Vereinsausflug 2018

Am Samstag, den 06.10. führte uns der diesjährige Vereinsausflug bei herrlichem Wetter zuerst nach Lappersdorf. Dort besuchten wir am Tag der offenen Tür die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg. Neben diversen Vorträgen, etlichen Fahrzeugen, dem ganzen Übungsgelände konnte auch ein Rettungshubschrauber bestaunt und erkundet werden. Diejenigen, die bereits zu Lehrgängen an der SFS Regensburg waren, schwelgten bei manchem Ort und unverändertem Übungsobjekt in Erinnerung 🙂

Anschließend ging es zum Mittagessen nach Kehlheim in die Brauereigaststätte „Weisses Bräuhaus“. Nach dem Essen war eigentlich eine Schifffahrt zum Kloster Weltenburg geplant. Aufgrund des niedrigen Wasserstands der Donau konnten wir unser Ziel mit dem Schiff nicht erreichen. Kurzerhand wurde Ersatzziel festgelegt: Die Befreiungshalle Kehlheim. Einige machten sich nach dem deftigen Essen zu Fuß auf den Weg hinauf zur Befreiungshalle, während die anderen das Mittagessen etwas länger genossen und mit dem Bus nachkamen.

Kloster Weltenburg steuerten wir statt mit dem Schiff, nun mit dem Bus an. Nachdem wir den Tag im örtlichen Biergarten ausklingen ließen, machten wir uns gegen 17:00 Uhr zurück auf den Weg nach Neuhaus.

Generalversammlung 2018

Feuerwehr Neuhaus gut aufgestellt

Mehr Einsätze, mehr Aufgaben

Kommandant Andreas Bogner nimmt mit Handschlag die Feuerwehranwärter Salomo Bergmann, Nico Spachtholz, Josef Schönberger und Samuel Zetzl in die Feuerwehr auf.

Neuhaus. Bogner blickte in der Jahreshauptversammlung im Lingl-Saal auf das Jahr zurück. Die Akitven rückten 2017 zu 49 Einsätzen mit insgesamt 790 Einsatzstunden aus. 25 davon führten zur technischen Hilfeleistung auf die A 93, gefolgt von 6 Brandeinsätzen, 3 Fehlalarmen, 3 sonstigen Tätigkeiten, 1 Sicherheitswache und 1 Gefahrstoffeinsatz. Den Bauplan der Firma Pöllath für das neue Feuerwehrhaus in der Schönfichter Straße hatten die Aktiven erst kürzlich auf Herz und Nieren geprüft. Anforderungen und Platzbedarf seien mit den Einsätzen gestiegen.

Die Aktiven kamen zu 42 Übungen mit einem Zeitaufwand von 672 Stunden. 15 Mal trafen sich die Atemschutzgeräteträger, 14 Mal kamen die Jugendlichen zusammen. 3 Weiterbildungen gab es im Bereich der technischen Hilfeleistung. Dank galt allen Ausbildern, Gruppenführern und Maschinisten sowie den Aktiven für ihren Einsatz.

Gemeinsam mit der Feuerwehr Schönficht sei das Sägewerk Schieder in Schnackenhof besichtigt worden. Pfarrer Hubert Bartel hielt einen Vortrag über Unfallseelsorge, eine Gruppe legte das Leistungsabzeichen Brand ab. Es gab Weiterbildungen mit der Motorsäge, Einweisungen für den neuen Türöffnungssatz und der Vorwarntafel. Mit Simon Windschiegl steht der Wehr ein weiterer Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Verschiedene Besprechungen mit den Kommandanten der umliegenden Einsatzbereiche, der Polizei und eine Neueinteilung der Alarmzonen und Bereichsfolgen rundeten den Bericht ab.

Einschneidende personelle Veränderungen gibt es im Bereich der Jugendwarte. Nach 17 Jahren im Amt stellt Johannes Braunschmid sein Amt zur Verfügung. „In dieser Zeit vermittelte er 35 Jugendlichen die Grundlagen im Feuerwehrwesen“, sagte Bogner anerkennend. Mit seiner ideenreichen Planung der Übungen und Unterrichte schuf er die Grundlagen für die jetzige Truppe. Für seine langjährige, herausragende Arbeit in der Feuerwehr wurde er unter großem Applaus zum Oberlöschmeister befördert. Auch der langjährige stellvertretende Jugendwart Johannes Sperber wurde mit großem Beifall verabschiedet.

Als neue Jugendwarte wurden verpflichtet: Simon Schönberger und sein Stellvertreter Simon Windschiegl. Schönberger legte sogleich den Jahresbericht der Jugend für 2017 vor.

Folgende Beförderungen nahm Kommandant Bogner vor: Feuerwehrmann: Jonas Müller und Max Punzmann, Hauptfeuerwehrmann: Johannes Eibl, Oberlöschmeister: Johannes Braunschmid. Für 25 Jahre aktive Dienstzeit ehrte er Andreas Egeter und Ulrich Kreinhöfner, für 40 Jahre aktiven Dienst Karlheinz Käck, Hermann Müller, Anton Schön und Thomas Witt

Bürgermeister Karlheinz Budnik zollte der Feuerwehr Neuhaus große Anerkennung. Die vielen Veranstaltungen des Feuerwehrvereins seien eine kulturelle Bereicherung. Besonderen Dank sagte er den scheidenden Jugendwarten. Eine gute Jugendarbeit sei das Kapital für einen gesunden Verein. Eine große Herausforderung sieht Budnik im geplanten Gerätehausneubau. Die Planungen sind am Laufen und werden im Februar dem Stadtrat vorgestellt. Er betonte, dass alle fünf Ortswehren bestehen bleiben. „Das hat sich in den vergangenen Jahren bewährt.“

Kreisbrandmeister Thomas Weidner dankte für die aktive Unterstützung der Wehr bei der Modularen Trupp Ausbildung. Mit über 100 Ausbildungsstunden beteiligten sich Kommandanten und Gruppenführer an der Ausbildung der Jugendlichen im KBI-Bereich Mitte. Er wünschte allzeit ein gutes nach Hause kommen von den Einsätzen.

 

Neuhauser Wehr plant 150-jährige Jubiläum

Vorsitzender Christian Windschiegl freute sich über das große Interesse an der Jahreshauptversammlung der Neuhauser Feuerwehr. 72 aktive und 58 passive Mitglieder zählt die Wehr aktuell.

Windschiegl erinnerte an die vielen Aktivitäten: Rosenmontagsball, Maibaumaufstellen, Johannisfeuer, Bankerlfest, Ritteressen, Weihnachtsschießen in Meerbodenreuth, Besuch des 90-jährigen Gründungsfestes des Männergesangsvereins Harmonie. Festbesuche bei den Feuerwehren Lanz, Premenreuth, Mantel, Wurz und Bernstein sowie die Absicherung der örtlichen, kirchlichen Feiern rundeten das Jahr ab. Dank sagte er seinen Vorstandsmitgliedern für das gute Miteinander.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Neuhaus überreichte er Andreas Egeter und Ulrich Kreinhöfner eine Urkunde. Bereits 40 Jahre halten Karlheinz Käck, Hermann Müller, Anton Schön, Thomas Witt und Thomas Zetzl dem Verein die Treue, auch sie erhielten Urkunden.

Kassier Johannes Eibl bescheinigte man eine sehr gut geführte Kasse. Erfreut waren die Kassenprüfer über die große Spendenbereitschaft der Neuhauser, ohne die wohl keine schwarze Null zu verzeichnen gewesen wäre. Neben größeren Anschaffungen wie 2 neuen Uniformen und Material für das LED-Verkehrszeichen wurde der Vereinsausflug finanziell unterstützt.

Für 2018 sind 2 Feuerwehrfesttermine im Juni, das Floriansamt Anfang Mai sowie ein Vereinsausflug im Oktober beabsichtigt. Pfingsten 2021 soll das 150-jährige Gründungsjubiläum der Neuhauser Wehr gefeiert werden. Demnächst wird ein Festausschuss gegründet.

Quelle: Der Neue Tag, 08.01.2018

Quelle: GRA

Maibaum-Aufstellen 2016

Autokran löst Lader und Traktor ab

Dennoch gelungene Maifeier der Neuhauser Feuerwehr auf dem Marktplatz

Neuhaus (mlb) Kurz und schmerzlos ging in diesem Jahr das Aufstellen des Neuhauser Maibaumes von statten. Aus Sicherheitsgründen verzichteten die Spritzenmänner erstmalig auf das spektakuläre Aufrichten des über 30 Meter hohen Baumes mit Lader und Traktor. Stattdessen hievte ein Autokran der Firma Hallenbau Kreuzer den dicken Stamm in die dafür vorgesehen Bodenöffnung. Die Hilfe der Feuerwehrmänner war erst beim Drehen und Einpassen des Baumes gefragt. Benjamin Mayer befreite vor den Augen der zahlreichen Zuschauer, die sich am Marktplatz eingefunden hatten, das festlich geschmückte Maiwahrzeichen in schwindelnder Höhe vom Haltegurt des Kranes. Für den Aufstieg wählte der gelernte Dachdecker stilecht die Feuerwehrdrehleiter. „Ich freue mich, mit dem Mai auch den Frühling begrüßen zu dürfen“, spielte Christian Windschiegl bei der anschließenden Feierstunde auf das sonnige Wetter am Samstagabend an. Der erste Vorstand der Neuhauser Feuerwehr freute sich ebenso wie Bürgermeister Karlheinz Budnik über das Fortführen der alten Tradition des Maibaum-Aufstellens. Mit fröhlichen Weisen, gesungen vom Männergesangverein Harmonie, sowie stimmungsvoller Blasmusik von den Neuhauser Boum wurde der Wonnemonat Mai begrüßt. Besonderen Grund zur Freude hatte Michl Windschiegl. Sein Los wurde von Glücksfee Miriam Würth, die mit einer Gruppe junger Damen auf ihrer Junggesellinnen-Tour Station in Neuhaus machte, aus der Lostrommel gezogen. Wenn es nach dem Wunsch des erst fünfjährigen Gewinners geht, wird der Maibaum nach seiner offiziellen Standzeit auf dem Marktplatz im heimischen Garten aufgestellt.

Generalversammlung 2016

Kamera als Notbehelf

Kommandant und Vorstand der Feuerwehr Neuhaus blicken positiv auf das vergangene Jahr zurück. Zufrieden sind sie aber trotzdem nicht ganz.

 

Neuhaus. Es hat sich immer noch kein Grundstück für ein neues Gerätehauses gefunden. Das heißt auch, dass das Feuerwehrauto nach wie vor in der engen Kurve rückwärts aus der Garage fahren muss. Auch bei der Wartung und Pflege bleibt es eng.

Eigeninitiative
350 Euro von der Volksbank will Kommandant Andreas Bogner als Anzahlung für eine Rückfahrkamera verwenden. „Den Einbau erledigen zwei Kameraden, die Brotzeit dafür spendiere ich“, verkündete er in der Generalversammlung im Lingl-Saal. Sollte eine Finanzierungslücke bleiben, will zweiter Kommandant Thomas Wilhelm einspringen.

Kassenwart Johannes Eibl bezeichnete den Rosenmontagsball als größte Einnahmequelle des vergangenen Jahres. Vorsitzender Christian Windschiegl monierte, dass wenige eigene Mitglieder gekommen seien. Er äußerte die dringende Bitte, dies bei der Neuauflage am 8. Februar zu verbessern. „Das würde auch die Mühen der Kameraden belohnen, die sich mit viel Ehrgeiz engagieren.“ Motto ist diesmal das Mittelalter. Das Neuhauser Prinzenpaar der Pfadfinder Faschingsgesellschaft wird den Ball unterstützen.

Vorsitzender Christian Windschiegl erinnerte an Veranstaltungen wie das Bankerlfest oder das Maibaumaufstellen am Marktplatz sowie die Segnung der neuen Tragkraftspritze nach dem Floriansamt. Zum Jahresende zählte die Wehr 126 Mitglieder, davon einschließlich der Jugendlichen 68 Aktive.

Bürgermeister Karlheinz Budnik betonte, dass die Stadt alles tun werde, die freiwilligen Helfer bestmöglich zu unterstützen. 2015 habe man 20 000 Euro für die Ausstattung der fünf Wehren mit neuen Helmen aufgebracht. Stadtrat Werner Sauer dankte der Wehr, dass sie im heißen Sommer den Sportplatz ausreichend gewässert habe.

André Stessmann, Kommandant der Kollegen aus Windischeschenbach, will mit mehr Öffentlichkeitsarbeit den Nachwuchs anlocken. Weil Richard Franz bei der Staatsehrung verhindert war, erhielt er am Freitag nachträglich von Bürgermeister Budnik das goldene Ehrenkreuz für 40 Jahre Mitgliedschaft.

„Egal ob man 10 oder 70 Einsätze abarbeitet, das Wichtigste ist immer noch, dass man jemandem helfen kann und dass wir alle wieder gesund zurückkehren“, sagte Kommandant Bogner. 72 Einsätze bedeuteten 12 mehr als noch 2014. Daraus ergaben sich inklusive Übungen 972 Einsatzstunden. (Anmerkung: Die 972 Stunden sind reine Einsatzzeit – ohne Übungen).

Bei 51 technischen Hilfeleistungen von der Katze im Baum über Ölspur oder Verkehrsabsicherung, bis hin zu zahlreichen Unfällen auf der Autobahn bewiesen die Kameraden Topform. Häufig seien Unfälle an der Zu- und Abfahrt der Autobahn gewesen. Zahlreiche Kameraden absolvierten einen Motorsägenkurs, besuchten das Brandhaus Würzburg, übten als Atemschutzgeräteträger oder unterzogen sich der Digitalfunk-Schulung.

Schulungen auf dem Plan
Als Aufgaben für 2016 nannte Bogner kurz die Inbetriebnahme des Digitalfunks einschließlich entsprechender Schulungen, die modulare Truppenausbildung (MTA), Leistungsprüfungen Brand und Technische Hilfeleistungen (THL) sowie die weitere Suche nach einem Grundstück für das Gerätehaus.

Quelle: Der Neue Tag, 12.01.2016

Gute Kameradschaft. Feuerwehr Neuhaus ehrt treue Mitglieder

Vorstand und Kommandant der Feuerwehr sind stolz auf ihre Mannschaft. Das betonten sie in der Generalversammlung in Neuhaus. Anders sei es nicht möglich gewesen, 72 Einsätze erfolgreich zu bestreiten.

Neuhaus. Dass dazu auch die beste Ausstattung gehörte, dafür sorgten Funkwart Andreas Bogner, Jugendwart Johannes Braunschmidt, Atemschutzwart Ulrich Kreinhöfner, Gerätewart Thomas Kreinhöfner und Zeugwart Clemens Schönberger.

Bogner brachte die inzwischen 19 Jahre alten Funkwecker zur Sprache. Sie sollten in etwa fünf Jahren gegen Digitalfunkwecker getauscht werden. Kreinhöfner bestätigte, dass alle Geräte in einem Topzustand seien und freute sich über neue Jacken, Helme oder Handsprechgeräte.

Bei den 25 Übungen wurden 474 Stunden geleistet, bilanzierte Thomas Wilhelm. Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung zahlreicher Mitglieder, allen voran die nachgeholte staatliche Auszeichnung von Richard Franz mit dem goldenen Ehrenkreuz für 40 Jahre Mitgliedschaft. 25 Jahre sind Christian Haubner, Christof Feldmeier, Helmut Kippes, Markus Wilhelm, Jürgen Punzmann und Reinhard Michl dabei.

Die Urkunde für 50 Jahre erhielten Alexander Höcht, Albert Beer, Robert Beer, Karl Bergler, Siegfried Windschiegl, Otto Punzmann und Alfons Bergler. 25 Jahre aktive Dienstzeit hat Reinhard Michl absolviert, die staatliche Ehrung steht noch aus. Daniel Bogner und Maurice Schandri wechselten von der Jugend zu den Aktiven. Die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhielten Christian Bauer, David und Jonas Kreinhöfner, Fabian Kühnl, Ismail Qayyum, Fabian Selch, Florian Stangl, Johannes und Manuel Windschiegl.

Gitte Kreinhöfner bedankte sich für den Pfarrgemeinderat für Absicherungen beim Martinszug oder bei Wallfahrten sowie die Hilfe beim Pfarrfest.

Maibaum zum Dank

Ehrenkommandant Alfons Bergler betonte, dass gerade das schnelle Eingreifen bei einem Bienenhausbrand größeren Schaden verhindert habe. Als Gegenleistung werde Tobias Bergler den diesjährigen Maibaum spendieren. Siegfried Windschiegl wollte den aktuellen Stand beim Ausbau der neuen Atemschutzstrecke wissen (Seite 30).

Ulrich Kreinhöfner stellte in den Raum, dass die SMS-Alarmierung nicht immer klappe. Nun solle geprüft werden, ob es auf dem Markt ein System gebe. Das sagte Kommandant Andreas Bogner zu.

Quelle: Der Neue Tag, 15.01.2016

Besichtigung des Rettungshubschraubers „Christoph 80“

Am gestrigen Samstag, den 24.10.2015 besichtigten wir den Rettungshubschrauber „Christoph 80“ in Latsch. Wir erhielten Einblicke in die medizinische Ausstattung sowie in die Technik des Helikopters. Abrupt endete unser Rundgang allerdings, als die Besatzung zu einem Einsatz gerufen wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir aber den Rettungshubschrauber schon ausgiebig erkundet. Vielen Dank an die Crew für die sehr interessante Vorführung.

Waldfest 2015

Am Samstag, den 25.07.2015 veranstaltete die DJK Neuhaus in alljährliches Waldfest Hobbyturnier. Bei schönem Wetter waren wir wieder mit einer schlagkräftigen Truppe angetreten. Nach 3 Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage belegten wir den zweiten Platz. Am Turnier nahmen die Pfadfinder Neuhaus, FCB Fanclub Hitn Neuhaus, Heisl A93, Eschawecka Torjäger und der FC HauDanem und wir teil. Zufrieden mit ihrer Leistung ließ sich unsere Fußballtruppe noch ein wohlverdientes kühles Getränk aus dem Pokal schmecken.

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Das Ziel für nächstes Jahr: Unsere diesjährige Position um eins verbessern 🙂

Rosenmontagsball 2015

Prächtige Gaudi bei der Feuerwehr

Andreas Egeter als Büttenredner und geisterjagende Jugendgarde um Mitternacht im Lingl-Saal

Die Spritzenmänner der Feuerwehr hatten sich ganz umsonst Sorgen gemacht. Ihr Rosenmontagsball im „Lingl“-Saal war nicht nur sehr gut besucht, sondern ein voller Erfolg. „Es lebe der Ball“ lautete das Motto. So gab es eine Gruppe Fuß-Baller mit WM-Trophäe, Feder-Baller, Bälle und Luft-Ballons als Deko, eine Ball-ermann-Bar und natürlich Ball-ermänner und -frauen in „Malle“-Outfit.

Das Programm setzte zusätzlich Highlights im Halbstundentakt. Charmant begrüßte das Prinzenpaar der Narrhalla Windischeschenbach samt Hofstaat die Gäste. Die Kindergarde zeigt auf engem Raum ihren Gardetanz. Als Moderator fungierte Vorsitzender Christian Windschiegl. Die „Neuhauser Mädels“ zeigten zu „Heart of Courage“ eine beeindruckende Performance. Selbst Musiker „Ritsch“ war begeistert von dem Sprung zu Anfang: „Direkt aus ‚m Äiabuan in d’Luft!“ Er und sein Kollege Fiede lockten zwischen den Auftritten die bunt kostümierten Maschkerer auf die Tanzfläche.

Der Feuerwehrball im „Lingl“-Saal blickt auf eine lange Tradition zurück. Zu einem dieser legendären Rosenmontagsbälle hatte sich hier die „Altneihauser Feierwehrkapell’n“ gegründet. Das Derblecken mit spaßigen Reimen scheint der Neuhauser Feuerwehr im Blut zu liegen. Eine Kostprobe davon gab Andreas Egeter als Büttenredner.

Humorvoll und sarkastisch brachte er den Feuerwehralltag zu Gehör. Die neu geplante Atemschutzstrecke, die auch die Tirschenreuther Wehr nutzen soll, durfte in seinem Vortrag nicht fehlen. Mit spöttischen Vierzeilern in bester Neugirg-Manier berichtete Egeter von Bankerl- und anderen Festen sowie dem wichtigen Stärkungsmittel Zoigl.

Als Lohn für die fantasievollen Verkleidungen gab es eine Maskenprämierung. Preise räumten der Pirat Jack Sparrow samt Freibeuterin, eine venezianische Dame, Batman und Flash, die Fußballergruppe samt Pokal und eine Pokemon-Truppe ab. Die Feuerwehr spendierte den Gewinnern Sekt, der gleich „geköpft“ wurde.

Zu später Stunde kam nochmals die Jugendgarde Windischeschenbach. Kampfbereite „Ghostbuster“ jagten die bleichen Geister durch den Lingl-Saal.

Proppenvoll war nicht nur die Tanzfläche, wo „Fiede“ und „Ritsch“ mit „Atemlos“, Polonaise Blankenese“, Twist, Polka und Schlagern bei den Gästen immer den richtigen Ton trafen, sondern auch die Bar. Und wer dort keinen Platz hatte, drängte sich um den Schanktresen.

Quelle: Der Neue Tag

Generalversammlung 2015

Teure Investitionen in Feuerwehrgerätschaften zahlen sich aus

Kommandant bestätigt bei Generalversammlung Trend zu immer mehr Einsatzstunden – Gerätehaus-Neubau nur noch eine Frage der Zeit

Neuhaus (mlb) „Alles ist in einem sehr guten Zustand“, attestierte Thomas Kreinhöfner die volle Funktionalität der Gerätschaften bei der Generalversammlung vergangenen Freitag. „Wie sollte es auch anders sein, wenn wir fast alles neu haben“, mit einem Schmunzeln ergänzte der Gerätewart folgerichtig seine Ausführungen. Dass sich die mitunter kostspieligen Investitionen in den vergangenen Jahren gelohnt haben, verdeutlichte Kommandant Andreas Bogner mit seinem Bericht über das vergangene Einsatzjahr. „ 57 mal wurde unsere Mannschaft zu den verschiedensten Einsätzen gerufen“, so der Chef der Spritzentruppe. Das bedeute mit 782 Einsatzstunden ein Plus von 200 Stunden im Vergleich zu 2013. Vor allem bei der Anzahl der technischen Hilfeleistungen auf der Autobahn zeige der Trend weiter nach oben. Bogner dankte seinem Team, das aktuell 68 aktive Spritzenmänner umfasst, für die geleistete Arbeit. „57 Einsätze und 782 Stunden sind wirklich kein Kindergeburtstag“, so der Kommandant. Hinzu kommen diverse Übungen und Fortbildungsmaßnahmen, an denen zahlreiche Kameraden teilgenommen hätten. Voller Freude verpflichtete er die Feuerwehranwärter Jonas Müller und Moritz Punzmann per Handschlag zum aktiven Dienst. Tobias Bergler, Michael Giehl, Florian Mayer und Thomas Neugirg zeichnete Bogner für eine zehnjährige aktive Dienstzeit aus. Matthias Schönberger und seinem Kommandantenkollegen Thomas Wilhelm überreichte er die Anstecknadel für 30 Jahre aktive Dienstzeit. Zugleich informierte er die Anwesenden, dass Richard Franz und Berthold Raab Ende des Jahres im Rahmen der staatlichen Ehrungen für 40- bzw. 25jährige Dienstzeit ausgezeichnet werden. Mit der Einführung des Digitalfunks, der demnächst seinen erweiterten Probebetrieb aufnimmt, und der geplanten Abwandlung der Funkrufnamen wies Bogner seine Kameraden auf zwei wichtige Änderungen im kommenden Jahr hin. Zudem werde er für die Verteilung der Funkwecker eine eigene WhatsApp-Gruppe anlegen. Mit Hilfe dieser aktuellen Handy-Kommunikationsform können zum Beispiel aus Urlaubsgründen ungenutzte Geräte schnellstmöglich an funkweckerlose Kameraden weitergegeben werden. Während dieser zeitgemäße Vorschlag bei den älteren Anwesenden für Stirnrunzeln sorgte, stieß er bei den jungen auf großen Anklang. Vorausblickend erwähnte Bogner den geplanten Gerätehaus-Neubau, der in den nächsten Jahren wohl unumgänglich sei. Dem pflichtete auch Bürgermeister Karlheinz Budnik im Namen des Stadtrates bei. Das Gremium hatte sich im Herbst bei einem Ortstermin selbst ein Bild von der beengten und verkehrsmäßig recht gefährlichen Situation am Spritzenhaus gemacht. Das Stadtoberhaupt wies allerdings darauf hin, dass der Bau eines neuen Feuerwehrhauses immer einen Kraftakt darstelle, der nur Hand in Hand zwischen der Stadt und den Feuerwehrkameraden bewältigt werden kann. Sehr gute kooperative Zusammenarbeit bescheinigte André Stessmann seinen Neuhauser Kollegen. Die Ortsfeuerwehren fahren, so der federführende Kommandant der Stadt, mittlerweile bei den Einsätzen alle unter einer Flagge. Einsatzbedingt sei die Zusammenarbeit dabei mit Neuhaus am engsten. „Ich bin froh, dass ihr bei Verkehrsunfällen auf der Autobahn die Absicherung übernehmt“, zeigte sich Stessmann dankbar. So trügen die Männer dazu bei, dass am Ende alle wieder wohlbehalten in die Gerätehäuser zurückkehrten. Auch ansonsten baue man mittlerweile auf ein gemeinsames Miteinander und gegenseitiges Aushelfen. Als Beispiel fügte er das Abbauen des Windischeschenbacher Maibaums an, wofür in diesem Jahr die Neuhauser Spritzenmänner die Absicherung übernommen hatten. Kameradschaftliches Miteinander ist zwischen den Stadtfeuerwehren mittlerweile weitaus mehr als eine leere Worthülse. Dies verdeutlichten auch Stessmanns scherzhafte Stichelei in Richtung des Neuhauser Kommandanten Andreas Bogner. Dieser nahm seine lustige Anekdote über die geborgten Ehrenabzeichen seinerseits aber mit Humor.

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Rückkehr zur Normalität nach überaus erfolgreichem Jubiläumsjahr

Feuerwehrverein bei Generalversammlung dennoch zufrieden mit dem vergangenen Vereinsjahr – Rosenmontagsball auf dem Prüfstand

Neuhaus (mlb) „Das Jahr 2014 war ein eher ruhiges Vereinsjahr verglichen mit 2013“, fast bescheiden eröffnete Christian Windschiegl die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus vergangenen Freitag. Auch wenn das vergangene Jahr dem überaus erfolgreichen Jubiläumsjahr nicht das Wasser reichen konnte, zeichnete der Vorsitzende dennoch ein recht aktives Vereinsjahr nach. So berichtete er stolz über eine ansehnliche Mitgliederzahl von 127 aktiven und passiven Feuerwehrlern. Voller Freude ehrte die Vorstandschaft mit Richard Franz, Berthold Raab und Franz Zetzl drei Kameraden für 40- bzw. 25-jährige Vereinszugehörigkeit. „Ehrungen sind immer etwas ganz Besonderes für mich“, so Windschiegl. Es spreche nicht nur für die Geehrten, sondern auch für den Verein, wenn die Mitlieder ihm solange die Treue halten. Bei einem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende seine Kameraden und die anwesenden Gäste im gut gefüllten Lingl-Saal an verschiedene erfolgreiche Aktivitäten in 2014: das Maibaumaufstellen am Marktplatz, das vereinsinterne Bankerlfest mit würzigen Bratenspezialitäten, den gemeinsamen Besuch der Lagerfeuerwehr der US Army in Grafenwöhr, den geselligen Vereinsausflug in den Bayrischen Wald und nicht zuletzt das Weihnachtsgansschießen im Windischeschenbacher Schützenheim. Auch der Rosenmontagsball, der im vergangenen Jahr unter dem Motto „Musicals“ stand, kam dabei zur Sprache. Dieser hätte wieder, so Windschiegl, mit verschiedenen Einlagen ein kurzweiliges Programm geboten. Umso enttäuschter zeigte sich der Redner, dass die Besucherzahlen nicht den Erwartungen der Organisatoren entsprachen und vor allem die Feuerwehrkameraden aus den eigenen Reihen der Veranstaltung fernblieben. Der Vereinsvorstand appellierte deswegen an die Anwesenden, mit Partnern und Freunden zahlreich an der diesjährigen Faschingsgaudi teilzunehmen. Passend zur Situation wurde der Rosenmontagsball diesmal unter das zweideutige Motto „Es lebe der Ball!?“ gestellt. Anhand der Bilanz nach der Veranstaltung, so Windschiegl, entscheidet die Vorstandschaft über die weitere Zukunft des traditionsreichen Faschingsballs im Lingl-Saal. Bürgermeister Karlheinz Budnik zollte im Namen der Stadt dem Feuerwehrverein Respekt für seine kulturelle Aktivität, welche den Einsatz am Nächsten in willkommener Weise ergänzt. Auch im kirchlichen Bereich konnte die Pfarrei Heilig Geist stets auf die Unterstützung der Spritzenmänner bauen. In Vertretung des Pfarrgemeinderats dankte Gitte Kreinhöfner für die zahlreichen „Einsätze“ der Kameraden bei Prozessionen und Wallfahrten sowie die Mithilfe beim Pfarrfest. Für derartige gesellige Gelegenheiten außerhalb der Dienstpflicht soll es zukünftig ein neues, einheitliches Feuerwehr-T-Shirt für die Kameraden geben. Dieses stellte Vereinslayouter Fabian Zetzl bei der Versammlung vor und nahm erste Bestellungen entgegen.

Generalversammlung2015_3bQuelle: Der Neue Tag, mlb

Vereinsausflug 2014

Bei herrlichem Spätsommerwetter machten wir uns auf, den Sonntag im Bayerischen Wald zu verbringen. Als Erstes besichtigten wir den Drachen des Further Drachenstiches. Bei der Vorführung des 5,50 Meter langen, 3,80 Meter breiten und 4,50 hohen „Tier“ zeigten uns die vier für den Drachen nötigen Steuermänner alle Bewegungen und Spezialeffekte des Roboters. Vom Flügelschlag, verschiedene Mimiken bishin zum Feuerspeien war alles dabei.

Nach einem gemütlichen Mittagessen stand als Nächstes der Wald-Wipfel-Weg bei St. Engelmar auf dem Programm. Bei dem bis zu 30 Meter über dem Boden liegenden, teilweise schwankenden Pfad bekam so manch einer ein mulmiges Gefühl im Magen. Als „total narrisch“ bezeichnete so manche Besucher von uns das Haus am Kopf. Wie der Name schon sagt, wurde hier ein Haus aufgestellt, das komplett auf dem Kopf steht. Selbstverständlich ist auch das Mobiliar am eigentlichen Boden befestigt. Und so entstand auch das eine oder andere lustige Bild.

Zum Abschluss eines gelungenen Ausflugs machten wir noch am Egidi-Buckl halt. Neben zwei Rodelbahnen und diversen Rutschen stand hier auch noch eine überdimensionale Gartenbank auf die man sich setzten konnte.

Alle Teilnehmer hatten jede Menge Spaß an diesem bei wirklich herrlichem Wetter gut organisierten Vereinsausflug 2014.

Zeitungsbericht im „Neuen Tag“ zu unserem Ausflug:

Achterbahn-Fahrt fürs Adrenalin

Tagesausflug der Feuerwehr stellt Mut und Magen vor große Herausforderungen – Teilnehmer dennoch begeistert

Neuhaus (mlb) Die kleinen Mädels hielten sich spontan Augen und Ohren zu, etwas größere Kinder verfolgten erstarrt und mit gehörigem Respekt das Schauspiel und selbst die Erwachsenen zuckten an der ein oder anderen Stelle zusammen. Gebannt verfolgten alle die bewegte Vorführung des Further Drachens, der ersten Station des Vereinsausflugs der Neuhauser Feuerwehr. Neben allerhand Interessantem über die Tradition des Further Drachenstichs erfuhr die etwa 50-Personen-starke Truppe dabei auch einiges über den Bau und die technischen Finessen des High-Tech-Kunstwerks. Dieses kann ferngesteuert durch fünf Personen sich aufrichten, alle Körperteile bewegen und sogar laufen. Während das milde Schmunzeln der „Fanny“, wie der Drache bei den Bayerwäldlern liebevoll genannt wird, einem warm ums Herz werden ließ, jagte sein angriffslustiger Blick gepaart mit Zähnefletschen sowie Rauch- und Feuerausstößen den Zuschauern kalten Schauer über den Rücken. Obendrein dröhnte der ohrenbetäubende Drachensound, den Radio Charivari im Tierpark Hellabrunn bei verschiedenen Tieren aufgenommen und gemixt hat, aus den eingebauten Lautsprechern, um Jurasic-Park-Feeling aufkommen zu lassen. Das Adrenalin kam auch bei der zweiten Station der Feuerwehr-Tagesreise nach dem gemeinsamen Mittagessen nicht zur Ruhe. Beim Besuch des Waldwipfelweges in Sankt Englmar stockte so manchem Ausflügler aufgrund der Höhe, 35m über dem sicheren Erdboden, der Atem. Hinzu kamen die Schwingungen des beeindruckenden Beton-Metall-Gebildes aufgrund des großen Besucheransturms, der sich wegen des warmen Spätsommerwetters dort eingestellt hatte. „Man konnte die Betonträger mit bloßem Auge wie hohe Tannen schwingen sehen“, erinnert sich eine Teilnehmerin heute noch mit flauem Magen. Während der anschließende Spaziergang durch den Waldlehrpfad und den Weg der optischen Täuschungen das Gleichgewicht wieder ins Lot brachte, stellte der Besuch im Haus am Kopf dieses erneut vor eine große Herausforderung. Nicht nur, dass sämtliche Einrichtungsgegenstände kopfüber an der Decke angebracht waren, was die Wahrnehmung deutlich irritierte. Dazu kam der schräge Boden im Haus, der zwar kuriose Situationen erzeugte, wie etwa die aufwärts rollende Kugel, aber dem Gleichgewicht den letzten Rest gab. Durch die besondere Situation in dem auf den Kopf stehenden Haus entstanden zahlreiche skurrile Fotos, die als Souvenir die ahnungslosen Daheimgebliebenen zum Grübeln brachten. Zum krönenden Abschluss des tollen Tages legte die Gruppe bei der Heimfahrt bei der Freizeitanlage am Egidi-Buckel einen Zwischenstopp ein. Bei rasanten Fahrten mit den beiden Sommerrodelbahnen, der Reifen-Wasserrutsche oder einem Besuch auf dem Rutschenturm sowie im angeschlossenen Biergarten ließen die Ausflügler den erlebnisreichen Tag ausklingen.