Atemschutzübung

Am Freitag, 07.02.2014 traf sich die Atemschutzgruppe zur Übung im städtischen Bauhof. Themenschwerpunkt war dieses Mal die Benutzung der Rettungssäge unter Atemschutz sowie die Bedienung der Wärmebildkamera. Ersteres stellt sich als wahnsinnig anstrengende Tätigkeit heraus, die dem Atemschutzgeräteträger körperlich einiges abverlangt. Komplett ausgerüstet wurden dann eine dafür konstruierte Wand mit der Rettungssäge durchtrennt. Besonders gespannt waren alle darauf zum allerersten Mal die neue Wärmebildkamera in den Händen zu halten. Alle anwesenden Kameraden wurden in das neue Gerät eingewiesen und lernten die Technik (Würfelblick) zum korrekten Absuchen von Räumen.

Dienst- und Generalversammlung

Kommandant geht als Brandmeister in die nächste Legislaturperiode

Andreas Bogner genauso wie sein Stellvertreter Thomas Wilhelm im Amt bestätigt – Feuerwehr im Top-Zustand

Neuhaus (mlb) Die Dienstversammlung der Neuhauser Feuerwehr vergangenen Freitag im Lingl-Saal wurde,  wie erster Bürgermeister Andreas Meier es formulierte, zum Abend der Überraschungen. Zuerst erfreute erster Kommandant Andreas Bogner seine Kameraden mit der spontanen Anschaffung einer Wärmebildkamera, die bereits ab Mitte Februar einsatzbereit sein wird, danach wurde der Leiter der Wehr selbst von Meier überrascht. Mit einem „Ehre, wem Ehre gebührt!“ ernannte das Stadtoberhaupt Andreas Bogner aufgrund seiner beachtlichen Leistungen um die Neuhauser Wehr zum Brandmeister. Meier erinnerte dabei an dessen Engagement im Zuge der Neuanschaffung der beiden Feuerwehrfahrzeuge im vergangenen Jahr und seinen immerwährenden Einsatz für die Kameraden vor Ort. Zugleich dankte er allen, die in den vergangenen Jahren ihren Beitrag dazu geleistet hätten, dass die Truppe aktuell mannschafts- und ausstattungsmäßig in einem Top Zustand sei. Die anschließende Wahl des Führungskreises spricht dafür, dass sich an dieser erfreulichen Situation auch in den nächsten sechs Jahren nicht viel ändern wird. So wurden neben den beiden Kommandanten Andreas Bogner und Thomas Wilhelm auch der Gerätewart Thomas Kreinhöfner, der Atemschutzwart Ulrich Kreinhöfner und der Jugendwart Johannes Braunschmid im Amt bestätigt. Während der Versammlung zog das unveränderte Führungsteam zugleich ein Resümee über das vergangene Jahr. Laut der Statistik des ersten Kommandanten zähle die Neuhauser Feuerwehr aktuell 67 aktive Mitglieder, darunter sieben Feuerwehranwärter. Insgesamt rückten die Männer, so Bogner, zu 46 Einsätzen im Stadtgebiet aus. Der Schwerpunkt lag dabei auf technischen Hilfeleistungen und Verkehrssicherungen. Allerdings wurde die Wehr auch zu sechs Brandeinsätzen, einer Personenrettung sowie Wespennotdiensten und drei Fehlalarmen gerufen. Insgesamt waren somit 408 Feuerwehrdienstleistende ganze 585 Stunden freiwillig im Einsatz. „Das Jahr 2013 geht in die Geschichte der Feuerwehr Neuhaus ein“, ist sich der Kommandant sicher, „Neben der bombastischen Doppelfahrzeugweihe, die mit sehr viel Arbeit verbunden war, gab es im Berichtsjahr noch jede Menge weitere Termine und Aufgaben zu erledigen.“ So erläuterte er nicht nur den aufwändigen Abstimmungsprozess beim Kauf und Umbau der beiden neuen Fahrzeuge, sondern zählte zugleich erfreut zahlreiche Ausbildungslehrgänge und Übungen auf, mit denen sich die Kameraden fit für den Ernstfall gemacht hätten. „Ihr habt eine wahnsinnige, gigantische Leistung erbracht“, lobte Bogner seine Truppe. Er dankte allen voran seinem Stellvertreter Thomas Wilhelm sowie den Gruppenführern und Ausbildern für ihr großes Engagement. Per Handschlag begrüßten die Kommandanten im Anschluss die beiden Neuaufnahmen Simon Windschiegl und Fabian Kühnl in der Wehr. Zum Feuerwehrmann beförderten sie David Kreinhöfner, Fabian Kühnl und Michael Stangl. Thomas Neugirg darf sich ab jetzt Löschmeister und Thomas Wilhelm Oberlöschmeister nennen. Weiterhin zeichneten die Kommandanten verdiente Kameraden für langjährigen aktiven Feuerwehrdienst aus: Benedikt Schrott und Thomas Windschiegl für 10 Jahre, Reiner Windschiegl für 20 Jahre, Andreas Bogner, Christian Käß, Thomas Kreinhöfner, Clemens Schönberger und Harald Windschiegl für 30 Jahre sowie Wolfgang Käß für 40 Jahre.

Erfolgreiches Jahr 2013 spornt Feuerwehr zu neuen Plänen an

Neues Feuerwehrhaus nicht ausgeschlossen – Christian Windschiegl und Reinhard Michl neues Vorstandsteam

„Was soll ich jetzt noch zur Neuhauser Feuerwehr sagen?“ Stirnrunzelnd stellte André Stessmann bei der Generalversammlung der Neuhauser Feuerwehr diese Frage an seine Kameraden im nahezu voll besetzten Linglsaal. „Zwei neue Autos, ein tolles Fest, einen Haufen Geld, alles passt!“ Fast ein wenig neidisch gratulierte der federführende Kommandant im Stadtgebiet der erfolgreichen Ortsfeuerwehr zu ihrem perfekten letzten Jahr. Und dass es nicht besser hätte sein können, zeigte sich beim Jahresrückblick des ersten Vorstandes Christian Windschiegl. „2013 war ein extrem anstrengendes, aber auch sehr erfolgreiches Jahr, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird“, so der Vorsitzende. Er erinnerte allem voran an die viertägige Doppelfahrzeugweihe am Pfingstwochenende des letzten Jahres, deren Durchführung die Kameradschaft aus seiner Sicht noch fester zusammengeschweißt hätte. „Fest, Fester, Feierwehrfest – dieser selbst kreierte Slogan schlug ein wie eine Bombe und machte der Steigerung alle Ehre“, so der Vorsitzende noch sichtlich beeindruckt. Wie Windschiegl bekräftigte, feierte die Wehr tatsächlich ein Fest der Superlative. Daher dankte er nochmals allen Beteiligten für ihre Unterstützung. „Dieses Fest wäre nicht zustande gekommen, wenn nicht der gesamte Ort voller Enthusiasmus dabei gewesen wäre“, ist sich Windschiegl sicher. Es habe gezeigt, dass wenn alle mit Herzblut anpacken und an einem Strang ziehen, auch derartige Herausforderungen ohne Schwierigkeiten gemeistert werden können. Den großartigen finanziellen Erfolg, der sich aus dem Festwochenende ergab, erläuterte Kassier Johannes Eibl im Anschluss. „Ich bin heilfroh, dass ich heute keine schlechten Zahlen verkünden muss“, gestand er dabei schmunzelnd, „Der Gewinn ist eine respektable Leistung.“ Trotz der Neuanschaffung des Mannschaftstransportwagens stünde die Kasse dank des überaus erfolgreichen Festes besser da als zuvor. Erfreut zeigte sich Eibl, dass der Verein weiteren Vorhaben somit finanziell gut gewappnet gegenüber stehe. Erste Überlegungen diesbezüglich werden von den Feuerwehrkameraden bereits angestellt. So unterstrich Kommandant Andreas Bogner in der vorangegangenen Dienstversammlung die Notwendigkeit eines neuen Gerätehauses aus Sicherheits- und Platzgründen. Auch erster Bürgermeister Andreas Meier sprach sich dafür aus, dass das aktuelle Feuerwehrhaus an der Schönfichter Straße keine Dauerlösung für die Neuhauser Wehr sein kann. Zumindest personell ist der Verein für ein derartiges Projekt bereits gut gerüstet. So bleibt Christian Windschiegl auch die nächsten drei Jahre an der Spitze der Vorstandschaft. Unterstützt wird er von Reinhard Michl als zweiter Vorsitzender. David Kreinhöfner übernimmt ab jetzt dessen bisherige Aufgabe als Schriftführer. Kassier Johannes Eibl, Unterkassier Thomas Neugirg, die Beisitzer Fabian Zetzl und Franz Schönberger, der Zeugwart Clemens Schönberger sowie die Revisoren Reinhard Fütterer und Wolfgang Windschiegl wurden von den zahlreichen anwesenden Feuerwehrkameraden einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Nach der Wahl dankte Christian Windschiegl seinen zukünftigen Mitstreitern für ihre Bereitschaft zur Kandidatur. Ein besonderes Dankeschön für sein Engagement als zweiter Vorsitzender und seinen Einsatz als Festleiter ging dabei aber auch an Andreas Egeter, der sich auf eigenen Wunsch nicht mehr der Wahl stellte.

Jahrelange Vereinstreue und besonderes Engagement ausgezeichnet

Alfons Bogner bereits seit 70 Jahren bei der Feuerwehr – Ernst Schönberger und Johann Kreinhöfner neue Ehrenmitglieder

Lang anhaltender Applaus schallte bei der Generalversammlung der Neuhauser Feuerwehr  durch den Lingl-Saal, als erster Vorstand Christian Windschiegl Alfons Bogner für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit auszeichnete. „Das ist eine ganz besondere Ehrung“, stellte der Vorsitzende heraus, „eine stolze Leistung.“ Die Liebe zur Feuerwehr liegt der Familie Bogner wie es scheint im Blut. Nicht nur, dass der Sohn des Geehrten seit Jahren engagierter erster Kommandant der Neuhauser Wehr ist, auch sein Bruder Franz wurde während der Versammlung für jahrelange Mitgliedschaft ausgezeichnet. Genauso wie Robert Heimerl gehört dieser seit mittlerweile 60 Jahren dem Feuerwehrverein an. Franz Bogner nahm dieses zum Anlass für eine ganz besondere Überraschung. Er überreichte den Feuerwehrkameraden eine selbst geschnitzte Floriansfigur, die wie Windschiegl schmunzelnd bemerkte, in naher Zukunft auch ein neues Gerätehaus schmücken könnte. Des Weiteren dankte der erste Vorstand Klaus Bauer, Wolfgang Käß, Martin Riedl und Alfred Schletz für 40jährige Vereinszugehörigkeit sowie Stefan Käck und Karlheinz Witt, die im Herbst bereits für ihre aktive Dienstzeit das silberne Ehrenkreuz erhalten hatten, für 25jährige Mitgliedschaft. Auch über zwei neue Ehrenmitglieder kann sich die Neuhauser Feuerwehr freuen. Als Anerkennung ihres mehr als 20 bzw. 35jährigen Engagements in der Vorstandschaft überreichte Windschiegl die Ernennungsurkunden sowie einen individuell angefertigten Bierkrug an Ernst Schönberger und Johann Kreinhöfner. Wie der Vorsitzende weiter erläuterte, setzte sich Schönberger maßgeblich beim Umbau des Feuerwehrhauses in den 80er Jahren ein, so der Vorsitzende, brachte sich Kreinhöfner in der Vergangenheit nicht nur als zweiter Kommandant, sondern auch als großer Gönner in den Verein ein.

Besichtigung der ILS Nordoberpfalz

Am 07. Januar 2014 besichtigen 23 Kameraden die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz in Weiden. Der stellvertretende Leiter Jürgen Meyer führte uns dabei durch die Leitstelle. Die Führung war sehr interessant und wir sahen auch die Arbeit der Disponenten vor Ort, mit denen wir sonst meist nur über Funk kontakt haben.

Bericht im „Neuen Tag“

Alarmierung per Knopfdruck und Computerberechnungen

23 Feuerwehrkameraden zu Gast bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Nordoberpfalz

Neuhaus (mlb) Seit fast zwei Jahren laufen Alarmierung und Funkverkehr der Rettungskräfte im Landkreis bei ihren Einsätzen über die Integrierte Leitstelle (ILS) Nordoberpfalz. Vergangene Woche informierten sich 23 Neuhauser Feuerwehrkameraden bei einem Besuch der Einsatzzentrale in Weiden über die Arbeit der Einrichtung und die aktuelle Vorgehensweise im Alarmierungsfall. Jürgen Meyer, stellvertretender Leiter der ILS, stand ihnen dabei nicht nur bei einem Rundgang durch das hochmodern ausgestattete Gebäude Rede und Antwort. In einer Präsentation berichtete er zudem über die Organisation und die Zusammensetzung der ILS, deren Einzugsgebiet sich über die Landkreise Tirschenreuth, Neustadt/WN, die Stadt Weiden und den Truppenübungsplatz Grafenwöhr erstreckt. Selbstverständlich durfte die ein oder andere amüsante Anekdote aus der Praxis natürlich nicht fehlen. Bei der anschließenden Besichtigung der Schaltzentrale, in der die Neuhauser auch Zeugen eines echten Notrufs wurden, stellte Meyer für die Besucher anhand eines angenommenen Szenarios den Ablauf vom Anruf bis zur Alarmierung nach. Dabei errechnet der Computer je nach Einsatzart die benötigten Rettungsmittel und daraus resultierend die zu alarmierenden Feuerwehren und Rettungskräfte.

Gefahr durch Kerzen und Lichterketten zur Weihnachtszeit

Landesfeuerwehrverband Bayern gibt Tipps für ein sicheres Fest

In der dunklen Jahreszeit zünden wir alle gerne Kerzen an und schmücken den Weihnachtsbaum mit echten Kerzen oder mit Lichterketten. „Die weihnachtliche Stimmung darf aber nicht dazu verleiten, die Gefahr von Kerzen und elektrischen Lichtern zu unterschätzen, denn in der Weihnachtszeit sind Weihnachtsbaum und Adventskranz die häufigsten Brandursachen.“, appelliert der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. Alfons Weinzierl an die Bürger. Es gibt einige Tipps, die wenn sie beachtet werden, die Advents- und Weihnachtstage sicherer für alle machen.

Brandschutz-Tipps im Überblick

  • Vermeiden Sie das Austrocknen der Tannenzweige von Kränzen und Bäumen durch Wässern oder das Besprühen mit Wasser.
  • Halten sie leicht entflammbare Gegenstände (z.B. Vorhänge) in einem ausreichend großen Sicherheitsabstand von Kerzen und Lichterketten.
  • Lassen sie Kerzen nie unbeaufsichtigt. Löschen sie Kerzen beim Verlassen des Raums aus. Eine gute Möglichkeit bieten auch selbstlöschende Kerzen, deren Docht noch vor dem Kerzenboden endet, so dass die Kerze von selber erlischt.
  • Unterlagen für Kränze und Kerzenhalter sollten nicht brennbar sein.
  • Streichhölzer und Feuerzeuge immer an einem sicheren Ort, für Kinderhände unzugänglich, aufbewahren.
  • Lassen Sie Kinder nicht mit Kerzen unbeaufsichtigt.
  • Kaufen Sie Lichterketten nur mit GS- oder CE-Prüfzeichen und beachten Sie bei der Anbringung im Außenbereich, dass diese auch dafür geeignet sind (Kennzeichnung „IP 44“).

Der LFV Bayern empfiehlt: halten Sie eine Vase oder einen Eimer mit Wasser, besser noch einen Feuerlöscher parat, um einen möglichen Brand sofort löschen zu können. Sollte das Feuer nicht mehr zu löschen sein, bewahren Sie bitte Ruhe und rufen sie sofort Hilfe über die gebührenfreie und aus allen Fest- oder Handynetzen zu erreichende Notfallnummer 112. Über den Notruf wird ihre nächst gelegene Feuerwehr verständigt.

Wissenstest erfolgreich abgelegt

38 Jugendliche legen Wissenstest erfolgreich ab

„Richtiges Verhalten bei Notfällen“ stand beim Wissenstest der Feuerwehr im Neuhauser Gerätehaus im Mittelpunkt. Diesem stellten sich 38 Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus Neuhaus, Windischeschenbach, Dietersdorf, Störnstein und Neustadt. „Nicht nur bei Einsätzen, sondern auch im Haushalt ist es wichtig, Erste Hilfe zu beherrschen“, sagte Kreisbrandinspektor Josef Kres. Zusammen mit Kreisbrandmeister Ulrich Kraus überwachte er den Test im Beisein der Ausbilder. Johannes Windschiegl stand ihnen, als Mitglied der Helfer vor Ort, im praktischen Teil zur Seite. Dank der guten Vorbereitung legten alle Teilnehmer die Prüfung mit Erfolg ab. 8 Jugendliche erhielten die Auszeichnung in Bronze, 11 in Silber und 12 in Gold. 7 junge Feuerwehrkameraden absolvierten sogar die Endstufe. Ihnen überreichte Kres eine Urkunde. Er appellierte dabei an die Jungfeuerwehrleute, ihre Ausbildung auch in Zukunft fortzusetzen. „Bayern braucht euch“, forderte der Kreisbrandinspektor die Jugendlichen auf. Den Ausbildern dankte Kres abschließend für die hervorragende Vorbereitung der Prüflinge.

Quelle: Der Neue Tag

Wissenstest2013

Quelle: Der Neue Tag
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/3947047-127-38_jugendliche_legen_wissenstest_erfolgreich_ab,1,0.html

Übung im Rahmen der Brandschutzerziehung

Am Samstag, den 17.11. 2013 fand eine Evakuierungsübung im Wurzer Kindergarten im Rahmen der Brandschutzerziehung statt. Hierbei waren auch die Kindergartenkinder, deren Eltern und die Erzieherinnen mit dabei. Während der Übung wurde eine Fettexplosion sowie eine Dosenexplosion gezeigt.
Wir speisten mit unserem LF10 die Drehleiter aus Neustadt und führten die Dosenexplosion vor.
Teilgenommen haben die Feuerwehren Wurz, Lanz, Püchersreuth, Ilsenbach, Neuhaus, Windischeschenbach, Neustadt/WN sowie die HVO Windischeschenbach.

THL Übung der Gruppe 4

Bei nass-kaltem Novemberwetter war für die Gruppe 4 am Samstag, den 02.11.2013 eine THL-Übung angesetzt. Es wurde gezeigt, welche Möglichkeiten wir mit unserer Ausrüstung bei einem Verkehrsunfall haben. Dazu wurde uns vom Autohaus Kreinhöfner ein Pkw, welcher kurz vor der Verschrottung stand, bereitgestellt. Zu Beginn übten alle Teilnehmer das Herausheben eines Verunfallten mittels Rautekgriff und den Umgang mit unterschiedlichen Gurtmessern. Ein weiterer Teil der Übung war das Entfernen aller Scheiben des Pkw mit Federkörner und Glasmaster. Danach wurde eine Person mithilfe des Spineboard über den Zugang durch den Kofferraum gerettet. Zum Schluss wurde es nochmal richtig anstrengend. Die Kameraden öffneten die Türen, den Kofferraum und die Motorhaube nur mit dem Multifunktion-Brechwerkzeug „Halligan Tool“.

Helferessen Feierwehrfest

Würdiger Abschluss der Doppelfahrzeugweihe

Am Samstag, den 26.10.2013 fand die letzte Veranstaltung im Festjahr des „Feierwehrfestes“ statt. Im Schafferhof in Neuhaus luden wir alle Helfer zu einem bayerischen Buffet ein. Festleiter Andreas Egeter und 1. Vorstand Christian Windschiegl bedankten sich nochmals bei allen Helfern aus der ganzen Region rund um Neuhaus ohne die dieses Fest nicht zu stemmen gewesen wäre. Als kleines Dankeschön überreichte Christian Windschiegl jedem Mitglied des Festausschusses ein kleines Präsent als Dank für das große Engagement über die letzten Jahre. Auch die Festdamen überreichten den Mitgliedern des Festausschuss jeweils ein gerahmtes Bild der 23 hübschen Mädels. Nach dem gespeist wurde ging es in der Tenne mit der Band „Effi & Konsort´n“ weiter, die bis spät in die Nacht mit einem bunt gemischten Programm kräftig einheizten. Da viele der Helfer während des Fahrzeugweihe weniger zum feiern kamen, kosteten wir die zusätzliche Stunde dank der Zeitumstellung natürlich aus 🙂

 Zeitungsbericht im „Neuen Tag“:

 

„…so ein Fest haben wir noch nicht gesehen!“

Helfer-Fest mit „Effi & Konsort´n“ als Dank für die Unterstützung bei der Doppelfahrzeugweihe

Neuhaus (mlb) „Vier Tage Fest, vier Tage Stimmung, vier Tage ein volles Zelt und viele fleißige Hände …viele haben gesagt, so ein Fest haben wir noch nicht gesehen!“ – Begeisterung und Stolz schwangen auch nach fast einem halben Jahr noch unüberhörbar mit als Andreas Egeter einen Rückblick auf die Festivitäten zur Doppelfahrzeugweihe wagte. Zusammen mit Christian Windschiegl, ersten Vorstand der Neuhauser Feuerwehr, dankte der Festleiter am vergangenen Samstag den vielen freiwilligen Helfern, die während des viertägigen Festwochenendes die Feuerwehrkameraden tatkräftig unterstützt hatten. „Heute vor genau einem Jahr haben wir das Ganze mit dem Patenbitten begonnen“, erinnerte sich Windschiegl an den Beginn des Festjahres. Ohne die Unterstützung der Bevölkerung, so die Redner, wäre eine derartig grandiose Veranstaltung nicht durchführbar gewesen. Wie Egeter berichtete, waren mehr als 200 Helfer in über 300 Arbeitsschichten am Start. Dadurch verliefen alle vier Festabende trotz der großen Besucherzahl im permanent gefüllten 2000-Mann-Zelt durchgängig reibungslos. Das viertägige Feuerwehrfest wurde somit zu einem Riesenerfolg. Windschiegl dankte seinen Kollegen aus dem Festausschuss, allen voran Festleiter Andreas Egeter, für ihr Engagement und ihre Unterstützung bei der Planung und Durchführung der Doppelfahrzeugweihe. Dem schlossen sich die Festdamen an, die den Mitgliedern des Festausschusses zur Erinnerung ein Gruppenfoto überreichten. Standesgemäß ging es auch nach dem kurzen offiziellen Teil für die eingeladenen Helfer weiter. Mit einem reichhaltigem Bayrischen Buffet und einer großartigen Party mit „Effi & Konsort´n“ in der Tenne des Schafferhofes knüpften die Feuerwehrkameraden quasi direkt an die Feststimmung vom Pfingstwochenende an, nur dass diesmal die Mitarbeiter von damals selbst zum Feiern geladen waren.

Erneut Leistungsprüfung abgelegt

Zwei Wochen nach der letzten Abnahme legten erneut 9 Kameraden der FFW Neuhaus die Leistungsprüfung „Brand“ ab. Nach einer Woche Übung stand am Montag den 30.09.2013 die Prüfung an. Das Schiedsrichtertrio KBI Kres Josef, KBM Kraus Uli und KBM List Martin bescheinigten der 78. Gruppe der Neuhauser Wehr sehr gute Leistungen in allen Aufgaben und gratulierten somit zur bestandenen Leistungsprüfung. Fütterer Lukas , Kreinhöfner David, Kreinhöfner Jonas, Windschiegl Manuel und Witt Andreas legten Stufe 2 ab, Giehl Michael Stufe 3 und Schrott Benedikt Stufe 4. Für Eibl Johannes und Sperr Johannes war es eine besondere Prüfung, denn beide legten die Endstufe 6 Gold-Rot ab.

Artikel im „Neuen Tag“:

78. Gruppe schreibt Erfolgsgeschichte der Feuerwehr fort

Leistungsprüfungsabsolventen knüpfen an das gute Ergebnis ihrer Kameraden vor zwei Wochen an

Neuhaus (mlb) „Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr!“ – diese spontane Antwort des Ehrenkommandanten Alfons Bergler auf den Dank für sein anhaltendes Interesse an der Neuhauser Wehr stellte Andreas Bogner bei der Leistungsprüfung der 78. Gruppe vergangenen Montag quasi als Motto in den Raum. Der erste Kommandant ermunterte die neun Absolventen, die bei der vorausgehenden Prüfung eine stolze Leistung gezeigt hatten, sich an diesen Leitsatz zu halten. „Vor allem in eurer Altersklasse haben wir eine starke Truppe“, zollte Bogner den jungen Männern Respekt, „Ihr seid die Zukunft der Neuhauser Feuerwehr!“ Dazu gehöre auch, nach dem Absolvieren der sechs Prüfungsstufen Verantwortung und Posten in der Feuerwehr zu übernehmen. Der Kommandant zeigte sich jedoch angesichts des respektablen Prüfungsergebnisses und einiger Kameraden, die bereits verschiedene Lehrgänge besuchten, diesbezüglich guter Dinge. Wie Bogner weiter ausführte, sei er allgemein stolz auf seine Wehr, die innerhalb von nur 14 Tagen mittlerweile die zweite Prüfungsgruppe am Start hätte. Kreisbrandinspektor Josef Kres, der zusammen mit den Kreisbrandmeistern Uli Kraus und Martin List als Schiedsrichter fungierte, dankte den Kameraden für ihre Bereitschaft, zur Leistungsprüfung anzutreten. Er überreichte Johannes Eibl und Johannes Sperr das goldrote Abzeichen für die Prüfung in der Endstufe. Benedikt Schrott und Michael Giehl erhielten Goldblau bzw. Gold für  die Leistungsprüfung in den Stufen vier und drei. Lukas Fütterer, David und Jonas Kreinhöfner, Manuel Windschiegl und Andreas Witt überreichte der Kreisbrandinspektor die silberne Anstecknadel der Stufe 2. „Wir brauchen jeden einzelnen in der Freiwilligen Feuerwehr!“ ermahnte Kres im Hinblick auf den Ernstfall. Vorstand Christian Windschiegl erinnerte seine Kameraden zudem daran, dass permanentes Üben das A und O für überlegtes Handeln bei den Einsätzen sei. Er dankte den Kameraden der gesamten Wehr, allen voran aber den Prüfungsabsolventen der 77. und 78. Gruppe, für ihre intensive Arbeit im Verein während des letzten Jahres:  „Es verdient allen Respekt, nach dem Kraftakt, den die Anschaffung der Fahrzeuge und das Fest zur Doppelfahrzeugweihe mit sich gebracht hat, auch gleich noch zwei Leistungsabzeichen innerhalb von zwei Wochen hinterher zu schieben.“

Atemschutzgruppe übt Crashrettung

Am Freitag Abend (20.09.2013) trafen sich die Atemschutzgeräteträger zur gemeinsamen Übung. Anfangs gab es eine kleine theoretische Einweisung zur neuen Sicherungstrupptasche. Übungsschwerpunkte waren das Ausrüsten im Fahrzeug und die Crashrettung eines verunfallten Geräteträgers.

Um Routine beim Ausrüsten im neuen Fahrzeug bei Einsatzfahrten zu erlangen, übten wir dies ein weiteres mal. Als kleine Hürde wurde der Übungsteil in der dunklen Fahrzeughalle nur mit der Nachtbeleuchtung der Mannschaftskabine durchgeführt.

Im zweiten Teil der Übung ging es um die Crashrettung (die Art der Personenrettung bei der höchste Eile geboten ist) eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers. Nachdem alle Varianten an unsere Übungspuppe gezeigt wurden, wurde auch so manche Rettungsmethode an dem ein oder anderen Kameraden ausprobiert.