Ehrenkommandant Bergler wird 75

Zu seinem 75. Geburtstag konnten wir unserem Ehrenkommandant Alfons Bergler am vergangenen Wochenende gratulieren. Neben einem kleinen Präsent engagierten wir noch einen Teil der Neuhauser Boum um dem Alfons das ein oder andere Ständchen vorzutragen. Anschließend ließen wir zusammen den Abend bei Brotzeit und Haustrunk gemütlich ausklingen.

Wir wünschen nur das Beste und viel Gesundheit zum 75. Geburtstag.

Stationsausbildung 2024

Am Freitag, 10.05.2024 traf sich unserer Wehr zur diesjährigen Stationsausbildung am Gerätehaus.

Auf vier Stationen wurden die Themen „Gerätschaften zur Waldbrandbekämpfung“, „Schachtrettung“, „Funkgeräte Update“ und „Gebäudesteuerung des Gerätehauses“ behandelt. Anschließend gab es noch eine kleine Brotzeit für alle der über 30 Teilnehmer.

Wie immer eine gelungen Übung mit interessanten Stationen.

Maibaum aufstellen 2024

Am 01.05. haben wir wieder den Neuhauser Maibaum mit über 30m aufgestellt.

Das Rahmenprogramm gestalteten der Kindergarten Hl. Geist Neuhaus, der MGV Harmonie und die Neuhauser Boum mit. Bis in den Nachmittag hinein verweilten viele Besucher bei frischem Zoigl am Marktpodest.

Danke an alle Helfer und die Firma Käß Bau für die Kranarbeit.

Fabian Zetzl neuer Kommandant der Feuerwehr Neuhaus

Im Januar hatte Kommandant Andreas Bogner nach 28 Jahren bei der Feuerwehr Neuhaus seinen Rücktritt erklärt. Nun ging es bei der von der Stadt Windischeschenbach einberufenen Dienstversammlung im neuen Gerätehaus darum, die Feuerwehr Neuhaus nach den Worten von Bürgermeister Karlheinz Budnik wieder mit einem aktiven Führungsduo auszustatten. 

Bogners Rücktritt verursachte kein Vakuum. Vielmehr hatte der Kommandant das Feld gut bestellt. Die Anwesenheit von 50 Aktiven der insgesamt 60 Männer und Frauen umfassenden Truppe zeigte die hohe Wertschätzung für Bogner, aber auch für dessen Nachfolger. Bei der Neuwahl stimmten 49 Aktive bei einer Enthaltung für Fabian Zetzl, den bisherigen Stellvertreter Bogners. Durch dessen Nachrücken galt es einen neuen stellvertretenden Kommandanten zu wählen. Es ist Benjamin Mayer. 

Budnik sprach von einem Lebenswerk Bogners, das dieser mit dem neuen Feuerwehrhaus verwirklich hat und überreichte als Auszeichnung die Silbermedaille der Stadt. Kreisbrandmeister Marco Saller hob Bogner als einen „Vorzeigekommandanten im Landkreis“ hervor und überreichte im Namen des Landesfeuerwehrverbands das Bayerische Feuerwehrehrenzeichen in Silber. 

Feuerwehrvorsitzender Christian Windschiegl hatte als Abschiedsgeschenk eine Sitzgruppe aus Holz ins Feuerwehrhaus gestellt, die keinesfalls als Rentnerplatz gesehen wird, weil Bogner weiterhin aktiv bleibt. Der Feuerwehrreferent der Stadt Thomas Wilhelm skizzierte als persönlicher Wegbegleiter Bogners diesen als Mann mit hohen Führungsqualitäten. „Bitte legt nicht Bogners Dienstzeit als Messlatte für mich an“, resümiert am Ende der Dienstversammlung der neue Kommandant Zetzl.

Mobiler Event-Lautsprecher für die Neuhauser Wehr

Feuerwehrkameraden können sich über die Spende freuen

Aufgrund einer großzügigen Spende der Firmen Autohaus Kreinhöfner und Metallbau Windschiegl kann der Neuhauser Feuerwehrverein zukünftig auf eine mobile Sound-Box für verschiedene Einsatzmöglichkeiten zurückgreifen. Neben den kulturellen Veranstaltungen, mit den sich die Wehr im Stadtleben einbringt, kann die Box auch für Übungen und Ausbildung eingesetzt werden. Im Rahmen einer Vereinssitzung überreichen die Spender Thomas Kreinhöfner und Christian Windschiegl den Event-Speaker persönlich an Vorstand Fabian Kühnl.

Wir sagen vielen Dank für die großzügige Spende.

Paukenschlag in der Versammlung der Feuerwehr Neuhaus

Eigentlich sah es bei der Feuerwehr Neuhaus nach einer Dienst- und Jahreshauptversammlung aus, die ohne große Höhen und Tiefen über die Bühne geht. Dann folgte jedoch eine Ankündigung, die mit Mitglieder aufhorchen ließ.

Eigentlich war alles gesagt in der harmonisch verlaufenen Dienst- und Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Neuhaus beim Lingl. Da übernahm Kommandant Andreas Bogner das Schlusswort und sagte: „Liebe Feuerwehrler, ich hör auf.“ Ein Paukenschlag. Und betroffenes Schweigenbei den über 60 aktiven und passiven Mitgliedern im Saal. Bogner, der sechs Jahre als Zweiter und 27 Jahre als Erster Kommandant die Feuerwehr Neuhaus geprägt hat, betonte, „dass er nicht hinschmeißt“. Die Uhr sei einfach abgelaufen. Er höre einfach auf und arbeite mit an der Suche nach seinem Nachfolger. Zudem werde er auch als Aktiver weiterhin im Einsatzfahrzeug sitzen, aber eben hinten. Mitte März soll die Dienstversammlung mit Neuwahl stattfinden.

Eingeleitet hatte die Dienst- und Jahreshauptversammlung zunächst Vorsitzender Christian Windschiegl. Er bezeichnetes 2023 mit dem Einzug ins neue Feuerwehrhaus als ein ganz besonderes Jahr. Am 9. Februar ist Hausfasching. 130 Mitglieder hat die Wehr. Kommandant Bogner listete 3200 Helferstunden beim Bau des neuen Feuerwehrhauses auf. Er führte weiter 52 Einsätze, zumeist auf der Autobahn und bei Feldbränden mit 624 Einsatzstunden an. 22 Übungen mit 190 Teilnehmern über 330 Stunden gab es. Auf 60 Aktive könne er bauen. Ein neuer Verkehrssicherungsanhänger werde heuer in Dienst gestellt, und es stehe auch eine neue Gruppeneinteilung an. 

Die Dienstabzeichen für zehn Jahre aktive Dienstzeit übergab Bogner an Simon Windschiegl und Jonas Müller, für 20 Jahre an Benedikt Schrott und für 30 Jahre an Reiner Windschiegl. Wie Jugendwart Simon Schönberger anführte, hat er acht Jugendliche in der Gruppe. Atemschutzwart Uli Kreinhöfner führt an, dass 20 Geräteträger aktiv sind. Gerätewart Thomas Kreinhöfner führt neu angeschaffte Ausrüstung an, und Zeugwart Christian Bauer erwähnt, dass 86 Uniformen ausgegeben sind und die Jugend neu eingekleidet wurde. Bürgermeister Karlheinz Budnik stellt fest, dass Neuhaus „Feuerwehrqualität“ hat. Der Meilenstein Gerätehaus war die richtige Entscheidung. 3200 Helferstunden haben der Stadt sicherlich gut getan.

Vereinsehrungen: 25 Jahre Treue: Johannes Eibl, Michael Ermer. 40 Jahre: Clemens Schönberger, Johannes Spachtholz, Richard Uhl, Harald Windschiegl, Andreas Bogner, Fritz Witt, Christian Käs, Thomas Kreinhöfner. 50 Jahre: Alfred Schletz, Wolfgang Käs, Martin Riedl

Fanclub unterstützt Neuhauser Jugendfeuerwehr

Neuhaus. (kap) Am letzten Samstag trafen sich die Vereinsverantwortlichen des Bayern Fanclub “T’Hitn Neuhaus” mit einer Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus in deren erst kürzlich eingeweihten, neuen Feuerwehrhaus.

Der Anlass gab Grund zur Freude, denn Vereins-Vorsitzender Sebastian Bergler überreichte zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Johannes Schönberger und Andreas Witt dem Vorstandsvorsitzenden der Feuerwehr, Christian Windschiegl und dem ersten Kommandanten Andreas Bogner einen Spenden-Scheck in Höhe von 600 Euro. Das Geld kommt der Jugendgruppe der FFW Neuhaus zu Gute, bei der aktuell 8 Jugendliche im Alter von 16-17 Jahren unter der Leitung der drei Jugendwarte Simon Schönberger, Simon Kreinhöfner und Benedikt Schrott zu Feuerwehrleuten ausgebildet werden, damit sie nach Erreichen der Volljährigkeit am aktiven Feuerwehrdienst teilnehmen dürfen.

Der Spendenbetrag stammt laut Bergler aus den Einnahmen einer Tombola, die an der Jahreshauptversammlung veranstaltet wurde und wurde nochmal um die Hälfte aus der Vereinskasse des über 300 Mitglieder zählenden Fanclubs ”T’Hitn Neuhaus” aufgestockt. 

Wie bei allen Ehrenämtern ist es wichtig bereits den Nachwuchs dafür zu begeistern, insbesondere wenn es sich dabei um eine so wichtige Institution wie die Feuerwehr handelt. Der Fanclub möchte mit der Spende die Nachwuchsarbeit der Neuhauser Feuerwehr würdigen und unterstützen.

Interessierte junge Menschen können sich übrigens jederzeit bei uns melden und mal rein schnuppern.

Stadt und Feuerwehr stemmen gemeinsam das neue Gerätehaus in Neuhaus 

Hand in Hand arbeiten die Feuerwehr Neuhaus und die Stadt Windischeschenbach für das neue Gerätehaus. Am Sonntag wurde es feierlich eingeweiht.

Voll besetzt waren die Fahrzeughalle und der Außenbereich vor dem neuen Gerätehaus in Neuhaus, als die Feuerwehr am Sonntag zur offiziellen Einweihung geladen hatte. „Heute ist ein großer und schöner Tag für die Feuerwehr und die Ortsgemeinschaft“, stellte Bürgermeister Karlheinz Budnik fest. Ausdauer und Entschlossenheit seien die Eigenschaften, die den Erfolg sichern. Der Satz von Leo Tolstoi könne hier 1:1 angewandt werden. 

Das Projekt optimiere die Sicherheit im Ort, der ganzen Stadt und darüber hinaus, sowie auch die derer, die dafür ehrenamtlichen Dienst leisten. Was ihn als Bürgermeister besonders freue, dass bei einer Bausumme von über eineinhalb Millionen Euro die Wertschöpfung größtenteils vor Ort bleibe.

Bei den meisten Einsätzen der Feuerwehr komme es auf jede Minute an. Das war problematisch geworden, denn das alte Gerätehaus konnte der Fahrzeug- und Materialausstattung der Wehr nicht mehr gerecht werden. Ganz zu schweigen von den Unfallverhütungsvorschriften. Dem habe der Stadtrat Windischeschenbach mit überwiegender Mehrheit zum Beschluss für den Neubau Rechnung getragen.

Stadtpfarrer Hubert Bartel zitierte beispielhaft für dieses Feuerwehrhaus das Johannesevangelium. Darin wird darauf eingegangen, die „Liebe zu leben“. Die Feuerwehren zeigen, dass dieses Gebot der Nächstenliebe nicht nur etwas für die Frommen ist. „Gottes Segen soll Kraft für alle Einsätze gehen, die von diesem Haus aus gefahren werden“, so der Geistliche.

„Ja mei, d’Neihauser halt“, stellte Landrat Andreas Meier anerkennend fest, angesichts dem, was hier geschaffen wurde. Das zeige, dass die Feuerwehr immer zur Stelle ist. „Hier ist auch Sicherheit für die Einsatzkräfte verbaut“, sagte Meier. Das möchte er als aktiver Feuerwehrmann auch herausstellen.

Kreisbrandrat Marco Saller sprach von einem Meisterstück. Die Stärkung der Feuerwehren sei die Stärkung der Gefahrenabwehr. Eine Hilfsorganisation wie die Feuerwehr sei alternativlos. Sie funktioniert aber nur, wenn ihr dazu die Grundlagen geschaffen werden, wie es hier in Neuhaus der Fall ist.

Kommandant Andreas Bogner zeichnete einen Einsatz vor zehn und mehr Jahren nach, der eigentlich auch ein Sketch für den Feuerwehrfasching hätte sein können. Da suchten die Aktiven noch nach Parkplätzen rund ums Feuerwehrhaus bei Einsätzen, als man eigentliche schon lange am Einsatzort hätte sein sollen. Von den Zuständen im Gebäude dann ganz zu schweigen. 

„Das ist Geschichte, seit wir dem Stadtrat einen simulierten Einsatz vorgeführt haben“, sagte Bogner. „Ich kann als Kommandant sagen, dass unser Leben auf der Straße beendet ist“, so Bogner.

Neben Geldern für die Ausstattung hat die Feuerwehr auch freiwillige Arbeitsleistungen von 3200 Stunden gebracht. Dabei standen Harald Windschiegl, Benjamin Mayer, Thomas Wilhelm, Johannes Sperr, Fabian Kühnl und Andreas Witt an vorderster Stelle. „Wir stünden jetzt so nicht hier, wenn es den Motor des gesamten Projekts Kommandant Bogner nicht geben würde“, schloss Feuerwehrvorsitzender Christian Windschiegl den offiziellen Teil, der dann in den Feierpart überging, den die „Neuhauser Boum“ musikalisch gestalteten.

Quelle (Text): https://www.onetz.de/oberpfalz/neuhaus-windischeschenbach/stadt-feuerwehr-stemmen-gemeinsam-neue-geraetehaus-neuhaus-id4367451.html

Leistungsprüfung mit vielen Besonderheiten

Die 87. Gruppe der Feuerwehr Neuhaus legte die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich ab. 

Das Schiedsrichterteam Carola Adam, Manuel Bock und Matthias Höning attestierten eine routinierte und saubere Arbeitsweise und gratulierten zur bestandenen Prüfung.

Absolviert wurde die Variante mit Atemschutz, bei der vier Kameraden der Gruppe mit zusätzlicher Schutzausrüstung die Prüfung absolvieren.

Auch wenn der Ablauf der Leistungsprüfung immer gleich ist, gab es jedoch dieses Mal ein paar Besonderheiten:

Zum ersten Mal konnte die Feuerwehr Neuhaus die Prüfung direkt am neuen Gerätehaus abhalten, was am alten Standort aufgrund der Platzverhältnisse nie möglich war. Bisher musste sich die Wehr immer einen geeigneten Übungsplatz im Gewerbegebiet Neuhaus suchen. 

Fast alle Altersgruppen waren vertreten. Valentin Michl, als jüngster Teilnehmer, absolvierte Stufe 1 (Bronze). Bauer Christian Stufe 2 (Silber), Kreinhöfner David, Ismail Qayyum und Bogner Daniel Stufe 5 (Gold-Grün). Geburtstagskind Fabian Kühnl und Michael Giehl erreichten mit Stufe 6 (Gold-Rot) die vorerst letzte Stufe. Mit Reinhard Michl und Reiner Windschiegl legten zwei Kameraden zum ersten Mal das Abzeichen BFV 1 (Ü40) bei der Feuerwehr Neuhaus ab. 

Bürgermeister Karlheinz Budnik und Feuerschutzreferent Thomas Wilhelm waren von Seiten der Stadt bei der Abnahme der Leistungsprüfung mit vor Ort.

Kommandant Bogner bedankte sich bei der Truppe, dass auch nach einer Einsatz reichen Woche noch zusätzliche die Zeit in die Ausbildung für die Leistungsprüfung investiert wurde. Ein großer Dank ging an die Ausbilder Mayer Benjamin und Giehl Michael, welche die Mannschaft sehr gut auf die Prüfung vorbereitet haben.