Chronik

Chronik der FFW Neuhaus

Leider sind alle Bücher und Unterlagen der Freiw. Feuerwehr vom Gründungsjahr ab beim großen Brand von Neuhaus am 17. Juni 1887 dem Feuer ebenso zum Opfer gefallen, wie die 1871 von Windischeschenbach übernommene Druckspritze. Hier kommt nun eine Niederschrift in der Chronik der Marktgemeinde Neuhaus zu Hilfe, an Hand derer sich ein Rückblick auf das Feuerlöschwesen ermöglichen lässt. Nach dieser Niederschrift ist erstmals im Jahre 1876 das Feuerlöschwesen erwähnt, indem vom Kammergericht München an das Kloster Waldsassen der Auftrag erging, dass Feuerbeschau vorgenommen und Handspritzen und lederne Wassereimer angeschafft, sowie die Weiherräumung durchgeführt werden muss. Es gab zu damaliger Zeit noch keine Feuerlöschmaschinen, die alten Handpumpen. Erst nach 25 Jahren, etwa um das Jahr 1813 wurden solche aufgestellt. Diese dürften aber ziemlich teuer gewesen sein, denn in Gebieten von der Größe der heutigen Landkreise wurden nur einige dieser Maschinen aufgestellt. Eine Niederschrift aus dem Jahre 1813 besagt, dass eine Löschmaschine im Landgericht Tirschenreuth im Markt Falkenberg aufgestellt wurde, die für die weit umliegenden Orte zur Verfügung stand. Der Ort Neuhaus hatte zur Anschaffung 85 Gulden und 8 Kreuzer beizusteuern und musste auch zu den Unterhaltungskosten beitragen.  Dass diese Löschmaschine jemals in Anspruch genommen wurde, ist sehr zweifelhaft und es wäre auch sinnlos bei dieser Entfernung von fast 15 km und der damals üblichen Holzbauweise gewesen.

 

Die Erkenntnis, dass Selbsthilfe das Beste sei, setzte sich bald durch und diese Selbsthilfe wurde auch organisiert, denn in den alten Akten steht geschrieben, dass die Bürger von Neuhaus vom Landgericht Tirschenreuth im Jahre 1829 eine Belobigung wegen tatkräftiger Hilfeleistung beim Brand in Windischeschenbach erhielten. Durch Verordnung der kgl. Regierung wurde um 1834 die Feuerpolizei mit Aufstellung von Feuerwachen eingeführt. Alle Hausbesitzer mussten sich bereit halten, bei Bränden mit Ledereimern, Feuerhaken, Feuerleitern usw. beim Ortsvorsteher zu erscheinen, worauf gemeinsam zum Brandplatz ausgerückt wurde. Vorsorglich wurde aber eine Rotte für die Gefahr im Ort zurück gelassen. Ein gewisser Stolz dürfte bereits damals bei diesen Rotten vorhanden gewesen sein, denn die Schrift besagt, dass Dienstboten, Gesellen, u.a. nur mitmachen oder mit löschen durften, wenn sie kräftig und unbescholten waren.  Die Brandhilfeleistung erstreckten sich bis zu einem Umkreis von 2 Stunden. Wenn die Rotten auf einer Brandstelle nicht oder nicht rechtzeitig erschienen, wurden sie mit 6 – 10 Thalern bestraft. Falls einzelne Rottenangehörige sich der Hilfeleistung entzogen, wurden sie mit einer Strafe von 1 – 3 Thalern belegt. In den Folgejahren wurden die Feuerlösch-Requisiten ergänzt und verbessert. Dieses Feuerlöschwesen war unverkennbar eine Pflichtsache, die den Orten zur Durchführung auferlegt war.

Bis zum Jahre 1858 hatten die Orte Neuhaus und Windischeschenbach gemeinsam nur eine Druckspritze. Durch den Königs Huld erhielt Windischeschenbach 1858 eine neue Druckspritze, die „Feuerkunst“ genannt wurde und den  Wasserstrahl bis zur Kirchturmspitze hoch brachte. Die alte Druckspritze erhielt Neuhaus. Diese Pflichtfeuerwehren wurden nach 1848 durch sogenannte Turnerfeuerwehren abgelöst, also auf freiwilliger Basis errichtet.

Älteste Aufnahme der Wehrmänner

Älteste Aufnahme der Wehrmänner

Nachdem im Jahre 1869 im benachbarten Windischeschenbach eine freiwillige Feuerwehr gegründet wurde, der zunächst auch die Neuhauser angehörten, gründeten ideal-gesinnte Bürger in Neuhaus selbst eine Freiwillige Feuerwehr im Jahre 1871. In dieses friedliche Vereinswesen kamen aber bald Unstimmigkeiten über die Beschaffung einer neuen Spritze. So vergingen die ersten 16  Jahre nach der Gründung und der 17. Juni 1887 sollte ein Fanal sein für die weitere Zukunft der Wehr. Dieser große Brand am 17. Juni 1887 legte in weniger als einer halben Stunde 47 Wohnhäuser mit sämtlichen Nebengebäuden und die Kirche in Schutt und Asche. Diese Brandkatastrophe rüttelte alle auf und schon im nächsten Jahr wurde trotz der großen Not eine neue, modernere Spritze gekauft, nachdem die alte Spritze ebenfalls dem Feuer zum Opfer fiel. Die alten Ledereimer hatten damit ausgedient.

Die folgenden Jahre brachten keine besondere hervorstechenden Ereignisse im Leben der Wehr.  Nach dem großen Unglücksjahr war man überall, auch in der Feuerwehr, mit Aufbauarbeiten beschäftigt. Als erste größere Veranstaltung ist in der Chronik vermerkt der Bezirksfeuerwehrtag im Jahre 1894 in Neuhaus. Schon damals war man in der Feuerwehr bestrebt, neben dem Dienst an der Ausbildung auch die Geselligkeit zu pflegen und vor allem die Kasse zu stärken, was auch Theateraufführungen und dergleichen praktiziert wurde. Schon um die Jahrhundertwende bestand zwischen der Feuerwehr und der kgl. privaten Schützengesellschaft ein gutes kameradschaftliches Verhältnis, wie aus den Protokollen zu entnehmen ist. Der 1. Weltkrieg brachte für die Feuerwehr neue Schwierigkeiten, denn der Großteil der aktiven Wehrmänner wurde zu den Waffen gerufen und stand an den Fronten. Erstmals wurde eine Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen und die jungen Burschen ab 16 Jahren erfüllten an der Seite ihrer Großväter treu ihre Pflicht. Elf Kameraden kehren nicht mehr zurück aus dem großen Krieg 1914 – 1918.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Neuhaus war mittlerweile 50 Jahre alte geworden, aber niemand dachte 1921 daran, ein Jubiläumsfest zu arrangieren, denn noch zu sehr klang das Leid des Krieges nach. Dann kam damals die Inflation und der Kassier rechnete damals nur mehr mit Millionen und Milliarden. Im Jahre 1929 holte man das 50jährige Gründungsfest nach, aber schlechtes Wetter machte dieses Fest zu keinem besonderen finanziellen Erfolg. Ein besonders denkwürdiges Jahr ist 1932. Am 17. Januar 1932 wurde einstimmig der Ankauf einer Motorspritze beschlossen, damit war Neuhaus die erste ländliche Feuerwehr im Landkreis Neustadt / WN, die mit einer Motorspritze ausgerüstet war. Schon 2 Monate später wurde diese Motorspritze durch eine stärkere ersetzt, die Großbrände am 29. April 1932 in Wiesenthal, am 4. Oktober 1932 Pappenfabrik Windischeschenbach, 5. Oktober 1932 in Neuhaus und am 29. Oktober 1932 in Trautenberg, gaben den Ausschlag für den Ankauf einer stärkeren Motorspritze, die am 4. Dezember 1932 durch den Bezirksfeuerwehrvertreter Roth aus Wurz übergeben wurde. Im gleichen Jahr wurde auch ein Mannschafts- und Gerätewagen aus Mitteln der Feuerwehr angeschafft. Dieser technische Fortschritt ist vor allem ein Verdienst des damaligen Kommandanten Franz Bogner, der von 1927 bis 1952 als Kommandant die Wehr führte und außerdem von 1937 bis 1965 als 1. Vorsitzender tätig war. 1965 wurde er zum Ehrenvorstand ernannt. Auch Quirin Bergler, von 1913 – 1937 1. Vorstand der Wehr, hatte großen Anteil an der Motorisierung der Feuerwehr.

Wieder kam ein Weltkrieg in Land und die harten Kriegsjahre 1939 – 1945 gingen nicht spurlos an der Feuerwehr vorüber. Viele Kameraden kehrten nicht in die Heimat zurück. Nach Überwindung dieser harten Kriegs- und Nachkriegsjahre wurde neu begonnen und 1951 wurde das 80jährige Gründungsfest zusammen mit der 800-Jahrfeier der Burgveste Neuhaus gefeiert. Dieses Fest wurde für die Feuerwehr ein erfreulicher Erfolg und von diesem Erfolg konnten in den folgenden Jahren manche Anschaffungen gemacht werden. Nach 20jährigen, oft harten Einsätzen entsprach der Mannschaftswagen nicht mehr den Anforderungen des modernen Verkehrs und es konnte preisgünstig ein guterhaltener LKW angekauft werden, der durch die Firma Kreinhöfner zu einem Löschfahrzeug umgebaut wurde. Auch der Gedanke an eine Fahne nahm greifbare Gestalt an und am 14. Juni 1953 fand die Fahnenweihe statt. Als Fahnenbraut fungierte Fräulein Irma Witt und die Nachbarwehr Windischeschenbach hatte die Patenschaft übernommen.

OpelBlitz

LF 8/8 – Opel Blitz 1962 – 1981

Ein weiterer Markstein in der Geschichte der Feuerwehr Neuhaus ist das Jahr 1962. Endlich konnte ein langgehegter Wunsch nach einem zeitgerechten Feuerwehrhaus in Erfüllung gehen. Die Marktgemeinde errichtete an der Schönfichter Straße ein geräumiges, allen Anforderungen genügendes Feuerwehr-Gerätehaus und gleichzeitig erhielt die Wehr mit Unterstützung der Gemeinde und der Industrie ein modernes Löschfahrzeug, ein LF 8/8 mit Vorbaupumpe. Die bisherige TS 6/6, die sich 36 Jahre in über 80 Einsätzen bestens bewährte, wurde 1968 durch eine neue TS 8/8 ersetzt. Dieser langjährige Einsatz ist vor allem auf die gute Pflege durch die Maschinisten der Wehr zurückzuführen. Zur Vervollständigung der Ausrüstung konnte 1970 ein elektrischer Schlauchtrockenschrank beschafft werden.

100 Jahre Feuerwehr

1971 konnte die Neuhauser Feuerwehr auf ihr 100 jähriges Bestehen zurückschauen. Von 19. – 21. Juni wurde aus diesem Anlass in der Siedlung ein Festzelt aufgestellt, wo unter der Ehrenschirmherrschaft von Regierungspräsident Dr. Ernst Emmerig gefeiert wurde. Trotz des anhaltenden Regens konnte 1. Vorsitzender Adolf Windschiegl zum Festauftakt viele Gäste aus nah und fern begrüßen. Die Tatsache, dass erstmals in der Geschichte des Marktes ein Regierungspräsident in den Ort kam, veranlasste den damaligen Marktgemeinderat, eine Festsitzung im historischen Rathaussaal der Burg abzuhalten.  Dr. Emmering schrieb folgende Widmung in die Ortschronik: „Aus Anlass meine Teilnahme am 100jähirgen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus spreche ich der altehrwürdigen und modernen Marktgemeinde meine besten Wünsche für ein glückliches Gedeihen aus. Allen Bürgerinnen und Bürger danke ich im Namen des Freistaates Bayern für ihre Treue, ihre tüchtige Arbeit, dem Marktgemeinderat und dem Bürgermeister für ihren Dienst in der  Marktgemeinde. Gott gebe Ihnen auch in Zukunft seinen Schutz in Frieden und Freiheit! Neuhaus/WN am 20.06.1971. Dr. Ernst Emmerig, Regierungspräsident.“

Die Wehr seit 1971

1972 schaffte man für  das Löschfahrzeug ein Funkgerät an.

Für langjährigen Dienst in der Feuerwehr wurde Adolf Windschiegl (Müllner), 1975 zum Ehrenvorstand der Wehr ernannt und erhielt zudem das Ehrenkreuz in Gold. Da die technische Ausrüstung der Wehr, und hier vor allem das Löschfahrzeug, den modernen Anforderungen des Feuerlöschwesens nicht mehr entsprach, wurde 1981 ein neues Fahrzeug (LF8 / Magirus-Deutz) angeschafft. Noch im selben Jahr konnte die Wehr mit dem neuen Löschfahrzeug ihr Können unter Beweis stellen und beim Brand des landwirtschaftlichen Anwesens Reis am Neuhauser Berg noch größeren Schaden abwenden.

Im Jahr 1981 wurde durch viele freiwillig geleistete Arbeitsstunden den 1962 erbauten Feuerwehrgerätehaus ein neuer Glanz gegeben.

Zum 110jährigen Bestehen der Feuerwehr Neuhaus feierte man am 30. und 31. Mai 1981 ein Gründungsfest mit Fahrzeugsegnung. Hierzu wurde hinter der Heilig-Geist-Kirche ein Festzelt aufgestellt.

Einer der Höhepunkte in der Geschichte der Wehr dürfte wohl der Entschluss vom Umbau des Gerätehauses gewesen sein. Bereits 1985 fanden die ersten Überlegungen im Bezug auf Vergrößerung und Aufstockung des Feuerwehrhauses statt. Die Räume in der Neuhauser Burg, die der Feuerwehr im Eingemeindungsvertrag zugesprochen wurden, wurden dringend für das Heimatmuseum benötigt. Am 19.09.1986 wurde dann mit den Umbauarbeiten begonnen, und in vielen freiwilligen Arbeitsstunden das neue Gerätehaus am 17.06. 1987 seiner Bestimmung übergeben. Dieser 17. Juni war nicht irgendein Datum, er erinnerte an die schreckliche Brandkatastrophe im Jahre 1887, wo fast die gesamte Ortschaft den Flammen zum Opfer fiel. An diesem Tag auch gebührend gefeiert, so fand bereits früh morgens ein Festgottesdienst  vor der Agatha-Kirche statt und anschließend erhielt das neue Feuerwehrhaus und der Brunnen am Marktplatz den kirchlichen Segen. Mit einem gemütlichen Fest auf dem Marktplatz, das die Neuhauser Vereine organisiert hatten, klang der Gedenktag aus. Bereits einen Tag vorher veranstaltete man eine Schauübung am Marktplatz, die zeigte wie sich Feuerlöschtechnik und Ausbildung seit der Gründung weiter entwickelt haben.

Gerätehaus bis 1987

Gerätehaus bis 1987

Die im Juni 1953 geweihte Fahne hatte im Laufe der Jahre stark gelitten. Eine gründliche Renovierung war unumgänglich geworden. So wurde sie durch Kommandant Ferdinand Windschiegl und Karl Windschiegl im November 1988 in das Kloster Michelfeld gebracht, wo sie von den Schwestern restauriert wurde. Im Frühjahr 1989 konnte die restaurierte Fahne wieder nach Hause gebraucht werden.

Die Wehr seit 1996

1996 wurde die Feuerwehr Neuhaus 125 Jahre alt und feierte dies im Industriegebiet Neuhaus.
1999 wurde aus Vereinsmitteln ein gebrauchter Toyotabus gekauft und zum Mehrzweckfahrzeug umgebaut.
2001 wurde wieder gebührend gefeiert und zwar das 130jährige Gründungsfest mit der Weihe einer neuen Fahne. Dazu wurde 4 Tage lang im Industriegebiet Neuhaus gefeiert.
2006 wurde für die Feuerwehr Neuhaus ein gebrauchter Verkehrssicherungsanhänger von der Autobahnmeisterei beschafft und dieser feuerwehrtauglich in Eigenleistung umgebaut.

Die moderne Feuerwehr Neuhaus

Das unsere beiden Fahrzeuge schön langsam in die Jahre gekommen waren, war leider nicht mehr zu übersehen. Zeitweise musste unser LF8 sogar vom Dienst abgemeldet werden, da die Ersatzteilbeschaffung immer schwieriger wurde. Entsprechender Jubel ging durch die Runde, als der Stadtrat 2011 beschloss, dass ein neues Löschgruppenfahrzeug 10 für die Neuhauser Wehr beschafft werden würde. Aber auch für das Mehrzweckfahrzeug stand eine Ersatzbeschaffung an. Um nicht zu viel von der Stadtverwaltung zu verlangen, beschloss der Verein mit Hilfe des staatlichen Zuschusses 2011 den Kauf eines Opel Vivaro, welcher dann in Eigenleistung zum MTW umgebaut werden solle.

Im Juli 2012 konnte dann das nagelneue Fahrzeug in Empfang genommen werden und die Umbauarbeiten konnten beginnen. Am 16. August 2012 wurde der zum Mannschaftstransportwagen umgebaute Opel in Dienst gestellt.

Nach Jahren der Planung und mehrmaligen Besuchs bei der Firma Schlingmann in Dissen, traf das nagelneue Löschfahrzeug am 01. Mai 2013 in Neuhaus ein.

Und natürliche musste diese prägenden Ereignisse für die Feuerwehr gebührend gefeiert werden. Und somit veranstalteten wir die erste Doppelfahrzeugweihe im Landkreis (und vielleicht auch weiter). Vom 17. – 21. Mai 2013 feierten wir auf dem Gelände der Firma Sperber im Neuhauser Gewerbegebiet. Einen Rückblick zu diesem wirklich gelungen Fest findet ihr auf www.feierwehrfest.de.

Das Jahr 2012 und 2013 mit dem Austausch des kompletten „Fuhrparks“ und diesem sehr stimmungsreichen und erfolgreichen Fest gehen als wohl mit die prägendsten und ereignisreichsten Jahre in die Geschichte der Neuhauser Wehr ein.

Mal sehen was uns die Zukunft so bringen wird!

Personen

Für seine Verdienste wurde 1990 Hans Beer, der von 1965 – 1975 Kommandant und von 1975 – 1989 1. Vorstand war, zum Ehrenvorstand der Wehr ernannt. Besonders hat sich auch Ferdinand Windschiegl (Rath) für die Neuhauser Wehr verdient gemacht. Der in der Zeit von 1975 – 1989 als Kommandant und von 1989 – 1993 als 1. Vorstand in der Wehr tätig war. In dieser Zeit setzte er sich vor allem für die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges sowie für den Umbau des Gerätehauses ein. 1993 wurde durch Annahme einer Satzung die Wehr in das Vereinsregister eingetragen. Ein Stodlfest hielt man am 13. Juni 1993 in der Maschinenhalle von Heinrich Windschiegl. Das herausragende Ereignis im Jahre 1993 war sicherlich die 600-Jahr Feier zur Markterhebung. Hier übernahm die Feuerwehr, unter Mitwirkung der Vereine von Neuhaus, die Koordination des Festes. Zu den Höhepunkten des Festes gehörte wohl die Verlesung der Erhebungsurkunde sowie der Auftritt von 40 Nachtwächtern und Türmern aus 5 Nationen.

Für die Zukunft bleibt der Wunsch, dass auch weiterhin junge Männer mit Fleiß und Freude zum  Einsatz bereit sind, wenn es um das Wohl ihres Ortes und Bürger geht. Denn mit der Erfahrung der „Alten“ und der Kraft der Jugend kann die Zukunft gemeinsam gestaltet werden.

Kommandanten von 1871 bis heute

ZeitraumName (1. Kdt / 2. Kdt)
1871 - 1876Quirin Beer / Josef Wildenauer
1876 - 1884Quirin Speer
1884 - 1901Johann Gierisch
1901 - 1907Quirin Punzmann
1907 - 1921Johann Punzmann
1921 - 1927Quirin Gierisch
1927 - 1952Franz Bogner
1952 - 1965Adolf Windschiegl
1965 - 1975Johann Beer
1975 - 1989Ferdinand Windschiegl / Johann Kreinhöfner
1989 - 1991Alfons Bergler / Thomas Witt
1991 - 1996Alfons Bergler / Andreas Bogner
1996 - heuteAndreas Bogner / Thomas Wilhelm

Vorstände von 1871 bis heute

ZeitraumName (1. Vorstand / 2. Vorstand)
1871 - 1884Unbekannt
1884 - 1892kgl. Förster Kißler
1892 - 1896kgl. Forstwart Konrad Prischenk
1896 - 1913Johann Gierisch
1913 - 1937Quirin Bergler
1937 - 1946Franz Bogner (Wehrführer)
1946 - 1965Franz Bogner
1965 - 1975Adolf Windschiegl
1975 - 1989Johann Beer
1989 - 1993Ferdinand Windschiegl / Rupert Beer
1993 - 1996Richard Franz / Rupert Beer
1996 - 1999Richard Franz / Alfons Bergler
1999 - 2005Richard Franz / Christian Käß
2005 - 2011Christian Windschiegl / Christian Käß
2011 - 2014Christian Windschiegl / Andreas Egeter
2014 - 2017Christian Windschiegl / Reinhard Michl
2017 - heuteChristian Windschiegl / Fabian Kühnl