Zusammen 140 Jahre alt

Die „Fuxbeck’n Zwillinge“ Albert und Robert Beer wurden vor 70 Jahren im elterlichen Haus am Marktplatz in Neuhaus geboren. Sie besuchten die Volksschule in Neuhaus. Im Jahr 1958 siedelte die Familie auf den nahegelegenen Lindenhof aus: Albert Beer lernte dort auf dem heimischen Hof den Beruf des Landwirts. Bruder Robert machte eine Ausbildung im Landmaschinenhandwerk bei der Firma Schmucker in Erbendorf.

Beide traten 1966 in die Neuhauser Wehr ein und waren dort über viele Jahre hinweg im aktiven Dienst. Im Jahre 1975 heiratete Robert seine Frau Ruth. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Alexander, Stephan und Christina hervor. Ein Jahr später ehelichte Albert seine Frau Edith. Ihre Familie vervollständigten die beiden Kinder Wolfgang und Manuela.

Neben der Feuerwehr Neuhaus kamen der Frühschoppenstammtisch, der Siedlerbund und der Männergesangsverein, um den Jubilaren zu ihrem Geburtstag die besten Wünsche zu überbringen. Auch Freunde und Nachbarn zählten zu den Gratulanten.

Großzügige Sachspende

Liquid Moly stellt Produkte im Wert von 3 Mio Euro an Krankenhäuser, Rettungsdienste und Feuerwehren zur Verfügung. Auch wir haben einen ganzen Karton mit unterschiedlichsten Reinigungsmitteln und Schmierstoffen erhalten und sagen herzlichen Dank für die großzügige Spende.

Feuerwehr Neuhaus plant schon jetzt für das Jubiläum

Große Feste erfordern rechtzeitige Planung. Im Mai 2021 steht bei der Feuerwehr Neuhaus das 150-jährige Gründungsfest im Kalender. Die Vorbereitungen laufen.

Zur Jahreshauptversammung einschließllich Ehrungen und Neuwahlen begrüßte Vorsitzender Christian Windschiegl die Mitglieder der Feuerwehr Neuhaus im Lingl-Saal. Mit 129 Migliedern, davon erstmals zwei Frauen, ist die Wehr gut aufgestellt. Langjährige und treue Mitglieder feierten 2019 Geburtstag. Karl und Alfons Bergler sowie Otto Punzmann wurden 70, Josef Schricker und Ferdinand Windschiegl 75 und Karl Kreinhöfner und Albert Mark 80 Jahre alt. 

Rückblickend auf das Jahr 2019 erwähnte Christian Windschiegl das Maibaumaufstellen zusammen mit den Neuhauser Boum, dem Männergesangsverein und den Kindern des Kinderhauses Heilig-Geist. Den riesigen Baum stiftete Ehrenmitglied Albert Mark. Das Banklfest beim Gerätehaus war gut besucht. Kurz vor Weihnachten wurde in der Bowling-Welt die Weihnachtsgans ausgespielt. 

Der Rosenmontagsball fällt ab heuer bis auf weiteres aus, nachdem 2019 trotz des fantasievollen Mottos „Märchen“ der Zuspruch enttäuschte. Windschiegl vermutet eine veränderte Mentalität bei der Jugend.

Ganz anders war es beim erstmals veranstalteten Glühweinfest am Marktpodest. Dort wurde gleichzeitig der durch Spenden ortsansässiger Firmen finanzierte Defibrillator am Marktpodest übergeben. Dieses Fest soll es auch 2020 wieder geben. Weiter sprach Windschiegl über Feste und Feierlichkeiten, die die Wehr begleitete. Dazu gehören Fronleichnam, Volkstrauertag oder das Agathafest beim Lingl. Das Floriansamt feierten alle Stadtwehren in der Heilig-Geist-Kirche und beschlossen den Abend beim „Schoilmichl“. Die Teilnahme am 150 jährigen Jubiläum der Feuerwehr Windischeschenbach, darunter der Kabarettabend in der Mehrzweckhalle zum Jubiläumsabschluss, der „Rock am Bohrturm“ und die Fahnenweihe waren weitere Höhepunkte.

Nachdem man 2019 an diversen Feuerwehrjubiläen teil genommen hatte (Feuerwehrfeste in Neustadt, Wildenau, Plößberg) beginnt nun die Planungsphase für das eigene Jubiläum: 150 Jahre Gründungsfest der Feuerwehr Neuhaus am Pfingstwochenende 2021. Der Festausschuss um Festleiter Fabian Zetzl planen ein Zeltfest mit 1600-Mann-Zelt auf dem Gelände der Firma Sperber. Die Bar erhält ein eigenes Zelt. Kommersabend und Festzug verantwortet Thomas Wilhelm, die übrigen Positionen sind größtenteils verteilt. Der Festfreitag startet mit einem Rockabend, die übrigen Abende gibt es Party- und Stimmungsmusik. 8 Festdamen sind eingeplant. Der Personalaufwand wird ähnlich wie beim Fest 2013 vermutet, wo rund 150 Helfer in 370 Schichten das Fest am Laufen hielten.

Ein weiteres Großprojekt ist der Neubau des Gerätehauses, zu dem Windschiegl alle Mitglieder um größtmögliche Mithilfe bat. Zum Schluss bedankte sich der Vorstand bei seinem Stellvertreter Fabian Kühnl und dem gesamten Team.

Der Berichte des Zeugwarts Clemens Schönberger bestätigte eine ordnungsgemäßen Ausstattung der Wehr. Kassenwart Johannes Eibl las einen stimmigen Bericht vor und betonte, dass der Verein gut aufgestellt sei. Die Rücklagen für Gerätehausneubau und Gründungsfest seien bereits vorhanden. Die beiden Revisoren Reinhard Fütterer und Wolfgang Windschiegl bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung und baten um Entlastung von Kassier und Vorstand.

Bei den Neuwahlen des Feuerwehrvereins ergaben sich einige Änderungen. Der Vorstand wurde wie folgt gewählt:Vorsitzender Christan Windschiegl, Stellvertreter Fabian Kühnl, Schriftführer Manuel Windschiegl, Kassenwart Johannes Eibl, Unterkassier Thomas Neugirg, Beisitzer: Franz Schönberger und Andreas Witt, Zeugwart Clemens Schönberger, Revisoren Wolfgang Windschiegl und Reinhard Füttere. Vorstand Windschiegl bedankte sich mit einem Abschiedsgeschenk beim scheidenden Schriftführer David Kreinhöfner.

Die Ehrungen schließlich zeigten, mit wie viel Treue und Herzblut die Neuhauser ihrer Wehr dienen. Für 60 Jahre Dienstzeit erhielten Urkunden: Ernst Schönberger, Hans Kreinhöfner, Ferdinand Windschiegl und Manfred Punzmann. 40 Jahre dabei sind Reinhard Fütterer, Stefan Windschiegl und Hans Franz. Die Urkunde für 30 Jahre erhält Berthold Raab, 20 Jahre ist Johannes Sperr Mitglied. Als neues Ehrenmitglied gratulierte der Vorstand Alfons Bergler, der lange Zeit Kommandant der Neuhauser Wehr war.

Bürgermeister Karlheinz Budnik dankte den Geehrten sowie der neu gewählten Vorstand. Er würdigte den eifrigen Einsatz für die Anschaffung des Defibrillators und die Planung des neuen Gerätehauses. „Bernstein hat 2010 auch ein Gerätehaus gebaut. Damals war das keine große Sache“, merkte Budnik an und zählte auf, wie viele behördliche Vorschiften und Extras seither dazu gekommen seien, die den Bau verzögerten (Brandschutz, Statiker). Hier dankte er besonders Thomas Wilhelm, der bereits viel geholfen und angeschoben habe. Budnik ist zuversichtlich, dass die Vergaben im März 2020 beginnen.

Weitere Grußworte kamen von Werner Sauer, Thomas Wilhelm und Brigitte Kreinhöfner. Wilhelm erzählte, dass er jährlich einen Bericht über die Einsätze der Feuerwehr Neuhaus mache und ihn dem Stadtrat vorlege. So sehe jeder, wie die Gelder verwendet werden. Und in der Freude über die hervorragende Zusammenarbeit versprach er, der Jugendwehr für ihr Grillfest Speisen und Getränke zu spendieren. Brigitte Kreinhöfner dankte für die Absperrung der Straßen bei kirchlichen Festen (Wallfahrt, Prozession, Pfarrfest). Besonders beeindruckend sei immer das Floriansfest an dem alle Mitglieder der Feuerwehr teilnähmen.

Zum Schlusspunkt Wünsche und Anträge hab es drei Wortmeldungen. Franz Schönberger regt warme Überjacken für kalte Temperaturen an, wenn man Spalier stehe oder draußen arbeite. Benjamin Meier bat die Kameraden, bei offiziellen Feiern auf das Outfit zu achten, dass jeder einheitlich schwarze Schuhe und Hosen trage. Clemens Schönberger fragte an, ob man Information zur Bedienung des Defibrillators auflegen sollte.

Zusammen mit seinen Schlussworten wies Vorstand Christian Windschiegl auf diverse derzeit schon bekannte Termine hin. Dies seien Einladungen zur Feuerwehr Reuth, Feuerwehr Bernstein und Feuerwehr Pleystein. Das Floriansamt wird am 2. Mai mit allen Stadtwehren gefeiert.

Die neu gewählte Vorstandschaft (von links): Manuel Windschiegl, Franz Schönberger, Bogner Andreas, Witt Andreas, Simon Schönberger, Thomas Neugirg, Johannes Eibl, Fabian Kühnl, Thomas Kreinhöfner, Christian Windschiegl, Fabian Zetzl

Engagierte Truppe zeigt Zusammenhalt

Die Feuerwehr Neuhaus hat mit Fabian Zetzl einen neuen stellvertretenden Kommandanten. Er übernimmt das Amt von Thomas Wilhelm, der dies nach 23 Jahren zur Verfügung stellt.

Von insgesamt 68 Einsätzen, geleistet von 616 Feuerwehrlern in fast 1200 Stunden, waren allein 31 auf der Autobahn. Zum ersten Mal brannte es im Neuhauser Gewerbegebiet bei Container Kraus, was aber verhältnismäßig glimpflich verlief.

Bogner machte aber auf etwas aufmerksam, was mit diesen Einsätzen einhergeht: die spontane Reaktion des Feuerwehrdienstleistenden, der jederzeit abrufbar sein muss. Ob bei einer Familienfeier, mitten in der Nacht oder vom Arbeitsplatz weg. Hier wird auch durch die Arbeitgeber und Familien sehr viel Verständnis aufgebracht. Dazu kommen die unzähligen Stunden für Übungen, Ausbildung, Besprechungen, Lehrgänge, für Fahrzeug-, Material- und Gerätepflege. Großes Lob hatte der Kommandant an seine Mannschaft, deren Zusammenhalt er mehrmals positiv betonte.

Ein Höhepunkt sei die Spende des Defibrillators für den Eigenschutz durch die Firma Stefan Windschiegl Maschinenbau gewesen. Dabei sei nicht der Defi am Marktpodest gemeint, sondern ein weiteres Gerät, das im Löschgruppenfahrzeug deponiert ist.

Neue Projekte für 2020 sind in Planung wie Inspektionen der Feuerwehrhäuser oder die digitale Alarmierung, die zu 80 Prozent durch den Freistaat Bayern gefördert wird. Erstmalig in der Neuhauser Feuerwehrgeschichte begrüßte er zwei weibliche Mitglieder. Tabea Franz und Katharina Baierl sind zusammen mit Florian Götz die drei Neuen im Verein. 

Zum lange erwarteten Thema Gerätehausneubau konnte Bogner bestätigen, dass die Pläne genehmigt und der Zuschuss der Regierung zugesagt sind. Somit dürfte dem geplanten Baubeginn im Frühjahr 2020 nichts mehr entgegenstehen. Aktuell fehlen noch das Statikgutachten und die Detailplanungen.

Zum Abschluss würdigte Bogner das besondere Engagement seiner Truppe. Viele kümmerten sich über ihr Aufgabengebiet hinaus, etwa dass immer Getränke bei den Einsätzen da sind, dass Schnee geräumt wird oder das Umfeld des Feuerwehrhauses sauber ist. „Sie denken mit, fühlen sich verantwortlich“, lobte er. 

„Der Laden läuft, das ist super!“, freute sich Bogner und dankte auch dem Bürgermeister, allen Verantwortungsträgern und besonders seinem Stellvertreter Thomas Wilhelm, der nicht nur im Stadtrat oft für schnelle Entscheidungen zugunsten der Neuhauser Wehr sorgte, nun aber nach 23 aktiven Jahren seinen Posten zur Verfügung stellt. Wilhelm betonte mit großem Respekt, dass es immer eine Freude gewesen sei, die Floriansjünger zu begleiten, anzuleiten oder gemeinsam mit ihnen Projekte umzusetzen. Seit 1986 als stellvertretender Kommandant war er maßgeblich an der Fahrzeugbeschaffung beteiligt. Er wird auch weiter seine Erfahrungen einbringen, sowohl als Ausbilder als auch beim Bau des neuen Gerätehauses. Seine Abschiedsgeschenke: Ein Feuerkorb aus rostigem Metall mit Feuerwehr-Motiven für die Terrasse und ein „Wasserkorb“ mit allerlei Trinkbarem.

Die weiteren Berichte von Gerätewart Thomas Kreinhöfner, Jugendwart Simon Schönberger und Atemschutzwart Ulrich Kreinhöfner zeugten von gewissenhafter Ausführung ihrer Ämter. Kreinhöfner berichtete von der Erfassung der Ausrüstungsgegenstände per EDV samt Kennzeichnung mit Barcode. Die Hauptuntersuchung der Fahrzeuge, Beschaffung von Ersatzteilen und allgemeinen Ausrüstungsgegenständen umfasste unter anderem den Ersthelfer-Defibrillator für das LF 10, diverse Kleidungsstücke sowie Druckschläuche. 

Simon Schönberger betreut derzeit sieben Jugendliche, die in 14-tägigem Rhythmus Übungen abhielten. Eine fingierte Personenrettung mittels Steckleiter und Schleifkorbtrage kam dabei besonders bei den Neuzugängen sehr gut an. Ein Wissenstest zum Thema „Verhalten bei Notfällen“ wurde erfolgreich bei der Nachbarfeuerwehr Dietersdorf absolviert.

Festleiter Fabian Zetzl berichtet über den aktuellen Planungsstand zum 150-jährigen Gründungsjubiläum der Wehr. Gefeiert wird vom 21. bis 24. Mai 2020 auf dem Gelände der Firma Sperber im Gewerbegebiet Neuhaus. Details zum Fest werden in Kürze bekannt gegeben.

Die anberaumten Neuwahlen brachten kaum personelle Veränderung, die Wehr ist mit der bisherigen Führung sehr zufrieden. Damit bleibt Andreas Bogner Kommandant, Gerätewart Thomas Kreinhöfner, Atemschutzwart Ulrich Kreinhöfner und Jugenwart Simon Schönberger. Lediglich der stellvertretende Kommandant wurde neu gewählt. Fabian Zetzl freut sich schon auf sein neues Amt, bei dem ihn Thomas Wilhelm noch längere Zeit unterstützen wird.

Kreisbrandinspektor Martin List sprach in seinem Grußwort neben Anerkennung für die Leistungen auch die immense physische und psychische Belastung der Kameraden an.

Von links: Katharina Baierl, Tabea Franz, Florian Götz, Thomas Kreinhöfner, Fabian Zetzl, Andreas Bonner, Simon Schönberg, Sperr Johannes, Bürgermeister Karlheinz Budnik, Ulrich Kreinhöfner, Thomas Wilhelm, Fabian Kühnl, Christian Windschiegl

Defi, Glühwein, Harmonie

Großzügige Spender ermöglichen die Anschaffung eines Defibrillators am Marktpodest in Neuhaus. Das Glühweinfest der Feuerwehr mit der offiziellen Übergabe des Geräts lockt viele Besucher.

Schon kurz nach 16 Uhr war die Feiermeile zwischen „Lingl“ und der Zoiglskulptur voller Gäste. Zu Glühwein weiß und rot oder alkoholfreiem Apfelpunsch ließen sich die Neuhauser die Bratwürste vom Grill schmecken. Ein selbst gebauter runder Holzofen mit Tischplatte spendete Wärme.

Feuerwehrvorsitzender Christian Windschiegl begrüßte auch den Gesangverein Harmonie, der die Szenerie mit weihnachtlichen Klängen gestaltete. Die Wehr nutzte die Gelegenheit, den aus Spenden finanzierten Defibrillator offiziell an die Stadt zu übergeben. Bürgermeister Karlheinz Budnik nahm das lebensrettende Gerät gerne in Empfang. Er versprach, dass die Stadt die Wartungskosten übernehmen werde. Der Defibrillator ist im Notfall selbsterklärend und deshalb einfach zu bedienen.

Windschiegl dankte den ortsansässigen Firmen und Gewerbetreibenden für ihre Spendenbereitschaft. „Die ist nicht selbstverständlich.“ Die Idee, sich für den Defibrillator zu engagieren stammte von Franz Schönberger. Nach dem Spendenaufruf mussten die aktiven Feuerwehrler nicht lange betteln. In kürzester Zeit war der Investitionsbetrag erreicht.

Christian Windschiegl bedankte sich bei den Spendern (in alphabetischer Reihenfolge):

Auto Bösl, Generaticon Eibl, Schlosserei Peter Ermer, Inoplast Kunststofftechnik, Container Kraus, Hausmeisterservice Thomas Kriechenbauer, Abfallentsorgung Kunzendorf, Malermeister Bernhard Mayer, MediTec, Tankstelle Carl Menner, Pfarrgemeinderat Hl. Geist, Prucker Treppen, Teicher Zoigl, Schoilmichl Zoigl, Steuerkanzlei Schedl, Wellness und Figur Erich Scholz, Baggerbetrieb Stefan Windschiegl, Landmetzgerei Charly Witt, Die Kommunbrauer Neuhaus unter Vorsitz von Thomas Witt, Physiotherapie Martin Zetzl, Bäckerei Thomas Zetzl.

Textquelle: „Der Neue Tag“, 10.12.2019

Zwei Gruppen meistern die Leistungsprüfung mit Bravour

Perfekt vorbereitet traten elf Feuerwehrkameraden der FFW Neuhaus zur Leistungsprüfung Brand an. Sie stellten somit die 84. beziehungsweise 85. Gruppe, welche sich der Prüfung unterzogen. Absolviert wurde von beiden Gruppen jeweils die Variante Atemschutz, bei welcher sich die entsprechend ausgebildeten Kameraden mit Atemschutzgeräten und weiteren benötigten Utensilien ausrüsten. Auch die Sonderaufgaben, wie Knoten und Stiche, Kenntnis über die Ausstattung des eigenen Löschfahrzeugs, sowie Fragen zur Ersten Hilfe und dem Umgang mit Gefahrstoffen wurden von den Absolventen ohne Probleme gemeistert. Auch das Saugschlauchkuppeln, welches einen weiteren Bestandteil zum Bestehen der Prüfung darstellt, wurde von beiden Gruppen in der entsprechenden Sollzeit und mit den benötigten Handgriffen stressfrei bewältigt.

Die Kameraden der FFW Neuhaus erreichten somit individuell nach der Anzahl der zuvor bereits abgelegten Leistungsnachweisen die Stufen 3 (Gold) bis 6 (Gold-Rot).
So erreichten Fabian Bogner und Sebastian Witt das goldene Abzeichen Brand mit dem absolvieren der Stufe 3. Andreas Witt, Fabian Kühnl, Ismail Qayyum und Florian Mayer erhielten das Abzeichen in Gold-Blau. Zur vorletzten Stufe stiegen die Kameraden Manuel Windschiegl, Sebastian Bergler und Jonas Kreinhöfner mit dem Erhalt des Gold-Grünen Abzeichens auf. Thomas Neugirg, der während der Prüfung als Gruppenführer fungierte, und Benedikt Schrott legten mit Gold-Rot die letzte Stufe des Leistungsabzeichens Brand ab.

Zur sachgemäßen Abnahme der Übungsgruppen 84 und 85 waren KBM Andreas Götz, Siegfried Schell und Felix Müller, als amtierender Kommandant der Feuerwehr Kollegen der FFW Floss vor Ort.

Von Seiten der Stadt Windischeschenbach besuchte während der gesamten Übungsabnahme Bürgermeister Karlheinz Budnik die von der Metzgerei Witt zur Verfügung gestellte Übungsfläche und verfolgte mit großem Interesse das strukturierte und disziplinierte Vorgehen der Neuhauser Wehr. Bei der anschließenden offiziellen Verleihung der Abzeichen im ortsansässigen Feuerwehrhaus dankte Bürgermeister Budnik im Namen der Stadt für das übermäßige Engagement der Neuhauser Freiwilligen.

Auch Kommandant Andreas Bogner war stolz auf die Leistung seiner Truppe und dankte in diesem Zuge speziell den Ausbildern Reinhard Michl und Franz Schönberger, die die zeitintensive Vorbereitung für die Leistungsprüfung in die Hand genommen hatten.

Video von einem Durchgang in der Atemschutzstrecke Neuhaus

Atemschutzgeräteträger müssen einmal jährlich durch eine Atemschutzübungsstrecke um Orientierungsfähigkeit und Belastbarkeit zu trainieren. Kriechen, klettern, rutschen, auf- und absteigen durch enge Gitterboxen gehören genau so dazu wie unterschiedliche Licht- und Lärmreize. Vor Beginn des Durchgangs müssen noch unterschiedliche Arbeitsmessgeräte unter Atemschutz absolviert werden, wie Endlosleiter, Laufband, etc.
Zwei Trupps unserer Feuerwehr haben euch ein paar Eindrücke dazu mitgebracht.

Feuerwehr Neuhaus – Atemschutzübungsstrecke.

Kinder besingen den Mai

Die Feuerwehr Neuhaus stellt traditionell auf dem Marktplatz den Maibaum auf. Die 34 Meter lange, geschälte Fichte trug noch ihre grüne Spitze und war mit bunten Kränzen geschmückt.

Kurz nach 18.30 Uhr betrat der Kranführer seine Kabine, die Wehrmänner sicherten den Maibaum mit Seilen ab. Die „Schwalben“ saßen an diesem Abend nur auf den Dachrinnen, die Wehrmänner verließen sich auf das Geschick des Kranführers. Unter den Augen vieler Neuhauser Bürger brachten die Wehrmänner den Maibaum in die richtige, vor allem sichere Stellung. Fest verankert hält das Wahrzeichen der Witterung stand. Albert Mark hatte den Baum gespendet. Die Buben und Mädchen aus dem Kindergarten Heilig-Geist zeigten den Tanz „Heut stellen wir den Maibaum auf“ und sangen das Lied „Eins, zwei, drei“. Der Männergesangverein Harmonie und die „Neuhauser Boum“ ergänzten das Rahmenprogramm, nach dessen Ende Gemütlichkeit bei einem Glas Zoigl angesagt war.

Quelle: www.onetz.de, 02.05.2019

 

Zudem haben wir ein kleines Zeitraffer Video produziert, dass das Holen, Vorbereiten und Aufstellen des Neuhauser Maibaums zeigt.

Feuerwehr Neuhaus – Maibaum 2019