{"id":153,"date":"2013-08-01T09:58:28","date_gmt":"2013-08-01T07:58:28","guid":{"rendered":"http:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/?page_id=153"},"modified":"2017-01-28T18:31:30","modified_gmt":"2017-01-28T17:31:30","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ffw-neuhaus.de\/?page_id=153","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<h1>Chronik der FFW Neuhaus<\/h1>\n<p>Leider sind alle B\u00fccher und Unterlagen der Freiw. Feuerwehr vom Gr\u00fcndungsjahr ab beim gro\u00dfen Brand von Neuhaus am 17. Juni 1887 dem Feuer ebenso zum Opfer gefallen, wie die 1871 von Windischeschenbach \u00fcbernommene Druckspritze. Hier kommt nun eine Niederschrift in der Chronik der Marktgemeinde Neuhaus zu Hilfe, an Hand derer sich ein R\u00fcckblick auf das Feuerl\u00f6schwesen erm\u00f6glichen l\u00e4sst. Nach dieser Niederschrift ist erstmals im Jahre 1876 das Feuerl\u00f6schwesen erw\u00e4hnt, indem vom Kammergericht M\u00fcnchen an das Kloster Waldsassen der Auftrag erging, dass Feuerbeschau vorgenommen und Handspritzen und lederne Wassereimer angeschafft, sowie die Weiherr\u00e4umung durchgef\u00fchrt werden muss. Es gab zu damaliger Zeit noch keine Feuerl\u00f6schmaschinen, die alten Handpumpen. Erst nach 25 Jahren, etwa um das Jahr 1813 wurden solche aufgestellt. Diese d\u00fcrften aber ziemlich teuer gewesen sein, denn in Gebieten von der Gr\u00f6\u00dfe der heutigen Landkreise wurden nur einige dieser Maschinen aufgestellt. Eine Niederschrift aus dem Jahre 1813 besagt, dass eine L\u00f6schmaschine im Landgericht Tirschenreuth im Markt Falkenberg aufgestellt wurde, die f\u00fcr die weit umliegenden Orte zur Verf\u00fcgung stand. Der Ort Neuhaus hatte zur Anschaffung 85 Gulden und 8 Kreuzer beizusteuern und musste auch zu den Unterhaltungskosten beitragen.\u00a0 Dass diese L\u00f6schmaschine jemals in Anspruch genommen wurde, ist sehr zweifelhaft und es w\u00e4re auch sinnlos bei dieser Entfernung von fast 15 km und der damals \u00fcblichen Holzbauweise gewesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Erkenntnis, dass Selbsthilfe das Beste sei, setzte sich bald durch und diese Selbsthilfe wurde auch organisiert, denn in den alten Akten steht geschrieben, dass die B\u00fcrger von Neuhaus vom Landgericht Tirschenreuth im Jahre 1829 eine Belobigung wegen tatkr\u00e4ftiger Hilfeleistung beim Brand in Windischeschenbach erhielten. Durch Verordnung der kgl. Regierung wurde um 1834 die Feuerpolizei mit Aufstellung von Feuerwachen eingef\u00fchrt. Alle Hausbesitzer mussten sich bereit halten, bei Br\u00e4nden mit Ledereimern, Feuerhaken, Feuerleitern usw. beim Ortsvorsteher zu erscheinen, worauf gemeinsam zum Brandplatz ausger\u00fcckt wurde. Vorsorglich wurde aber eine Rotte f\u00fcr die Gefahr im Ort zur\u00fcck gelassen. Ein gewisser Stolz d\u00fcrfte bereits damals bei diesen Rotten vorhanden gewesen sein, denn die Schrift besagt, dass Dienstboten, Gesellen, u.a. nur mitmachen oder mit l\u00f6schen durften, wenn sie kr\u00e4ftig und unbescholten waren.\u00a0 Die Brandhilfeleistung erstreckten sich bis zu einem Umkreis von 2 Stunden. Wenn die Rotten auf einer Brandstelle nicht oder nicht rechtzeitig erschienen, wurden sie mit 6 &#8211; 10 Thalern bestraft. Falls einzelne Rottenangeh\u00f6rige sich der Hilfeleistung entzogen, wurden sie mit einer Strafe von 1 &#8211; 3 Thalern belegt. In den Folgejahren wurden die Feuerl\u00f6sch-Requisiten erg\u00e4nzt und verbessert. Dieses Feuerl\u00f6schwesen war unverkennbar eine Pflichtsache, die den Orten zur Durchf\u00fchrung auferlegt war.<\/p>\n<p>Bis zum Jahre 1858 hatten die Orte Neuhaus und Windischeschenbach gemeinsam nur eine Druckspritze. Durch den K\u00f6nigs Huld erhielt Windischeschenbach 1858 eine neue Druckspritze, die &#8222;Feuerkunst&#8220; genannt wurde und den\u00a0 Wasserstrahl bis zur Kirchturmspitze hoch brachte. Die alte Druckspritze erhielt Neuhaus. Diese Pflichtfeuerwehren wurden nach 1848 durch sogenannte Turnerfeuerwehren abgel\u00f6st, also auf freiwilliger Basis errichtet.<\/p>\n<div id=\"attachment_179\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Unbenannt-23.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-179\" class=\"size-medium wp-image-179\" src=\"http:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Unbenannt-23-300x199.jpg\" alt=\"\u00c4lteste Aufnahme der Wehrm\u00e4nner\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Unbenannt-23-300x199.jpg 300w, https:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Unbenannt-23-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Unbenannt-23-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-179\" class=\"wp-caption-text\">\u00c4lteste Aufnahme der Wehrm\u00e4nner<\/p><\/div>\n<p>Nachdem im Jahre 1869 im benachbarten Windischeschenbach eine freiwillige Feuerwehr gegr\u00fcndet wurde, der zun\u00e4chst auch die Neuhauser angeh\u00f6rten, gr\u00fcndeten ideal-gesinnte B\u00fcrger in Neuhaus selbst eine Freiwillige Feuerwehr im Jahre 1871. In dieses friedliche Vereinswesen kamen aber bald Unstimmigkeiten \u00fcber die Beschaffung einer neuen Spritze. So vergingen die ersten 16\u00a0 Jahre nach der Gr\u00fcndung und der 17. Juni 1887 sollte ein Fanal sein f\u00fcr die weitere Zukunft der Wehr. Dieser gro\u00dfe Brand am 17. Juni 1887 legte in weniger als einer halben Stunde 47 Wohnh\u00e4user mit s\u00e4mtlichen Nebengeb\u00e4uden und die Kirche in Schutt und Asche. Diese Brandkatastrophe r\u00fcttelte alle auf und schon im n\u00e4chsten Jahr wurde trotz der gro\u00dfen Not eine neue, modernere Spritze gekauft, nachdem die alte Spritze ebenfalls dem Feuer zum Opfer fiel. Die alten Ledereimer hatten damit ausgedient.<\/p>\n<p>Die folgenden Jahre brachten keine besondere hervorstechenden Ereignisse im Leben der Wehr.\u00a0 Nach dem gro\u00dfen Ungl\u00fccksjahr war man \u00fcberall, auch in der Feuerwehr, mit Aufbauarbeiten besch\u00e4ftigt. Als erste gr\u00f6\u00dfere Veranstaltung ist in der Chronik vermerkt der Bezirksfeuerwehrtag im Jahre 1894 in Neuhaus. Schon damals war man in der Feuerwehr bestrebt, neben dem Dienst an der Ausbildung auch die Geselligkeit zu pflegen und vor allem die Kasse zu st\u00e4rken, was auch Theaterauff\u00fchrungen und dergleichen praktiziert wurde. Schon um die Jahrhundertwende bestand zwischen der Feuerwehr und der kgl. privaten Sch\u00fctzengesellschaft ein gutes kameradschaftliches Verh\u00e4ltnis, wie aus den Protokollen zu entnehmen ist. Der 1. Weltkrieg brachte f\u00fcr die Feuerwehr neue Schwierigkeiten, denn der Gro\u00dfteil der aktiven Wehrm\u00e4nner wurde zu den Waffen gerufen und stand an den Fronten. Erstmals wurde eine Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen und die jungen Burschen ab 16 Jahren erf\u00fcllten an der Seite ihrer Gro\u00dfv\u00e4ter treu ihre Pflicht. Elf Kameraden kehren nicht mehr zur\u00fcck aus dem gro\u00dfen Krieg 1914 &#8211; 1918.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Freiwillige Feuerwehr Neuhaus war mittlerweile 50 Jahre alte geworden, aber niemand dachte 1921 daran, ein Jubil\u00e4umsfest zu arrangieren, denn noch zu sehr klang das Leid des Krieges nach. Dann kam damals die Inflation und der Kassier rechnete damals nur mehr mit Millionen und Milliarden. Im Jahre 1929 holte man das 50j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest nach, aber schlechtes Wetter machte dieses Fest zu keinem besonderen finanziellen Erfolg. Ein besonders denkw\u00fcrdiges Jahr ist 1932. Am 17. Januar 1932 wurde einstimmig der Ankauf einer Motorspritze beschlossen, damit war Neuhaus die erste l\u00e4ndliche Feuerwehr im Landkreis Neustadt \/ WN, die mit einer Motorspritze ausger\u00fcstet war. Schon 2 Monate sp\u00e4ter wurde diese Motorspritze durch eine st\u00e4rkere ersetzt, die Gro\u00dfbr\u00e4nde am 29. April 1932 in Wiesenthal, am 4. Oktober 1932 Pappenfabrik Windischeschenbach, 5. Oktober 1932 in Neuhaus und am 29. Oktober 1932 in Trautenberg, gaben den Ausschlag f\u00fcr den Ankauf einer st\u00e4rkeren Motorspritze, die am 4. Dezember 1932 durch den Bezirksfeuerwehrvertreter Roth aus Wurz \u00fcbergeben wurde. Im gleichen Jahr wurde auch ein Mannschafts- und Ger\u00e4tewagen aus Mitteln der Feuerwehr angeschafft. Dieser technische Fortschritt ist vor allem ein Verdienst des damaligen Kommandanten Franz Bogner, der von 1927 bis 1952 als Kommandant die Wehr f\u00fchrte und au\u00dferdem von 1937 bis 1965 als 1. Vorsitzender t\u00e4tig war. 1965 wurde er zum Ehrenvorstand ernannt. Auch Quirin Bergler, von 1913 &#8211; 1937 1. Vorstand der Wehr, hatte gro\u00dfen Anteil an der Motorisierung der Feuerwehr.<\/p>\n<p>Wieder kam ein Weltkrieg in Land und die harten Kriegsjahre 1939 &#8211; 1945 gingen nicht spurlos an der Feuerwehr vor\u00fcber. Viele Kameraden kehrten nicht in die Heimat zur\u00fcck. Nach \u00dcberwindung dieser harten Kriegs- und Nachkriegsjahre wurde neu begonnen und 1951 wurde das 80j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest zusammen mit der 800-Jahrfeier der Burgveste Neuhaus gefeiert. Dieses Fest wurde f\u00fcr die Feuerwehr ein erfreulicher Erfolg und von diesem Erfolg konnten in den folgenden Jahren manche Anschaffungen gemacht werden. Nach 20j\u00e4hrigen, oft harten Eins\u00e4tzen entsprach der Mannschaftswagen nicht mehr den Anforderungen des modernen Verkehrs und es konnte preisg\u00fcnstig ein guterhaltener LKW angekauft werden, der durch die Firma Kreinh\u00f6fner zu einem L\u00f6schfahrzeug umgebaut wurde. Auch der Gedanke an eine Fahne nahm greifbare Gestalt an und am 14. Juni 1953 fand die Fahnenweihe statt. Als Fahnenbraut fungierte Fr\u00e4ulein Irma Witt und die Nachbarwehr Windischeschenbach hatte die Patenschaft \u00fcbernommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_313\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/OpelBlitz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-313\" class=\"size-medium wp-image-313 \" src=\"http:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/OpelBlitz-300x190.jpg\" alt=\"OpelBlitz\" width=\"300\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/OpelBlitz-300x190.jpg 300w, https:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/OpelBlitz-473x300.jpg 473w, https:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/OpelBlitz.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-313\" class=\"wp-caption-text\">LF 8\/8 &#8211; Opel Blitz 1962 &#8211; 1981<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Ein weiterer Markstein in der Geschichte der Feuerwehr Neuhaus ist das Jahr 1962. Endlich konnte ein langgehegter Wunsch nach einem zeitgerechten Feuerwehrhaus in Erf\u00fcllung gehen. Die Marktgemeinde errichtete an der Sch\u00f6nfichter Stra\u00dfe ein ger\u00e4umiges, allen Anforderungen gen\u00fcgendes Feuerwehr-Ger\u00e4tehaus und gleichzeitig erhielt die Wehr mit Unterst\u00fctzung der Gemeinde und der Industrie ein modernes L\u00f6schfahrzeug, ein LF 8\/8 mit Vorbaupumpe. Die bisherige TS 6\/6, die sich 36 Jahre in \u00fcber 80 Eins\u00e4tzen bestens bew\u00e4hrte, wurde 1968 durch eine neue TS 8\/8 ersetzt. Dieser langj\u00e4hrige Einsatz ist vor allem auf die gute Pflege durch die Maschinisten der Wehr zur\u00fcckzuf\u00fchren. Zur Vervollst\u00e4ndigung der Ausr\u00fcstung konnte 1970 ein elektrischer Schlauchtrockenschrank beschafft werden.<\/p>\n<h2><b>100 Jahre Feuerwehr<\/b><\/h2>\n<p>1971 konnte die Neuhauser Feuerwehr auf ihr 100 j\u00e4hriges Bestehen zur\u00fcckschauen. Von 19. &#8211; 21. Juni wurde aus diesem Anlass in der Siedlung ein Festzelt aufgestellt, wo unter der Ehrenschirmherrschaft von Regierungspr\u00e4sident Dr. Ernst Emmerig gefeiert wurde. Trotz des anhaltenden Regens konnte 1. Vorsitzender Adolf Windschiegl zum Festauftakt viele G\u00e4ste aus nah und fern begr\u00fc\u00dfen. Die Tatsache, dass erstmals in der Geschichte des Marktes ein Regierungspr\u00e4sident in den Ort kam, veranlasste den damaligen Marktgemeinderat, eine Festsitzung im historischen Rathaussaal der Burg abzuhalten.\u00a0 Dr. Emmering schrieb folgende Widmung in die Ortschronik: &#8222;Aus Anlass meine Teilnahme am 100j\u00e4hirgen Jubil\u00e4um der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus spreche ich der altehrw\u00fcrdigen und modernen Marktgemeinde meine besten W\u00fcnsche f\u00fcr ein gl\u00fcckliches Gedeihen aus. Allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger danke ich im Namen des Freistaates Bayern f\u00fcr ihre Treue, ihre t\u00fcchtige Arbeit, dem Marktgemeinderat und dem B\u00fcrgermeister f\u00fcr ihren Dienst in der\u00a0 Marktgemeinde. Gott gebe Ihnen auch in Zukunft seinen Schutz in Frieden und Freiheit! Neuhaus\/WN am 20.06.1971. Dr. Ernst Emmerig, Regierungspr\u00e4sident.&#8220;<\/p>\n<h2><b>Die Wehr seit 1971<\/b><\/h2>\n<p>1972 schaffte man f\u00fcr\u00a0 das L\u00f6schfahrzeug ein Funkger\u00e4t an.<\/p>\n<p>F\u00fcr langj\u00e4hrigen Dienst in der Feuerwehr wurde Adolf Windschiegl (M\u00fcllner), 1975 zum Ehrenvorstand der Wehr ernannt und erhielt zudem das Ehrenkreuz in Gold. Da die technische Ausr\u00fcstung der Wehr, und hier vor allem das L\u00f6schfahrzeug, den modernen Anforderungen des Feuerl\u00f6schwesens nicht mehr entsprach, wurde 1981 ein neues Fahrzeug (LF8 \/ Magirus-Deutz) angeschafft. Noch im selben Jahr konnte die Wehr mit dem neuen L\u00f6schfahrzeug ihr K\u00f6nnen unter Beweis stellen und beim Brand des landwirtschaftlichen Anwesens Reis am Neuhauser Berg noch gr\u00f6\u00dferen Schaden abwenden.<\/p>\n<p>Im Jahr 1981 wurde durch viele freiwillig geleistete Arbeitsstunden den 1962 erbauten Feuerwehrger\u00e4tehaus ein neuer Glanz gegeben.<\/p>\n<p>Zum 110j\u00e4hrigen Bestehen der Feuerwehr Neuhaus feierte man am 30. und 31. Mai 1981 ein Gr\u00fcndungsfest mit Fahrzeugsegnung. Hierzu wurde hinter der Heilig-Geist-Kirche ein Festzelt aufgestellt.<\/p>\n<p>Einer der H\u00f6hepunkte in der Geschichte der Wehr d\u00fcrfte wohl der Entschluss vom Umbau des Ger\u00e4tehauses gewesen sein. Bereits 1985 fanden die ersten \u00dcberlegungen im Bezug auf Vergr\u00f6\u00dferung und Aufstockung des Feuerwehrhauses statt. Die R\u00e4ume in der Neuhauser Burg, die der Feuerwehr im Eingemeindungsvertrag zugesprochen wurden, wurden dringend f\u00fcr das Heimatmuseum ben\u00f6tigt. Am 19.09.1986 wurde dann mit den Umbauarbeiten begonnen, und in vielen freiwilligen Arbeitsstunden das neue Ger\u00e4tehaus am 17.06. 1987 seiner Bestimmung \u00fcbergeben. Dieser 17. Juni war nicht irgendein Datum, er erinnerte an die schreckliche Brandkatastrophe im Jahre 1887, wo fast die gesamte Ortschaft den Flammen zum Opfer fiel. An diesem Tag auch geb\u00fchrend gefeiert, so fand bereits fr\u00fch morgens ein Festgottesdienst\u00a0 vor der Agatha-Kirche statt und anschlie\u00dfend erhielt das neue Feuerwehrhaus und der Brunnen am Marktplatz den kirchlichen Segen. Mit einem gem\u00fctlichen Fest auf dem Marktplatz, das die Neuhauser Vereine organisiert hatten, klang der Gedenktag aus. Bereits einen Tag vorher veranstaltete man eine Schau\u00fcbung am Marktplatz, die zeigte wie sich Feuerl\u00f6schtechnik und Ausbildung seit der Gr\u00fcndung weiter entwickelt haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_180\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Unbenannt-12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-180\" class=\"size-medium wp-image-180\" src=\"http:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Unbenannt-12-300x199.jpg\" alt=\"Ger\u00e4tehaus bis 1987\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Unbenannt-12-300x199.jpg 300w, https:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Unbenannt-12-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/ffw-neuhaus.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Unbenannt-12-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-180\" class=\"wp-caption-text\">Ger\u00e4tehaus bis 1987<\/p><\/div>\n<p>Die im Juni 1953 geweihte Fahne hatte im Laufe der Jahre stark gelitten. Eine gr\u00fcndliche Renovierung war unumg\u00e4nglich geworden. So wurde sie durch Kommandant Ferdinand Windschiegl und Karl Windschiegl im November 1988 in das Kloster Michelfeld gebracht, wo sie von den Schwestern restauriert wurde. Im Fr\u00fchjahr 1989 konnte die restaurierte Fahne wieder nach Hause gebraucht werden.<\/p>\n<h2>Die Wehr seit 1996<\/h2>\n<p>1996 wurde die Feuerwehr Neuhaus 125 Jahre alt und feierte dies im Industriegebiet Neuhaus.<br \/>\n1999 wurde aus Vereinsmitteln ein gebrauchter Toyotabus gekauft und zum Mehrzweckfahrzeug umgebaut.<br \/>\n2001 wurde wieder geb\u00fchrend gefeiert und zwar das 130j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest mit der Weihe einer neuen Fahne. Dazu wurde 4 Tage lang im Industriegebiet Neuhaus gefeiert.<br \/>\n2006 wurde f\u00fcr die Feuerwehr Neuhaus ein gebrauchter Verkehrssicherungsanh\u00e4nger von der Autobahnmeisterei beschafft und dieser feuerwehrtauglich in Eigenleistung umgebaut.<\/p>\n<h2>Die moderne Feuerwehr Neuhaus<\/h2>\n<p>Das unsere beiden Fahrzeuge sch\u00f6n langsam in die Jahre gekommen waren, war leider nicht mehr zu \u00fcbersehen. Zeitweise musste unser LF8 sogar vom Dienst abgemeldet werden, da die Ersatzteilbeschaffung immer schwieriger wurde. Entsprechender Jubel ging durch die Runde, als der Stadtrat 2011 beschloss, dass ein neues L\u00f6schgruppenfahrzeug 10 f\u00fcr die Neuhauser Wehr beschafft werden w\u00fcrde. Aber auch f\u00fcr das Mehrzweckfahrzeug stand eine Ersatzbeschaffung an. Um nicht zu viel von der Stadtverwaltung zu verlangen, beschloss der Verein mit Hilfe des staatlichen Zuschusses 2011 den Kauf eines Opel Vivaro, welcher dann in Eigenleistung zum MTW umgebaut werden solle.<\/p>\n<p>Im Juli 2012 konnte dann das nagelneue Fahrzeug in Empfang genommen werden und die Umbauarbeiten konnten beginnen. Am 16. August 2012 wurde der zum Mannschaftstransportwagen umgebaute Opel in Dienst gestellt.<\/p>\n<p>Nach Jahren der Planung und mehrmaligen Besuchs bei der Firma Schlingmann in Dissen, traf das nagelneue L\u00f6schfahrzeug am 01. Mai 2013 in Neuhaus ein.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrliche musste diese pr\u00e4genden Ereignisse f\u00fcr die Feuerwehr geb\u00fchrend gefeiert werden. Und somit veranstalteten wir die erste Doppelfahrzeugweihe im Landkreis (und vielleicht auch weiter). Vom 17. &#8211; 21. Mai 2013 feierten wir auf dem Gel\u00e4nde der Firma Sperber im Neuhauser Gewerbegebiet. Einen R\u00fcckblick zu diesem wirklich gelungen Fest findet ihr auf <a href=\"http:\/\/www.feierwehrfest.de\">www.feierwehrfest.de.<\/a><\/p>\n<p>Das Jahr 2012 und 2013 mit dem Austausch des kompletten &#8222;Fuhrparks&#8220; und diesem sehr stimmungsreichen und erfolgreichen Fest gehen als wohl mit die pr\u00e4gendsten und ereignisreichsten Jahre in die Geschichte der Neuhauser Wehr ein.<\/p>\n<p>Mal sehen was uns die Zukunft so bringen wird!<\/p>\n<h2><b>Personen<\/b><\/h2>\n<p>F\u00fcr seine Verdienste wurde 1990 Hans Beer, der von 1965 &#8211; 1975 Kommandant und von 1975 &#8211; 1989 1. Vorstand war, zum Ehrenvorstand der Wehr ernannt. Besonders hat sich auch Ferdinand Windschiegl (Rath) f\u00fcr die Neuhauser Wehr verdient gemacht. Der in der Zeit von 1975 &#8211; 1989 als Kommandant und von 1989 &#8211; 1993 als 1. Vorstand in der Wehr t\u00e4tig war. In dieser Zeit setzte er sich vor allem f\u00fcr die Anschaffung eines neuen L\u00f6schfahrzeuges sowie f\u00fcr den Umbau des Ger\u00e4tehauses ein. 1993 wurde durch Annahme einer Satzung die Wehr in das Vereinsregister eingetragen. Ein Stodlfest hielt man am 13. Juni 1993 in der Maschinenhalle von Heinrich Windschiegl. Das herausragende Ereignis im Jahre 1993 war sicherlich die 600-Jahr Feier zur Markterhebung. Hier \u00fcbernahm die Feuerwehr, unter Mitwirkung der Vereine von Neuhaus, die Koordination des Festes. Zu den H\u00f6hepunkten des Festes geh\u00f6rte wohl die Verlesung der Erhebungsurkunde sowie der Auftritt von 40 Nachtw\u00e4chtern und T\u00fcrmern aus 5 Nationen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zukunft bleibt der Wunsch, dass auch weiterhin junge M\u00e4nner mit Flei\u00df und Freude zum\u00a0 Einsatz bereit sind, wenn es um das Wohl ihres Ortes und B\u00fcrger geht. Denn mit der Erfahrung der &#8222;Alten&#8220; und der Kraft der Jugend kann die Zukunft gemeinsam gestaltet werden.<\/p>\n<h2>Kommandanten von 1871 bis heute<\/h2>\n\n<table id=\"tablepress-21\" class=\"tablepress tablepress-id-21\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\">Zeitraum<\/th><th class=\"column-2\">Name (1. Kdt \/ 2. Kdt)<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-striping\">\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">1871 - 1876<\/td><td class=\"column-2\">Quirin Beer \/ Josef Wildenauer<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">1876 - 1884<\/td><td class=\"column-2\">Quirin Speer<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">1884 - 1901<\/td><td class=\"column-2\">Johann Gierisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">1901 - 1907<\/td><td class=\"column-2\">Quirin Punzmann<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">1907 - 1921<\/td><td class=\"column-2\">Johann Punzmann<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">1921 - 1927<\/td><td class=\"column-2\">Quirin Gierisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8\">\n\t<td class=\"column-1\">1927 - 1952<\/td><td class=\"column-2\">Franz Bogner<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9\">\n\t<td class=\"column-1\">1952 - 1965<\/td><td class=\"column-2\">Adolf Windschiegl<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10\">\n\t<td class=\"column-1\">1965 - 1975<\/td><td class=\"column-2\">Johann Beer<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-11\">\n\t<td class=\"column-1\">1975 - 1989<\/td><td class=\"column-2\">Ferdinand Windschiegl \/ Johann Kreinh\u00f6fner<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-12\">\n\t<td class=\"column-1\">1989 - 1991<\/td><td class=\"column-2\">Alfons Bergler \/ Thomas Witt<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-13\">\n\t<td class=\"column-1\">1991 - 1996<\/td><td class=\"column-2\">Alfons Bergler \/ Andreas Bogner<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-14\">\n\t<td class=\"column-1\">1996 - 2020<\/td><td class=\"column-2\">Andreas Bogner \/ Thomas Wilhelm<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-15\">\n\t<td class=\"column-1\">2020 - 2024<\/td><td class=\"column-2\">Andreas Bogner \/ Zetzl Fabian<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-16\">\n\t<td class=\"column-1\">seit 2024<\/td><td class=\"column-2\">Fabian Zetzl \/ Mayer Benjamin<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-21 from cache -->\n<h2>Vorst\u00e4nde\u00a0von 1871 bis heute<\/h2>\n\n<table id=\"tablepress-23\" class=\"tablepress tablepress-id-23\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\">Zeitraum<\/th><th class=\"column-2\">Name (1. Vorstand \/ 2. Vorstand)<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-striping\">\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">1871 - 1884<\/td><td class=\"column-2\">Unbekannt<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">1884 - 1892<\/td><td class=\"column-2\">kgl. F\u00f6rster Ki\u00dfler<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">1892 - 1896<\/td><td class=\"column-2\">kgl. Forstwart Konrad Prischenk<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">1896 - 1913<\/td><td class=\"column-2\">Johann Gierisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">1913 - 1937<\/td><td class=\"column-2\">Quirin Bergler<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">1937 - 1946<\/td><td class=\"column-2\">Franz Bogner (Wehrf\u00fchrer)<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8\">\n\t<td class=\"column-1\">1946 - 1965<\/td><td class=\"column-2\">Franz Bogner<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9\">\n\t<td class=\"column-1\">1965 - 1975<\/td><td class=\"column-2\">Adolf Windschiegl<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10\">\n\t<td class=\"column-1\">1975 - 1989<\/td><td class=\"column-2\">Johann Beer<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-11\">\n\t<td class=\"column-1\">1989 - 1993<\/td><td class=\"column-2\">Ferdinand Windschiegl \/ Rupert Beer<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-12\">\n\t<td class=\"column-1\">1993 - 1996<\/td><td class=\"column-2\">Richard Franz \/ Rupert Beer<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-13\">\n\t<td class=\"column-1\">1996 - 1999<\/td><td class=\"column-2\">Richard Franz \/ Alfons Bergler<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-14\">\n\t<td class=\"column-1\">1999 - 2005<\/td><td class=\"column-2\">Richard Franz \/ Christian K\u00e4\u00df<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-15\">\n\t<td class=\"column-1\">2005 - 2011<\/td><td class=\"column-2\">Christian Windschiegl \/ Christian K\u00e4\u00df<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-16\">\n\t<td class=\"column-1\">2011 - 2014<\/td><td class=\"column-2\">Christian Windschiegl \/ Andreas Egeter<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-17\">\n\t<td class=\"column-1\">2014 - 2017<\/td><td class=\"column-2\">Christian Windschiegl \/ Reinhard Michl<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-18\">\n\t<td class=\"column-1\">2017 - 2026<\/td><td class=\"column-2\">Christian Windschiegl \/ Fabian K\u00fchnl<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-19\">\n\t<td class=\"column-1\">2026 - heute<\/td><td class=\"column-2\">Christian Bauer \/ Fabian K\u00fchnl<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-23 from cache -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chronik der FFW Neuhaus Leider sind alle B\u00fccher und Unterlagen der Freiw. 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