Übung: Personenrettung mit Steckleiter und Schleifkorbtrage

Personenrettung! Aber keine Drehleiter zur Hand? Keine Aufstellfläche für eine Drehleiter? Zu enges Gelände?

Dieser Problematik nahm sich die Gruppe 3 in der Übung am 03.05.2018 an. Mit einfachen Gerätschaften retteten unsere Mannen eine Übungspuppe aus dem 1. OG. Zur Hilfe nahmen Sie die Steckleiter, Schleifkorbtrage sowie diverse Seile und Bandschlingen.

Zuerst wurde die Schleifkorbtrage an der Leiter entlang nach unten gelassen. Danach wurde die Person mittels Leiterhebel in der waagrechte erfolgreich zu Boden gebracht.

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Leistungsprüfung Brand abgelegt

Neun Kameraden haben sich eine Woche lang auf die Leistungsprüfung „Brand“ vorbereitet, und diese am Freitag, den 13.04.2018 erfolgreich bestanden. Simon Schönberger, Johannes Windschiegl und Simon Windschiegl legten die Stufe 2, Daniel Bogner die Stufe 3, Lukas Fütterer und David Kreinhöfner Stufe 4 und Michael Giehl Stufe 5 ab. Ergänzt haben die Löschgruppe Thomas Kreinhöfner als Maschinist und Benjamin Mayer als Gruppenführer.

Die Schiedsrichter KBI Uli Kraus, so wie die KBM Martin List und Thomas Weidner bescheinigten der Truppe eine ruhige und saubere Arbeit. „Leistungsprüfung mit Bravur bestanden“, so lautete das Endergebnis.

3. Bürgermeister, 2. Kommandant und Feuerschutzreferent der Stadt Windischeschenbach Thomas Wilhelm dankte den Feuerwehrmännern für die Bereitschaft zur Teilnahme und überbrachte die Besten Grüße der Stadt.

Kommandant Andreas Bogner dankte seiner Mannschaft für die erbrachte Leistung. Besonderer Dank galt auch den beiden Ergänzern sowie Franz Schönberger und Thomas Neugierg, die als Ausbilder tätig waren.

Auch Vorsitzender Christian Windschiegl freute sich über die perfekte Leistung der Truppe.


Zeitungsbericht im „Neuen Tag“, 17.04.2018:

Neuhauser Feuerwehr für Leistungsprüfung

Das Gelernte sitzt

Neuhaus. Vollends zufrieden waren die drei Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Ulrich Kraus sowie die Kreisbrandmeistern Martin List und Thomas Weidner, mit der absolvierten Leistungsprüfung Brand, Variante 3. Die Knoten und Stiche saßen genauso perfekt wie die Zusatzaufgaben und der Löschangriff unter Atemschutz. Michael Giehl, David Kreinhöfner, Johannes und Simon Windschiegl rüsteten sich zusätzlich mit schwerem Atemschutz für den Löschangriff aus. Die maximale Höchstzeit von 300 Sekunden haben sie weit unterboten. Den Ergänzungsteilnehmern, Gruppenführer Benjamin Mayer und Maschinist Thomas Kreinhöfner, dankte Kommandant Andreas Bogner besonders. Für die Ausbildung der Truppe waren Franz Schönberger und Thomas Neugirg zuständig. „Diese Leistungsprüfung hat gezeigt, dass die Neuhauser Bürger in Ruhe schlafen können“, sagte Bogner bei der Verleihung der Abzeichen. Kraus bescheinigte der Truppe einen „super Teamgeist“. Es habe Spaß gemacht, den Leuten bei der Arbeit zuzusehen. Stellvertretender Bürgermeister Thomas Wilhelm informierte, dass für den Feuerwehrhausneubau in Neuhaus bereits 300 000 Euro im Haushalt 2018 berücksichtigt seien. Die Erschließungskosten in der Schönfichter Straße beliefen sich dabei auf über 110 000 Euro. „Die Sicherheit der Bürger muss es wert sein, diese Investition zu tätigen“, sagte Wilhelm. Die erfolgreichen Teilnehmer: Leistungsprüfung in Silber, Stufe 2: Johannes Windschiegl, Simon Windschiegl, Simon Schönberger. Leistungsprüfung in Gold, Stufe 3: Daniel Bogner. Leistungsprüfung in Gold/Blau, Stufe 4: David Kreinhöfner, Lukas Fütterer. Leistungsprüfung in Gold/Grün, Stufe 5: Michael Giehl.

Generalversammlung 2018

Feuerwehr Neuhaus gut aufgestellt

Mehr Einsätze, mehr Aufgaben

Kommandant Andreas Bogner nimmt mit Handschlag die Feuerwehranwärter Salomo Bergmann, Nico Spachtholz, Josef Schönberger und Samuel Zetzl in die Feuerwehr auf.

Neuhaus. Bogner blickte in der Jahreshauptversammlung im Lingl-Saal auf das Jahr zurück. Die Akitven rückten 2017 zu 49 Einsätzen mit insgesamt 790 Einsatzstunden aus. 25 davon führten zur technischen Hilfeleistung auf die A 93, gefolgt von 6 Brandeinsätzen, 3 Fehlalarmen, 3 sonstigen Tätigkeiten, 1 Sicherheitswache und 1 Gefahrstoffeinsatz. Den Bauplan der Firma Pöllath für das neue Feuerwehrhaus in der Schönfichter Straße hatten die Aktiven erst kürzlich auf Herz und Nieren geprüft. Anforderungen und Platzbedarf seien mit den Einsätzen gestiegen.

Die Aktiven kamen zu 42 Übungen mit einem Zeitaufwand von 672 Stunden. 15 Mal trafen sich die Atemschutzgeräteträger, 14 Mal kamen die Jugendlichen zusammen. 3 Weiterbildungen gab es im Bereich der technischen Hilfeleistung. Dank galt allen Ausbildern, Gruppenführern und Maschinisten sowie den Aktiven für ihren Einsatz.

Gemeinsam mit der Feuerwehr Schönficht sei das Sägewerk Schieder in Schnackenhof besichtigt worden. Pfarrer Hubert Bartel hielt einen Vortrag über Unfallseelsorge, eine Gruppe legte das Leistungsabzeichen Brand ab. Es gab Weiterbildungen mit der Motorsäge, Einweisungen für den neuen Türöffnungssatz und der Vorwarntafel. Mit Simon Windschiegl steht der Wehr ein weiterer Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Verschiedene Besprechungen mit den Kommandanten der umliegenden Einsatzbereiche, der Polizei und eine Neueinteilung der Alarmzonen und Bereichsfolgen rundeten den Bericht ab.

Einschneidende personelle Veränderungen gibt es im Bereich der Jugendwarte. Nach 17 Jahren im Amt stellt Johannes Braunschmid sein Amt zur Verfügung. „In dieser Zeit vermittelte er 35 Jugendlichen die Grundlagen im Feuerwehrwesen“, sagte Bogner anerkennend. Mit seiner ideenreichen Planung der Übungen und Unterrichte schuf er die Grundlagen für die jetzige Truppe. Für seine langjährige, herausragende Arbeit in der Feuerwehr wurde er unter großem Applaus zum Oberlöschmeister befördert. Auch der langjährige stellvertretende Jugendwart Johannes Sperber wurde mit großem Beifall verabschiedet.

Als neue Jugendwarte wurden verpflichtet: Simon Schönberger und sein Stellvertreter Simon Windschiegl. Schönberger legte sogleich den Jahresbericht der Jugend für 2017 vor.

Folgende Beförderungen nahm Kommandant Bogner vor: Feuerwehrmann: Jonas Müller und Max Punzmann, Hauptfeuerwehrmann: Johannes Eibl, Oberlöschmeister: Johannes Braunschmid. Für 25 Jahre aktive Dienstzeit ehrte er Andreas Egeter und Ulrich Kreinhöfner, für 40 Jahre aktiven Dienst Karlheinz Käck, Hermann Müller, Anton Schön und Thomas Witt

Bürgermeister Karlheinz Budnik zollte der Feuerwehr Neuhaus große Anerkennung. Die vielen Veranstaltungen des Feuerwehrvereins seien eine kulturelle Bereicherung. Besonderen Dank sagte er den scheidenden Jugendwarten. Eine gute Jugendarbeit sei das Kapital für einen gesunden Verein. Eine große Herausforderung sieht Budnik im geplanten Gerätehausneubau. Die Planungen sind am Laufen und werden im Februar dem Stadtrat vorgestellt. Er betonte, dass alle fünf Ortswehren bestehen bleiben. „Das hat sich in den vergangenen Jahren bewährt.“

Kreisbrandmeister Thomas Weidner dankte für die aktive Unterstützung der Wehr bei der Modularen Trupp Ausbildung. Mit über 100 Ausbildungsstunden beteiligten sich Kommandanten und Gruppenführer an der Ausbildung der Jugendlichen im KBI-Bereich Mitte. Er wünschte allzeit ein gutes nach Hause kommen von den Einsätzen.

 

Neuhauser Wehr plant 150-jährige Jubiläum

Vorsitzender Christian Windschiegl freute sich über das große Interesse an der Jahreshauptversammlung der Neuhauser Feuerwehr. 72 aktive und 58 passive Mitglieder zählt die Wehr aktuell.

Windschiegl erinnerte an die vielen Aktivitäten: Rosenmontagsball, Maibaumaufstellen, Johannisfeuer, Bankerlfest, Ritteressen, Weihnachtsschießen in Meerbodenreuth, Besuch des 90-jährigen Gründungsfestes des Männergesangsvereins Harmonie. Festbesuche bei den Feuerwehren Lanz, Premenreuth, Mantel, Wurz und Bernstein sowie die Absicherung der örtlichen, kirchlichen Feiern rundeten das Jahr ab. Dank sagte er seinen Vorstandsmitgliedern für das gute Miteinander.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Neuhaus überreichte er Andreas Egeter und Ulrich Kreinhöfner eine Urkunde. Bereits 40 Jahre halten Karlheinz Käck, Hermann Müller, Anton Schön, Thomas Witt und Thomas Zetzl dem Verein die Treue, auch sie erhielten Urkunden.

Kassier Johannes Eibl bescheinigte man eine sehr gut geführte Kasse. Erfreut waren die Kassenprüfer über die große Spendenbereitschaft der Neuhauser, ohne die wohl keine schwarze Null zu verzeichnen gewesen wäre. Neben größeren Anschaffungen wie 2 neuen Uniformen und Material für das LED-Verkehrszeichen wurde der Vereinsausflug finanziell unterstützt.

Für 2018 sind 2 Feuerwehrfesttermine im Juni, das Floriansamt Anfang Mai sowie ein Vereinsausflug im Oktober beabsichtigt. Pfingsten 2021 soll das 150-jährige Gründungsjubiläum der Neuhauser Wehr gefeiert werden. Demnächst wird ein Festausschuss gegründet.

Quelle: Der Neue Tag, 08.01.2018

Quelle: GRA

Impressionen einer Atemschutzübung

In einer mobilen Brandsimulationsanlage des Bezirksfeuerwehrverbands Oberpfalz – kurz „Flashbox“ – konnten wir die Bekämpfung verschiedener Brandsituationen realitätsnah üben. Dabei werden das richtige Öffnen von Türen und das Betreten eines heißen Brandraumes geprobt. Als realistisches Übungsszenario wird ein hundert Grad heißer Türstockbrand simuliert. Anschließend wird ein Flüssigkeitsbrand in der Mitte der Box dargestellt und an der Decke eine „Rauchgasdurchzündung – Flash Over“ erzeugt. Anschließend musste eine Übungspuppe mit rund 80 Kilogramm ins Freie gebracht werden. Die Box ist sechs mal drei Meter groß, wird mit Gas betrieben und war bei der Atemschutzübungsanlage in Neuhaus stationiert.

#42 – 03.11.2017 – THL – VU BAB-93

Datum: 03.11.2017
Uhrzeit: 13:59 Uhr
Alarmierung:  große Schleife
Ort: BAB-93
Mannschaft: 1/9
Meldung: VU PKW mit LKW
Eingesetzte Fahrzeuge: LF-10, MTW, VSA
Einsatzende: 15:00 Uhr
Alarmierte Feuerwehren: Neuhaus, Windischeschenbach, Dietersdorf

Zu einem Auffahrunfall zwischen einem PKW und LKW kam es auf der BAB-93 in Fahrtrichtung Norden an der AS Falkenberg. Wir leiteten während der Unfallaufnahme den Verkehr von der rechten auf die linke Fahrspur um.

Blaulichttag 2016

Freiwillige Helfer stellen sich vor

Blaulicht am Parkplatz

Am Anfang stand, wie Koordinator André Stessmann informiert, die Idee, mit einer gemeinsamen Veranstaltung an die Öffentlichkeit zu treten. Das Ergebnis: der „Blaulichttag“ auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes.

Neben den fünf Ortsfeuerwehren Windischeschenbach, Neuhaus, Bernstein, Dietersdorf und Naabdemenreuth, standen die Helfer vor Ort, Polizei, Wasserwacht und Rotes Kreuz mit der Rettungshunde-Staffel mit ihren Einsatzfahrzeugen bereit. Mehr als 50 Aktive gaben Infos und Vorführungen.

Simulierte Notfälle gaben einen Einblick, wie im Fall der Fälle ein Rädchen in das andere greift und schnell und optimal geholfen wird. Besonders viele Zuschauer hatte die Rettungshunde-Staffel: Die Hunde durchlaufen eine zwei- bis dreijährige Ausbildung und müssen keiner bestimmten Rasse angehören, sondern nur bestimmte Wesenszüge haben. Hat der Hund bei der Flächensuche ohne Leine die vermisste Person gefunden, so holt er seinen Hundeführer oder bleibt bellend daneben sitzen. Das Aufspüren gelingt auch bei – zum Beispiel in einem Karton – versteckten Personen.

Beeindruckend war der Einsatz des geprüften „Mantrailers“, der einen Menschen mit Hilfe des Geruchs eines persönlichen Gegenstandes findet. Innerhalb weniger Sekunden spürte „Faron“, der für Niederbayern und die Oberpfalz der einzige Hund mit dieser Ausbildung ist, die gesuchte Frau im Publikum auf.

Die Feuerwehr Dietersdorf zeigte zusammen mit einer Jugendgruppe einen Löschaufbau, wie er für die bayerische Jugendleistungsprüfung zu absolvieren ist: Dass jeder Handgriff sitzt, zeigte die kurze Zeitspanne, die die drei Trupps benötigten, um alle Schläuche vorschriftsmäßig auszurollen und die Anschlüsse richtig zu platzieren, um schnellstmöglich einsatzbereit zu sein.

Auch der Umgang mit dem Feuerlöscher stand auf dem Programm: Ein brennender Papierkorb sollte schnell und effektiv gelöscht werden. Nachdem Kommandant Stessmann die Vorgehensweise erläutert hatte und ein Profi die Praxis vorführte, konnten Zuschauer testen, ob sie im Notfall die Handhabung wirklich beherrschen. Denn: Im Ernstfall ist es zu spät, sich mit der Gebrauchsanweisung auseinanderzusetzen.

Das Neuhauser Team zeigte die Auswirkungen einer Explosion einer Haarspraydose und machte klar, dass bei einem Fettbrand nicht panisch, sondern überlegt gelöscht werden muss. Die Helfer vor Ort zeigten bei einem simulierten Fahrradunfall, wie sie die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernehmen. Außerdem ist das HvO-Team auch im Betreuungsdienst tätig. Das heißt, die Mitglieder übernehmen bei längeren Einsätzen auch die Versorgung der Rettungskräfte.

Am Stand der Polizei gab es neben dem Fahrrad-Pass Beratung zum Einbruch-Schutz. Großen Anklang fand die „Rauschbrille“, die die Wahrnehmungen des Trägers ähnlich wie unter Alkoholeinfluss beeinträchtigt und mit der ein Parcours gemeistert werden musste.

Quelle „Der Neue Tag“, 06.09.2016

Eindrücke zur THL Übung der Gruppe 2

Am Donnerstag Abend beschäftigte sich die Gruppe 2 mit den uns zur Verfügung stehenden Einsatzmitteln zur Technischen Hilfeleistung. Zum Einsatz kamen der Verkehrsunfallsatz, Säbelsäge, Halligantool, etc. Zu Übungszwecken stand ein ausgedienter Pkw bereit.

Generalversammlung 2016

Kamera als Notbehelf

Kommandant und Vorstand der Feuerwehr Neuhaus blicken positiv auf das vergangene Jahr zurück. Zufrieden sind sie aber trotzdem nicht ganz.

 

Neuhaus. Es hat sich immer noch kein Grundstück für ein neues Gerätehauses gefunden. Das heißt auch, dass das Feuerwehrauto nach wie vor in der engen Kurve rückwärts aus der Garage fahren muss. Auch bei der Wartung und Pflege bleibt es eng.

Eigeninitiative
350 Euro von der Volksbank will Kommandant Andreas Bogner als Anzahlung für eine Rückfahrkamera verwenden. „Den Einbau erledigen zwei Kameraden, die Brotzeit dafür spendiere ich“, verkündete er in der Generalversammlung im Lingl-Saal. Sollte eine Finanzierungslücke bleiben, will zweiter Kommandant Thomas Wilhelm einspringen.

Kassenwart Johannes Eibl bezeichnete den Rosenmontagsball als größte Einnahmequelle des vergangenen Jahres. Vorsitzender Christian Windschiegl monierte, dass wenige eigene Mitglieder gekommen seien. Er äußerte die dringende Bitte, dies bei der Neuauflage am 8. Februar zu verbessern. „Das würde auch die Mühen der Kameraden belohnen, die sich mit viel Ehrgeiz engagieren.“ Motto ist diesmal das Mittelalter. Das Neuhauser Prinzenpaar der Pfadfinder Faschingsgesellschaft wird den Ball unterstützen.

Vorsitzender Christian Windschiegl erinnerte an Veranstaltungen wie das Bankerlfest oder das Maibaumaufstellen am Marktplatz sowie die Segnung der neuen Tragkraftspritze nach dem Floriansamt. Zum Jahresende zählte die Wehr 126 Mitglieder, davon einschließlich der Jugendlichen 68 Aktive.

Bürgermeister Karlheinz Budnik betonte, dass die Stadt alles tun werde, die freiwilligen Helfer bestmöglich zu unterstützen. 2015 habe man 20 000 Euro für die Ausstattung der fünf Wehren mit neuen Helmen aufgebracht. Stadtrat Werner Sauer dankte der Wehr, dass sie im heißen Sommer den Sportplatz ausreichend gewässert habe.

André Stessmann, Kommandant der Kollegen aus Windischeschenbach, will mit mehr Öffentlichkeitsarbeit den Nachwuchs anlocken. Weil Richard Franz bei der Staatsehrung verhindert war, erhielt er am Freitag nachträglich von Bürgermeister Budnik das goldene Ehrenkreuz für 40 Jahre Mitgliedschaft.

„Egal ob man 10 oder 70 Einsätze abarbeitet, das Wichtigste ist immer noch, dass man jemandem helfen kann und dass wir alle wieder gesund zurückkehren“, sagte Kommandant Bogner. 72 Einsätze bedeuteten 12 mehr als noch 2014. Daraus ergaben sich inklusive Übungen 972 Einsatzstunden. (Anmerkung: Die 972 Stunden sind reine Einsatzzeit – ohne Übungen).

Bei 51 technischen Hilfeleistungen von der Katze im Baum über Ölspur oder Verkehrsabsicherung, bis hin zu zahlreichen Unfällen auf der Autobahn bewiesen die Kameraden Topform. Häufig seien Unfälle an der Zu- und Abfahrt der Autobahn gewesen. Zahlreiche Kameraden absolvierten einen Motorsägenkurs, besuchten das Brandhaus Würzburg, übten als Atemschutzgeräteträger oder unterzogen sich der Digitalfunk-Schulung.

Schulungen auf dem Plan
Als Aufgaben für 2016 nannte Bogner kurz die Inbetriebnahme des Digitalfunks einschließlich entsprechender Schulungen, die modulare Truppenausbildung (MTA), Leistungsprüfungen Brand und Technische Hilfeleistungen (THL) sowie die weitere Suche nach einem Grundstück für das Gerätehaus.

Quelle: Der Neue Tag, 12.01.2016

Gute Kameradschaft. Feuerwehr Neuhaus ehrt treue Mitglieder

Vorstand und Kommandant der Feuerwehr sind stolz auf ihre Mannschaft. Das betonten sie in der Generalversammlung in Neuhaus. Anders sei es nicht möglich gewesen, 72 Einsätze erfolgreich zu bestreiten.

Neuhaus. Dass dazu auch die beste Ausstattung gehörte, dafür sorgten Funkwart Andreas Bogner, Jugendwart Johannes Braunschmidt, Atemschutzwart Ulrich Kreinhöfner, Gerätewart Thomas Kreinhöfner und Zeugwart Clemens Schönberger.

Bogner brachte die inzwischen 19 Jahre alten Funkwecker zur Sprache. Sie sollten in etwa fünf Jahren gegen Digitalfunkwecker getauscht werden. Kreinhöfner bestätigte, dass alle Geräte in einem Topzustand seien und freute sich über neue Jacken, Helme oder Handsprechgeräte.

Bei den 25 Übungen wurden 474 Stunden geleistet, bilanzierte Thomas Wilhelm. Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung zahlreicher Mitglieder, allen voran die nachgeholte staatliche Auszeichnung von Richard Franz mit dem goldenen Ehrenkreuz für 40 Jahre Mitgliedschaft. 25 Jahre sind Christian Haubner, Christof Feldmeier, Helmut Kippes, Markus Wilhelm, Jürgen Punzmann und Reinhard Michl dabei.

Die Urkunde für 50 Jahre erhielten Alexander Höcht, Albert Beer, Robert Beer, Karl Bergler, Siegfried Windschiegl, Otto Punzmann und Alfons Bergler. 25 Jahre aktive Dienstzeit hat Reinhard Michl absolviert, die staatliche Ehrung steht noch aus. Daniel Bogner und Maurice Schandri wechselten von der Jugend zu den Aktiven. Die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhielten Christian Bauer, David und Jonas Kreinhöfner, Fabian Kühnl, Ismail Qayyum, Fabian Selch, Florian Stangl, Johannes und Manuel Windschiegl.

Gitte Kreinhöfner bedankte sich für den Pfarrgemeinderat für Absicherungen beim Martinszug oder bei Wallfahrten sowie die Hilfe beim Pfarrfest.

Maibaum zum Dank

Ehrenkommandant Alfons Bergler betonte, dass gerade das schnelle Eingreifen bei einem Bienenhausbrand größeren Schaden verhindert habe. Als Gegenleistung werde Tobias Bergler den diesjährigen Maibaum spendieren. Siegfried Windschiegl wollte den aktuellen Stand beim Ausbau der neuen Atemschutzstrecke wissen (Seite 30).

Ulrich Kreinhöfner stellte in den Raum, dass die SMS-Alarmierung nicht immer klappe. Nun solle geprüft werden, ob es auf dem Markt ein System gebe. Das sagte Kommandant Andreas Bogner zu.

Quelle: Der Neue Tag, 15.01.2016

Leistungsprüfung „Brand“ – Gruppe 79 & 80

Nachdem 13 Kameraden von uns eine Woche fleißig geübt haben, stand am Freitag den 17.04.2015 die Leistungsprüfung „Brand“ für die 79. und 80. Gruppe der FFW Neuhaus an. Zum ersten Mal wurde die Variante mit Atemschutz einstudiert. Bei der Leistungsprüfung müssen die grundlegenden Handgriffe beim Brandeinsatz unter Beobachtung von drei Schiedsrichtern unter Beweis gestellt werden. Dazu zählen der Aufbau eines Löschangriffs, das Saugschlauch Kuppeln sowie Knoten und Stiche. Zudem müssen Kameraden, welche eine höhere Stufe ablegen eine eigene Sonderaufgabe ableisten. Dank der fachkundigen Ausbildung von Franz Schönberger bestanden beide Gruppen die Leistungsprüfung mit einer sehr guten Leistung, welche von den Schiedsrichtern Kreisbrandinspektor Josef Kres, Kreisbrandmeister Uli Kraus und Kreisbrandmeister Alfons Huber bestätigt wurde. Fabian Bogner legte Stufe 1 (Bronze) ab, Bergler Tobias, Daniel Bogner, Kühnl Fabian, Mayer Florian, Qayyum Ismail, Selch Fabian Stufe 2 (Silber), Kreinhöfner Jonas, Windschiegl Manuel  Stufe 3 (Gold), Neugirg Thomas Stufe 4 (Gold-Blau), Schrott Benedikt Stufe 5 (Gold-Grün) und Mayer Benjamin und Fabian Zetzl legten mit der Stufe 6 (Gold-Rot) ihre letzte Leistungsprüfung ab.

 

Bericht im „Neuen Tag“:

Fit mit Atemschutz

Feuerwehr Neuhaus meistert Leistungsprüfung Brand

Mit einem hervorragenden Ergebnis legte die 79. und die 80. Gruppe der Feuerwehr Neuhaus die Leistungsprüfung Brand ab, zum ersten Mal in der Variante 3 mit Atemschutz. Vorausgegangen war eine Woche intensiven Trainings.

Kreisbrandinspektor Josef Kres und die Kreisbrandmeister Uli Kraus und Alfons Huber bescheinigten den beiden Gruppen eine ruhige und fachgerechte Arbeit. „Es gab nichts zu beanstanden“, betonte das Schiedsrichterteam. Darüber freuten sich nicht nur die Prüflinge, sondern auch Kommandant Andreas Bogner, der den Feuerwehrmännern ebenso dankte wie Ausbilder Franz Schönberger für die hervorragende Vorbereitung der Truppe. Sichtlich beeindruckt von der ruhigen und ordentlichen Arbeit zeigte sich auch Stadtrat Markus Weidner, der die Grüße und den Dank der Stadt übermittelte. Diesem Dank schloss sich auch Vorsitzender Christian Windschiegl an.

Die Leistungsprüfung Stufe 1 legten ab: Fabian Bogner. Stufe 2: Fabian Kühnl, Daniel Bogner, Fabian Selch, Tobias Bergler, Ismail Qayyum, Florian Mayer, Stufe 3: Jonas Kreinhöfner, Manuel Windschiegl. Stufe 4: Thomas Neugirg. Stufe 5: Benedikt Shrott. Stufe 6: Benjamim Mayer, Fabian Zetzl.