mit seinem Bericht über das vergangene Einsatzjahr. „ 57 mal wurde unsere Mannschaft zu den verschiedensten Einsätzen gerufen“, so der Chef der Spritzentruppe. Das bedeute mit 782 Einsatzstunden ein Plus von 200 Stunden im Vergleich zu 2013. Vor allem bei der Anzahl der technischen Hilfeleistungen auf der Autobahn zeige der Trend weiter nach oben. Bogner dankte seinem Team, das aktuell 68 aktive Spritzenmänner umfasst, für die geleistete Arbeit. „57 Einsätze und 782 Stunden sind wirklich kein Kindergeburtstag“, so der Kommandant. Hinzu kommen diverse Übungen und Fortbildungsmaßnahmen, an denen zahlreiche Kameraden teilgenommen hätten. Voller Freude verpflichtete er die Feuerwehranwärter Jonas Müller und Moritz Punzmann per Handschlag zum aktiven Dienst. Tobias Bergler, Michael Giehl, Florian Mayer und Thomas Neugirg zeichnete Bogner für eine zehnjährige aktive Dienstzeit aus. Matthias Schönberger und seinem Kommandantenkollegen Thomas Wilhelm überreichte er die Anstecknadel für 30 Jahre aktive Dienstzeit. Zugleich informierte er die Anwesenden, dass Richard Franz und Berthold Raab Ende des Jahres im Rahmen der staatlichen Ehrungen für 40- bzw. 25jährige Dienstzeit ausgezeichnet werden. Mit der Einführung des Digitalfunks, der demnächst seinen erweiterten Probebetrieb aufnimmt, und der geplanten Abwandlung der Funkrufnamen wies Bogner seine Kameraden auf zwei wichtige Änderungen im kommenden Jahr hin. Zudem werde er für die Verteilung der Funkwecker eine eigene WhatsApp-Gruppe anlegen. Mit Hilfe dieser aktuellen Handy-Kommunikationsform können zum Beispiel aus Urlaubsgründen ungenutzte Geräte schnellstmöglich an funkweckerlose Kameraden weitergegeben werden. Während dieser zeitgemäße Vorschlag bei den älteren Anwesenden für Stirnrunzeln sorgte, stieß er bei den jungen auf großen Anklang. Vorausblickend erwähnte Bogner den geplanten Gerätehaus-Neubau, der in den nächsten Jahren wohl unumgänglich sei. Dem pflichtete auch Bürgermeister Karlheinz Budnik im Namen des Stadtrates bei. Das Gremium hatte sich im Herbst bei einem Ortstermin selbst ein Bild von der beengten und verkehrsmäßig recht gefährlichen Situation am Spritzenhaus gemacht. Das Stadtoberhaupt wies allerdings darauf hin, dass der Bau eines neuen Feuerwehrhauses immer einen Kraftakt darstelle, der nur Hand in Hand zwischen der Stadt und den Feuerwehrkameraden bewältigt werden kann. Sehr gute kooperative Zusammenarbeit bescheinigte André Stessmann seinen Neuhauser Kollegen. Die Ortsfeuerwehren fahren, so der federführende Kommandant der Stadt, mittlerweile bei den Einsätzen alle unter einer Flagge. Einsatzbedingt sei die Zusammenarbeit dabei mit Neuhaus am engsten. „Ich bin froh, dass ihr bei Verkehrsunfällen auf der Autobahn die Absicherung übernehmt“, zeigte sich Stessmann dankbar. So trügen die Männer dazu bei, dass am Ende alle wieder wohlbehalten in die Gerätehäuser zurückkehrten. Auch ansonsten baue man mittlerweile auf ein gemeinsames Miteinander und gegenseitiges Aushelfen. Als Beispiel fügte er das Abbauen des Windischeschenbacher Maibaums an, wofür in diesem Jahr die Neuhauser Spritzenmänner die Absicherung übernommen hatten. Kameradschaftliches Miteinander ist zwischen den Stadtfeuerwehren mittlerweile weitaus mehr als eine leere Worthülse. Dies verdeutlichten auch Stessmanns scherzhafte Stichelei in Richtung des Neuhauser Kommandanten Andreas Bogner. Dieser nahm seine lustige Anekdote über die geborgten Ehrenabzeichen seinerseits aber mit Humor.
Rückkehr zur Normalität nach überaus erfolgreichem Jubiläumsjahr
Feuerwehrverein bei Generalversammlung dennoch zufrieden mit dem vergangenen Vereinsjahr – Rosenmontagsball auf dem Prüfstand
Neuhaus (mlb) „Das Jahr 2014 war ein eher ruhiges Vereinsjahr verglichen mit 2013“, fast bescheiden eröffnete Christian Windschiegl die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus vergangenen Freitag. Auch wenn das vergangene Jahr dem überaus erfolgreichen Jubiläumsjahr nicht das Wasser reichen konnte, zeichnete der Vorsitzende dennoch ein recht aktives Vereinsjahr nach. So berichtete er stolz über eine ansehnliche Mitgliederzahl von 127 aktiven und passiven Feuerwehrlern. Voller Freude ehrte die Vorstandschaft mit Richard Franz, Berthold Raab und Franz Zetzl drei Kameraden für 40- bzw. 25-jährige Vereinszugehörigkeit. „Ehrungen sind immer etwas ganz Besonderes für mich“, so Windschiegl. Es spreche nicht nur für die Geehrten, sondern auch für den Verein, wenn die Mitlieder ihm solange die Treue halten. Bei einem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende seine Kameraden und die anwesenden Gäste im gut gefüllten Lingl-Saal an verschiedene erfolgreiche Aktivitäten in 2014: das Maibaumaufstellen am Marktplatz, das vereinsinterne Bankerlfest mit würzigen Bratenspezialitäten, den gemeinsamen Besuch der Lagerfeuerwehr der US Army in Grafenwöhr, den geselligen Vereinsausflug in den Bayrischen Wald und nicht zuletzt das Weihnachtsgansschießen im Windischeschenbacher Schützenheim. Auch der Rosenmontagsball, der im vergangenen Jahr unter dem Motto „Musicals“ stand, kam dabei zur Sprache. Dieser hätte wieder, so Windschiegl, mit verschiedenen Einlagen ein kurzweiliges Programm geboten. Umso enttäuschter zeigte sich der Redner, dass die Besucherzahlen nicht den Erwartungen der Organisatoren entsprachen und vor allem die Feuerwehrkameraden aus den eigenen Reihen der Veranstaltung fernblieben. Der Vereinsvorstand appellierte deswegen an die Anwesenden, mit Partnern und Freunden zahlreich an der diesjährigen Faschingsgaudi teilzunehmen. Passend zur Situation wurde der Rosenmontagsball diesmal unter das zweideutige Motto „Es lebe der Ball!?“ gestellt. Anhand der Bilanz nach der Veranstaltung, so Windschiegl, entscheidet die Vorstandschaft über die weitere Zukunft des traditionsreichen Faschingsballs im Lingl-Saal. Bürgermeister Karlheinz Budnik zollte im Namen der Stadt dem Feuerwehrverein Respekt für seine kulturelle Aktivität, welche den Einsatz am Nächsten in willkommener Weise ergänzt. Auch im kirchlichen Bereich konnte die Pfarrei Heilig Geist stets auf die Unterstützung der Spritzenmänner bauen. In Vertretung des Pfarrgemeinderats dankte Gitte Kreinhöfner für die zahlreichen „Einsätze“ der Kameraden bei Prozessionen und Wallfahrten sowie die Mithilfe beim Pfarrfest. Für derartige gesellige Gelegenheiten außerhalb der Dienstpflicht soll es zukünftig ein neues, einheitliches Feuerwehr-T-Shirt für die Kameraden geben. Dieses stellte Vereinslayouter Fabian Zetzl bei der Versammlung vor und nahm erste Bestellungen entgegen.
Sicher ins Neue Jahr 2015
Die Silvesternacht ist erfahrungsgemäß eine ereignisreiche Nacht für die bayerischen Feuerwehren. Meist ist es der unachtsame Umgang und die mangelnde Sorgfalt mit Feuerwerkskörpern die folgenreiche Brände und Verletzungen verursachen. Es ist für die Betroffenen ein schlechter Jahresanfang, wenn sich in das Läuten der Neujahrsglocken, der schrille Ton der Feuerwehrsirenen und die durchdringenden Signale des Martinshorns der Feuerwehr mischen.
Die Leichtfertigkeit beginnt aber schon damit, dass manche Feuerwerkskörper verbotenerweise in die Hände von Kindern und Jugendlichen gelangen oder nicht zugelassene, z.T. illegale oder selbsthergestellte Feuerwerkskörper verwendet werden.
Alljährlich zum Jahreswechsel ereignen sich dadurch zahlreiche Unfälle mit Feuerwerkskörpern, die nicht nur große Brandschäden hervorrufen, sondern auch zu schweren Verletzungen von Menschen führen. Vor allem Verletzungen, wie Fingerabrisse, Gehörschäden und Verbrennungen treten durch den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern auf.
Die bayerischen Feuerwehren geben Tipps für ein sicheres Silvesterfeuerwerk:
1. Nur zugelassene und geprüfte Feuerwerkskörper verwenden!
- Achten Sie auf die gültige Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und Materialprüfung BAM oder der anderen 17 „Benannten Stellen“. Die BAM trägt die Nummer 0589 und beispielsweise der TÜV Ungarn als eine der „Benannten Stellen“ die 1008.
- Geprüfte Produkte enthalten die Kennzeichnung BAM-F1 bzw. BAM-PI (alte Kennzeichnung noch gültig bis 2017) oder BAM-F2 bzw. BAM-PII (alte Kennzeichnung noch gültig bis 2017) mit jeweils anschließender vierstelliger Registriernummer.
- Alle in Deutschland zugelassenen Feuerwerksartikel tragen diese europaweit gültige vierstellige Registriernummer. Zusammen mit der CE-Kennzeichnung und der deutschen Gebrauchsanleitung sind sie ein guter Indikator für ein sicheres und geprüftes Produkt.
- Der Kauf von nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern stellt ein hohes Risiko dar, da diese nicht getestet wurden. Illegale Produkte enthalten oftmals nicht nur Schwarzpulver, sondern sind auch mit einem viel stärkeren Blitzknallsatz gefüllt.
- Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“, die beim unsachgemäßen Umgang zu schwersten Verletzungen führen können.
2. Kinder und Jugendliche auf keinen Fall mit Feuerwerkskörpern der Kennzeichnung BAM-F1/BAM-PI alleine hantieren lassen!
- Wir empfehlen, Kinder über Gefahren, die von Feuerwerkskörpern ausgehen können, zu informieren und sie besonders zu beaufsichtigen.
- Das so genannte Jugendfeuerwerk mit der Kennzeichnung BAM-F1/BAM-PI dürfen Jugendliche ab 12 Jahren erwerben.
- Feuerwerkskörper mit der Kennzeichnung BAM-F2/BAM-PII dürfen ausschließlich an Personen über 18 Jahre verkauft werden. Lassen Sie Kinder und Jugendliche niemals alleine Feuerwerkskörper der Kennzeichnung BAM-PII anzünden.
3. Zünden Sie Feuerwerkskörper nur auf freien Flächen und mit einer stabilen Haltevorrichtung.
- Zünden Sie Feuerwerkartikel nur unter freiem Himmel. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
- Achten Sie beim Zünden von Raketen darauf, dass Bäume, Oberleitungen, Tankstellen, Dachvorsprünge oder leicht entzündliche Gegenstände nicht in der Nähe sind und zielen Sie nicht auf Balkone und Terrassen.
- Richten Sie die Haltevorrichtung so aus, dass sie sicher steht und die Flugbahn nicht in die Nähe von Gebäuden oder Personen führt
- Wenn Sie Flaschen für den Abschuss von Raketen verwenden, graben Sie die Flaschen entweder in die Erde ein oder stellen Sie sie direkt in einen stabilen Getränkekasten. Wenn Sie die Flasche ungesichert auf den Boden stellen, ist es leicht möglich, dass die Flasche umfällt und die Rakete umstehende Menschen verletzt oder Gebäude beschädigt.
- Nehmen Sie die Feuerwerkskörper beim Anzünden niemals in die Hand, außer es handelt sich um Produkte, die dafür vorgesehen sind (Gebrauchsanweisung immer dazu lesen!)
4. Gehen Sie sorgsam mit dem Feuerwerkskörpern um.
- Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein.
- Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg und zielen Sie niemals auf Menschen.
- Tragen Sie Feuerwerkskörper niemals in Hosen- oder Jackentaschen. Verletzungen im Genitalbereich sind neben Verletzungen der Hände eine häufige Folge des falschen Umgangs mit den explosiven Knallkörpern.
- Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist.
- Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal an. Machen Sie diese „Blindgänger“ nach ein paar Minuten Wartezeit mit Wasser unschädlich.
- Weisen Sie alkoholisierte Personen auf die Gefahren hin oder halten Sie sie davon ab, Feuerwerkskörper in gefährlicher Nähe zu brennbaren Stoffen bzw. Gebäuden zu zünden.
- Nehmen Sie bitte Rücksicht auf Tiere, die sehr unter dem lauten Knall explodierender Feuerwerkskörper leiden.
5. Weitere Ratschläge und Verhaltenshinweise
- Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller und lesen Sie die Gebrauchsanweisung.
- Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
- Beachten Sie ein eventuelles Feuerwerksverbot, u.a. in Altstadtbereichen, in der Nähe historischer Gebäude, Krankenhäuser, Kirchen oder Alten- und Kinderheimen.
Bei einem Brand oder Unfall bewahren Sie bitte Ruhe und rufen sie sofort Hilfe über die gebührenfreie und aus allen Fest- oder Handynetzen zu erreichende Notrufnummer 112. Über den Notruf wird ihre nächst gelegene Feuerwehr verständigt.
Die Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus wünscht allen Bürgern eine schöne Silvesternacht und einen guten und sicheren Rutsch ins Neue Jahr 2015.
Quelle: LFV Bayern e.V.
Sichere Adventszeit
Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen
Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.
Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:
- Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
- Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.
- Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
- Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
- Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
- Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
- Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
- Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
- Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel.
Die FFW Neuhaus wünscht Ihnen eine besinnliche Adventszeit.
Vereinsausflug 2014
Nach einem gemütlichen Mittagessen stand als Nächstes der Wald-Wipfel-Weg bei St. Engelmar auf dem Programm. Bei dem bis zu 30 Meter über dem Boden liegenden, teilweise schwankenden Pfad bekam so manch einer ein mulmiges Gefühl im Magen. Als „total narrisch“ bezeichnete so manche Besucher von uns das Haus am Kopf. Wie der Name schon sagt, wurde hier ein Haus aufgestellt, das komplett auf dem Kopf steht. Selbstverständlich ist auch das Mobiliar am eigentlichen Boden befestigt. Und so entstand auch das eine oder andere lustige Bild.
Alle Teilnehmer hatten jede Menge Spaß an diesem bei wirklich herrlichem Wetter gut organisierten Vereinsausflug 2014.
Zeitungsbericht im „Neuen Tag“ zu unserem Ausflug:
Achterbahn-Fahrt fürs Adrenalin
Tagesausflug der Feuerwehr stellt Mut und Magen vor große Herausforderungen – Teilnehmer dennoch begeistert
Neuhaus (mlb) Die kleinen Mädels hielten sich spontan Augen und Ohren zu, etwas größere Kinder verfolgten erstarrt und mit gehörigem Respekt das Schauspiel und selbst die Erwachsenen zuckten an der ein oder anderen Stelle zusammen. Gebannt verfolgten alle die bewegte Vorführung des Further Drachens, der ersten Station des Vereinsausflugs der Neuhauser Feuerwehr. Neben allerhand Interessantem über die Tradition des Further Drachenstichs erfuhr die etwa 50-Personen-starke Truppe dabei auch einiges über den Bau und die technischen Finessen des High-Tech-Kunstwerks. Dieses kann ferngesteuert durch fünf Personen sich aufrichten, alle Körperteile bewegen und sogar laufen. Während das milde Schmunzeln der „Fanny“, wie der Drache bei den Bayerwäldlern liebevoll genannt wird, einem warm ums Herz werden ließ, jagte sein angriffslustiger Blick gepaart mit Zähnefletschen sowie Rauch- und Feuerausstößen den Zuschauern kalten Schauer über den Rücken. Obendrein dröhnte der ohrenbetäubende Drachensound, den Radio Charivari im Tierpark Hellabrunn bei verschiedenen Tieren aufgenommen und gemixt hat, aus den eingebauten Lautsprechern, um Jurasic-Park-Feeling aufkommen zu lassen. Das Adrenalin kam auch bei der zweiten Station der Feuerwehr-Tagesreise nach dem gemeinsamen Mittagessen nicht zur Ruhe. Beim Besuch des Waldwipfelweges in Sankt Englmar stockte so manchem Ausflügler aufgrund der Höhe, 35m über dem sicheren Erdboden, der Atem. Hinzu kamen die Schwingungen des beeindruckenden Beton-Metall-Gebildes aufgrund des großen Besucheransturms, der sich wegen des warmen Spätsommerwetters dort eingestellt hatte. „Man konnte die Betonträger mit bloßem Auge wie hohe Tannen schwingen sehen“, erinnert sich eine Teilnehmerin heute noch mit flauem Magen. Während der anschließende Spaziergang durch den Waldlehrpfad und den Weg der optischen Täuschungen das Gleichgewicht wieder ins Lot brachte, stellte der Besuch im Haus am Kopf dieses erneut vor eine große Herausforderung. Nicht nur, dass sämtliche Einrichtungsgegenstände kopfüber an der Decke angebracht waren, was die Wahrnehmung deutlich irritierte. Dazu kam der schräge Boden im Haus, der zwar kuriose Situationen erzeugte, wie etwa die aufwärts rollende Kugel, aber dem Gleichgewicht den letzten Rest gab. Durch die besondere Situation in dem auf den Kopf stehenden Haus entstanden zahlreiche skurrile Fotos, die als Souvenir die ahnungslosen Daheimgebliebenen zum Grübeln brachten. Zum krönenden Abschluss des tollen Tages legte die Gruppe bei der Heimfahrt bei der Freizeitanlage am Egidi-Buckel einen Zwischenstopp ein. Bei rasanten Fahrten mit den beiden Sommerrodelbahnen, der Reifen-Wasserrutsche oder einem Besuch auf dem Rutschenturm sowie im angeschlossenen Biergarten ließen die Ausflügler den erlebnisreichen Tag ausklingen.































