So funktioniert modernes Löschwesen:

Feuerwehr Neuhaus kurz vorm Umzug ins neue Gerätehaus

Das neue Gerätehaus der Feuerwehr Neuhaus ist fertig. Am Freitag will die Truppe umziehen. Bei einer Besichtigung wird deutlich wie modernes Löschwesen funktionieren kann.

Andreas Bogner, Kommandant der Feuerwehr Neuhaus, ist sichtlich stolz, als er am Dienstag die Mitglieder des Bauausschusses Windischeschenbach durch das neue Gerätehaus mit Fahrzeughalle führt. Im Februar 2021erfolgte der Spatenstich, nun ist der Neubau bis auf ein paar Kleinigkeiten fertig. „Am Freitag werden wir umziehen“, verkündet der Kommandant. Ab dem Wochenende werde jeder Einsatz bereits von dem neuen Areal am Ortsrand von Neuhaus erfolgen.

Bei der Adresse des Gerätehauses ändert sich nicht viel, lediglich die Hausnummer wird künftig eine andere sein. Bislang war die FFW Neuhaus in der Schönfichter Straße 5 beheimatet, nun ist sie unter der Nummer 25 zu finden. Bürgermeister Karlheinz Budnik dankte Bogner und seinen Mannen für die „großartige Eigenleistung“, mit der sich die Neuhauser Wehr in die Bauarbeiten eingebracht habe. Bogner gab den Dank gerne zurück. Ohne die Stadt im Rücken hätte das Vorhaben niemals verwirklicht werden können.

Schon im Außenbereich fällt auch einem Laien die Funktionalität des neuen Gebäudes ins Auge. Die Parkplätze für die Aktiven befinden sich rechts neben dem Gerätehaus, so dass sich die Autos von anfahrenden Rettungskräften und die bereits im Löschfahrzeug abfahrenden Feuerleute bei einer Alarmierung nicht in die Quere kommen. Die Feuerwehrleute betreten das Gebäude durch einen Seiteneingang. Der erste, der reinkommt, aktiviert die Alarmierungstaste, die etwa für Licht im Gebäude sorgt.

Besonders froh ist Bogner über den neuen Umkleideraum. Die Garderoben bieten für jeden Aktiven genügend Platz. Die private Kleidung kann extra verstaut werden. Für Wertsachen wie Handy, Geld oder Schlüssel gibt es einen eigenen kleinen Spind, der per Zahlenschloss gesichert werden kann. In dem Bereich, in dem die Einsatzkleidung hängt, sind die Garderoben unten nur durch ein Gitter abgeschlossen. „Da wir hier Fußbodenheizung haben, können so unsere Löschanzüge trocknen“, erklärt Bogner. Das sei vor allem bei Einsätzen im Winter praktisch. Er erinnerte an Winternächte, in denen man nachts um 2 Uhr aus dem Bett geholt wurde und der Anzug vom Einsatz ein paar Tage vorher noch klamm gewesen sei. „Endlich trockene Kleidung, darauf freuen wir uns“, sagt der Kommandant. Im alten Gebäude mussten sich die Einsatzkräfte neben den Fahrzeugen umziehen. Außerdem habe es hier im Winter nicht mehr als 4 oder 5 Grad gehabt.

Ein Monitor an der Wand wird die Daten der ILS zum jeweiligen Einsatz anzeigen – mit Karte und genauen Infos. Über die digitale Alarmierung gebe es nur noch ein Stichwort, so Bogner. Die Details würde die Einsatzkräfte nun über diese Anzeige erfahren. Fertig angezogen verlassen die Aktiven die Umkleide über einen separaten Zugang Richtung Fahrzeughalle. Auch hier gibt’s viele Verbesserungen im Vergleich zu früher. So lösen sich etwa die Abgasabsaugungen vom Auspuff automatisch beim Rausfahren. „Der Schlauch pendelt von selber weg“, erklärt der Kommandant.

Auch das restliche Gebäude mit Technikraum, Büro, Floriansstüberl, Toiletten, Schulungs-, Jugend- und Kellerräumen beeindruckte das Gremium. Besondere hatte es den Besuchern der Schulungsraum mit der herrlichen Aussicht angetan. Bei Bedarf lässt sich dieser erweitern, um so mehr Platz zu haben. Am Freitag, 12. Mai, zieht die Feuerwehr um. Um 18.30 Uhr treffen sich die Mitglieder am alten Feuerwehrhaus, um dann in ihren Löschanzügen, begleitet von den 2 Einsatzfahrzeugen zu Fuß ins neue Domizil zu ziehen.

Quelle: Onetz, 10.05.2023

Maibaum aufstellen 2023

Kommt vorbei am 01. Mai!

Wir stellen gegen 10:00 Uhr den Maibaum auf dem Marktplatz in Neuhaus auf. Anschließend wird es wieder auf dem Marktpodest einen Frühschoppen geben. Hier gibt es dann Zoigl, Weißwürste und warme Wiener.

Der Männergesangsverein Harmonie und die Neuhauser Boum sorgen für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

Gerätehaus-Neubau geht auf die Zielgerade

Zur Jahreshauptversammlung der FFW Neuhaus begrüßte 1. Vorstand Christian Windschiegl die zahlreich erschienen Mitglieder sowie Gäste des Vereins im Lingl-Saal. Die Feuerwehr Neuhaus kann auch nach drei eher schwierigen Jahren nach wie vor auf eine stolze Zahl von 133 Mitgliedern blicken.

Im Mai letzten Jahr konnte das aktive Vereinsleben mit dem Aufstellen des Maibaums wieder Fahrt aufnehmen. Das Maibaumfest sowie das Banklfest für alle Mitglieder sorgten für ein gemütliches Beisammensein im Ort und Verein. Als krönender Jahresabschluss nannte Windschiegl das Glühweinfest am Marktpodest. Bei weihnachtlichem Flair fanden sich bereits Nachmittag zahlreiche Gäste bei kalten und heißen Getränken sowie weiteren Leckereien am Marktplatz ein.

Vorstand Windschiegl lobte seine Kameraden für die rege Tätigkeit bei der Fertigstellung des neuen Geräthauses. Hierzu wurde jeden Donnerstag ein Arbeitsdienst abgehalten, bei dem gerade anfallende Arbeiten zügig mit motiviertem Personal erledigt werden. Als Kommandant Andreas Bogner das Wort ergriff zum Thema Neubau, erläuterte er den aktuellen Stand am Gerätehaus und peilte als Umzugstermin der Neuhauser Wehr Anfang Mai 2023 an. Er ermutigte alle Kameraden darauf hinzuarbeiten.

Des Weiteren konnte Bogner von den Einsätzen im Jahr 2022 und der Anschaffung von 45 neuen TETRA-Pagern berichten, die in Zukunft die digitale Alarmierung der Neuhauser Wehr übernehmen. Einen besonderen Dank richtete der Kommandant an Thomas Witt, der nach 44 Jahren auf eigenen Wunsch seinen aktiven Dienst beendet. Darüber hinaus wurden Michael Giehl zum Löschmeister und Fabian Zetzl zum Oberlöschmeister befördert.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung des Abends waren die Neuwahlen der Vorstandschaft. Im Großen und Ganzen stellte sich die bewährte Truppe der Feuerwehr wieder zur Wahl. Die Wahlleitung übernahm 1. Bürgermeister Karl-Heinz Budnik.

So setzen die beiden Vorstände Christian Windschiegl und Fabian Kühnl ihr Amt fort, wobei Windschiegl die nächste Periode als seine letzte ankündigte. Lediglich Zeugwart Clemens Schönberger und Beisitzer Franz Schönberger werden durch die neuen Vorstandsmitglieder Christian Bauer und David Kreinhöfner ersetzt. Für ihre Verdienste in der Vorstandschaft wird den Schönberger’s ein kleines Dankeschön überreicht.

Zunächst dankte Bürgermeister Budnik dem Vorstand für die geleistete Arbeit und wünschte für die weitere Zukunft alles Gute. Er bedankte sich darüber hinaus auch im Namen seiner Kollegen bei allen Kameraden, die den Neubau tatkräftig unterstützen. Es ist eine hohe Bereitschaft und ein großer Wille zu erkennen, das neue Gerätehaus fertigstellen zu können.

Auch die Stadträte Werner Sauer und Annette Dietl überbrachten stellvertretend für die Fraktionen der SPD, Freie Wähler und Grüne die Glückwünsche der neugewählten Vorstandschaft und Dank für die Motivation bei der Fertigstellung des Neubaus. Sauer zeigt sich überzeugt, dass das Ziel Anfang Mai realisiert werden kann.

Der federführende Kommandant der Stadtwehren Andre Stessmann gab viel Zuspruch für die abschließenden Arbeiten am neuen Gerätehaus und lobte die Aufnahme der weiblichen Kameradinnen in die Neuhauser Wehr. Er betonte darüber hinaus die wehrübergreifend sehr gute Zusammenarbeit im Stadtgebiet.

Auch mahnende Worte durften an diesen Abend nicht fehlen, zumal die Feuerwehrarbeit andernorts zum Teil erheblich mit Aktionen behindert wird, die sich nicht in Worte fassen lassen. Das darf aber kein Anlass sein, sich einschüchtern zu lassen. Auch hier lässt sich in Neuhaus niemand unterkriegen und so beweist die Neuhauser Feuerwehr ihre Entschlossenheit gemeinsam den Neubau abzuschließen. Der Vorstand konnte verkünden, dass nächstes Jahr eine gebührende Einweihungsfeier stattfinden wird.