Leistungsprüfung „Brand“ – Gruppe 79 & 80

Nachdem 13 Kameraden von uns eine Woche fleißig geübt haben, stand am Freitag den 17.04.2015 die Leistungsprüfung „Brand“ für die 79. und 80. Gruppe der FFW Neuhaus an. Zum ersten Mal wurde die Variante mit Atemschutz einstudiert. Bei der Leistungsprüfung müssen die grundlegenden Handgriffe beim Brandeinsatz unter Beobachtung von drei Schiedsrichtern unter Beweis gestellt werden. Dazu zählen der Aufbau eines Löschangriffs, das Saugschlauch Kuppeln sowie Knoten und Stiche. Zudem müssen Kameraden, welche eine höhere Stufe ablegen eine eigene Sonderaufgabe ableisten. Dank der fachkundigen Ausbildung von Franz Schönberger bestanden beide Gruppen die Leistungsprüfung mit einer sehr guten Leistung, welche von den Schiedsrichtern Kreisbrandinspektor Josef Kres, Kreisbrandmeister Uli Kraus und Kreisbrandmeister Alfons Huber bestätigt wurde. Fabian Bogner legte Stufe 1 (Bronze) ab, Bergler Tobias, Daniel Bogner, Kühnl Fabian, Mayer Florian, Qayyum Ismail, Selch Fabian Stufe 2 (Silber), Kreinhöfner Jonas, Windschiegl Manuel  Stufe 3 (Gold), Neugirg Thomas Stufe 4 (Gold-Blau), Schrott Benedikt Stufe 5 (Gold-Grün) und Mayer Benjamin und Fabian Zetzl legten mit der Stufe 6 (Gold-Rot) ihre letzte Leistungsprüfung ab.

 

Bericht im „Neuen Tag“:

Fit mit Atemschutz

Feuerwehr Neuhaus meistert Leistungsprüfung Brand

Mit einem hervorragenden Ergebnis legte die 79. und die 80. Gruppe der Feuerwehr Neuhaus die Leistungsprüfung Brand ab, zum ersten Mal in der Variante 3 mit Atemschutz. Vorausgegangen war eine Woche intensiven Trainings.

Kreisbrandinspektor Josef Kres und die Kreisbrandmeister Uli Kraus und Alfons Huber bescheinigten den beiden Gruppen eine ruhige und fachgerechte Arbeit. „Es gab nichts zu beanstanden“, betonte das Schiedsrichterteam. Darüber freuten sich nicht nur die Prüflinge, sondern auch Kommandant Andreas Bogner, der den Feuerwehrmännern ebenso dankte wie Ausbilder Franz Schönberger für die hervorragende Vorbereitung der Truppe. Sichtlich beeindruckt von der ruhigen und ordentlichen Arbeit zeigte sich auch Stadtrat Markus Weidner, der die Grüße und den Dank der Stadt übermittelte. Diesem Dank schloss sich auch Vorsitzender Christian Windschiegl an.

Die Leistungsprüfung Stufe 1 legten ab: Fabian Bogner. Stufe 2: Fabian Kühnl, Daniel Bogner, Fabian Selch, Tobias Bergler, Ismail Qayyum, Florian Mayer, Stufe 3: Jonas Kreinhöfner, Manuel Windschiegl. Stufe 4: Thomas Neugirg. Stufe 5: Benedikt Shrott. Stufe 6: Benjamim Mayer, Fabian Zetzl.

Generalversammlung 2015

Teure Investitionen in Feuerwehrgerätschaften zahlen sich aus

Kommandant bestätigt bei Generalversammlung Trend zu immer mehr Einsatzstunden – Gerätehaus-Neubau nur noch eine Frage der Zeit

Neuhaus (mlb) „Alles ist in einem sehr guten Zustand“, attestierte Thomas Kreinhöfner die volle Funktionalität der Gerätschaften bei der Generalversammlung vergangenen Freitag. „Wie sollte es auch anders sein, wenn wir fast alles neu haben“, mit einem Schmunzeln ergänzte der Gerätewart folgerichtig seine Ausführungen. Dass sich die mitunter kostspieligen Investitionen in den vergangenen Jahren gelohnt haben, verdeutlichte Kommandant Andreas Bogner mit seinem Bericht über das vergangene Einsatzjahr. „ 57 mal wurde unsere Mannschaft zu den verschiedensten Einsätzen gerufen“, so der Chef der Spritzentruppe. Das bedeute mit 782 Einsatzstunden ein Plus von 200 Stunden im Vergleich zu 2013. Vor allem bei der Anzahl der technischen Hilfeleistungen auf der Autobahn zeige der Trend weiter nach oben. Bogner dankte seinem Team, das aktuell 68 aktive Spritzenmänner umfasst, für die geleistete Arbeit. „57 Einsätze und 782 Stunden sind wirklich kein Kindergeburtstag“, so der Kommandant. Hinzu kommen diverse Übungen und Fortbildungsmaßnahmen, an denen zahlreiche Kameraden teilgenommen hätten. Voller Freude verpflichtete er die Feuerwehranwärter Jonas Müller und Moritz Punzmann per Handschlag zum aktiven Dienst. Tobias Bergler, Michael Giehl, Florian Mayer und Thomas Neugirg zeichnete Bogner für eine zehnjährige aktive Dienstzeit aus. Matthias Schönberger und seinem Kommandantenkollegen Thomas Wilhelm überreichte er die Anstecknadel für 30 Jahre aktive Dienstzeit. Zugleich informierte er die Anwesenden, dass Richard Franz und Berthold Raab Ende des Jahres im Rahmen der staatlichen Ehrungen für 40- bzw. 25jährige Dienstzeit ausgezeichnet werden. Mit der Einführung des Digitalfunks, der demnächst seinen erweiterten Probebetrieb aufnimmt, und der geplanten Abwandlung der Funkrufnamen wies Bogner seine Kameraden auf zwei wichtige Änderungen im kommenden Jahr hin. Zudem werde er für die Verteilung der Funkwecker eine eigene WhatsApp-Gruppe anlegen. Mit Hilfe dieser aktuellen Handy-Kommunikationsform können zum Beispiel aus Urlaubsgründen ungenutzte Geräte schnellstmöglich an funkweckerlose Kameraden weitergegeben werden. Während dieser zeitgemäße Vorschlag bei den älteren Anwesenden für Stirnrunzeln sorgte, stieß er bei den jungen auf großen Anklang. Vorausblickend erwähnte Bogner den geplanten Gerätehaus-Neubau, der in den nächsten Jahren wohl unumgänglich sei. Dem pflichtete auch Bürgermeister Karlheinz Budnik im Namen des Stadtrates bei. Das Gremium hatte sich im Herbst bei einem Ortstermin selbst ein Bild von der beengten und verkehrsmäßig recht gefährlichen Situation am Spritzenhaus gemacht. Das Stadtoberhaupt wies allerdings darauf hin, dass der Bau eines neuen Feuerwehrhauses immer einen Kraftakt darstelle, der nur Hand in Hand zwischen der Stadt und den Feuerwehrkameraden bewältigt werden kann. Sehr gute kooperative Zusammenarbeit bescheinigte André Stessmann seinen Neuhauser Kollegen. Die Ortsfeuerwehren fahren, so der federführende Kommandant der Stadt, mittlerweile bei den Einsätzen alle unter einer Flagge. Einsatzbedingt sei die Zusammenarbeit dabei mit Neuhaus am engsten. „Ich bin froh, dass ihr bei Verkehrsunfällen auf der Autobahn die Absicherung übernehmt“, zeigte sich Stessmann dankbar. So trügen die Männer dazu bei, dass am Ende alle wieder wohlbehalten in die Gerätehäuser zurückkehrten. Auch ansonsten baue man mittlerweile auf ein gemeinsames Miteinander und gegenseitiges Aushelfen. Als Beispiel fügte er das Abbauen des Windischeschenbacher Maibaums an, wofür in diesem Jahr die Neuhauser Spritzenmänner die Absicherung übernommen hatten. Kameradschaftliches Miteinander ist zwischen den Stadtfeuerwehren mittlerweile weitaus mehr als eine leere Worthülse. Dies verdeutlichten auch Stessmanns scherzhafte Stichelei in Richtung des Neuhauser Kommandanten Andreas Bogner. Dieser nahm seine lustige Anekdote über die geborgten Ehrenabzeichen seinerseits aber mit Humor.

Generalversammlung2015_1b

 

Rückkehr zur Normalität nach überaus erfolgreichem Jubiläumsjahr

Feuerwehrverein bei Generalversammlung dennoch zufrieden mit dem vergangenen Vereinsjahr – Rosenmontagsball auf dem Prüfstand

Neuhaus (mlb) „Das Jahr 2014 war ein eher ruhiges Vereinsjahr verglichen mit 2013“, fast bescheiden eröffnete Christian Windschiegl die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus vergangenen Freitag. Auch wenn das vergangene Jahr dem überaus erfolgreichen Jubiläumsjahr nicht das Wasser reichen konnte, zeichnete der Vorsitzende dennoch ein recht aktives Vereinsjahr nach. So berichtete er stolz über eine ansehnliche Mitgliederzahl von 127 aktiven und passiven Feuerwehrlern. Voller Freude ehrte die Vorstandschaft mit Richard Franz, Berthold Raab und Franz Zetzl drei Kameraden für 40- bzw. 25-jährige Vereinszugehörigkeit. „Ehrungen sind immer etwas ganz Besonderes für mich“, so Windschiegl. Es spreche nicht nur für die Geehrten, sondern auch für den Verein, wenn die Mitlieder ihm solange die Treue halten. Bei einem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende seine Kameraden und die anwesenden Gäste im gut gefüllten Lingl-Saal an verschiedene erfolgreiche Aktivitäten in 2014: das Maibaumaufstellen am Marktplatz, das vereinsinterne Bankerlfest mit würzigen Bratenspezialitäten, den gemeinsamen Besuch der Lagerfeuerwehr der US Army in Grafenwöhr, den geselligen Vereinsausflug in den Bayrischen Wald und nicht zuletzt das Weihnachtsgansschießen im Windischeschenbacher Schützenheim. Auch der Rosenmontagsball, der im vergangenen Jahr unter dem Motto „Musicals“ stand, kam dabei zur Sprache. Dieser hätte wieder, so Windschiegl, mit verschiedenen Einlagen ein kurzweiliges Programm geboten. Umso enttäuschter zeigte sich der Redner, dass die Besucherzahlen nicht den Erwartungen der Organisatoren entsprachen und vor allem die Feuerwehrkameraden aus den eigenen Reihen der Veranstaltung fernblieben. Der Vereinsvorstand appellierte deswegen an die Anwesenden, mit Partnern und Freunden zahlreich an der diesjährigen Faschingsgaudi teilzunehmen. Passend zur Situation wurde der Rosenmontagsball diesmal unter das zweideutige Motto „Es lebe der Ball!?“ gestellt. Anhand der Bilanz nach der Veranstaltung, so Windschiegl, entscheidet die Vorstandschaft über die weitere Zukunft des traditionsreichen Faschingsballs im Lingl-Saal. Bürgermeister Karlheinz Budnik zollte im Namen der Stadt dem Feuerwehrverein Respekt für seine kulturelle Aktivität, welche den Einsatz am Nächsten in willkommener Weise ergänzt. Auch im kirchlichen Bereich konnte die Pfarrei Heilig Geist stets auf die Unterstützung der Spritzenmänner bauen. In Vertretung des Pfarrgemeinderats dankte Gitte Kreinhöfner für die zahlreichen „Einsätze“ der Kameraden bei Prozessionen und Wallfahrten sowie die Mithilfe beim Pfarrfest. Für derartige gesellige Gelegenheiten außerhalb der Dienstpflicht soll es zukünftig ein neues, einheitliches Feuerwehr-T-Shirt für die Kameraden geben. Dieses stellte Vereinslayouter Fabian Zetzl bei der Versammlung vor und nahm erste Bestellungen entgegen.

Generalversammlung2015_3bQuelle: Der Neue Tag, mlb

Atemschutzübung 21.11.2014

Am Freitag durften wir KBM Uli Kraus als Referent begrüßen. Bei dieser Übung wurde behandelt, wie wir Kameraden bei einem CSA-Einsatz unterstützen können.

Diese Themen wurden behandelt:

  • Bereitstellung des dreifachen Brandschutzes an der Grenze zum Gefahrenbereich
  • Aufbau des Dekontaminationsplatzes mit Becken oder mit Plane und B-Schlauch
  • Einkleiden eines CSA-Trägers
  • Dekontamination und Entkleiden des CSA-Trägers.
Veröffentlicht unter Aktive

Einsatzübung am 15.07.2014

Kurz bevor ein Haus des Landkreissiedlungswerks in der Sonnenstraße in Neuhaus abgerissen wurde, bekamen wir die Möglichkeit eine Übung in diesem Gebäude abzuhalten. Schwerpunkte dieser Einsatzübung waren die Personensuche in Gebäuden, das Errichten einer Verletztensammelstelle mit Betreuung der Patienten sowie der Löschangriff von außen. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen in die verrauchten und abgedunkelten Wohnung zur Personensuche vor. Dabei wurden wir von einem Atemschutztrupp der FFW Bernstein unterstützt. Die geretteten Personen wurden dann im freien von den bereit stehenden Kameraden übernommen und versorgt. Derweil nahmen einige Kameraden von außen einen Löschangriff vor.  Nach dem „Einsatz“ übte die Atemschutzgruppe das richtige Vorgehen mit den Schlauchpaketen im Treppenhaus und die Maschinisten befassten sich nochmals intensiv mit der Pumpe des LF10.

Im Ernstfall topfit

Zeitungsbericht im „Neuen Tag“ vom 03.06.2014

Kreisbrandinspektor überreicht 13 Zeugnisse  zur bestandenen  Feuerwehr-Grundausbildung

Neustadt/WN. Wie im richtigen Leben: Die berufliche Karriere beginnt mit der Ausbildung. Und wer bei der Feuerwehr bestehen will, muss auch erst einmal viel lernen.

 

Kreisbrandinspektor (KBI) Josef Kres überreichte an drei junge Mädchen und 13 Burschen aus Neuhaus, Störnstein, Roschau und Windischeschenbach das Zeugnis für die bestandene Grundausbildung. Wie Kreisbrandmeister Ulrich Kraus betonte, dürfen die jungen Leute jetzt Einsätze begleiten, die keine besondere Ausbildung erfordern. Die 65 Ausbildungsstunden fanden in den verschiedenen Wehren im KBM-Bereich 2 statt. Sinn ist, dass Feuerwehrdienstleistende andere Gruppen von Rettungskräften kennenlernen und damit eine ortsübergreifender Einsatz besser funktioniert.

Auch stellten die Wehren die entsprechenden Ausbilder, was gerne angenommen wird und auch hervorragend funktioniert. Von Kres, Kraus und KBM Martin List wurden die Zeugnisse überreicht. Anschließend stärkten sich die Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder.

Gute Beurteilung

Die Prüfung bestanden haben Fabian Kühnl, Fabian Selch, Fabian Bogner und Daniel Bogner, alle Freiwillige Feuerwehr Neuhaus, Johannes Bauer, Fabio Förster, Lukas Kost, Andreas Höchst, Michael Phillip, Konrad Lehner, Elena Menzl, Lina Reger und Maximilian Weiß (alle Störnstein), Lena Bäumler (Roschau), Alexander Glich und Maximilian Schedle (beide Windischeschenbach).

Quelle: "Der Neue Tag", 03.06.2014

Quelle: „Der Neue Tag“, 03.06.2014

Atemschutzübung

Am Freitag Abend traf sich die Atemschutzgruppe zur gemeinsamen Übung. Dieses mal lag der Schwerpunkt bei der GAMS-Regel.

  • G: Gefahr erkennen
  • A: Absperren
  • M: Menschen retten
  • S: Spezialkräfte anfordern

Das Übungsszenario sah wie folgt aus:
Ein mit Diesel beladener LKW brannte und der Fahrer war noch bewusstlos im Führerhaus.

Zusätzlich beschäftigten wir uns mit der Entstehung eines Zimmerbrandes durch eine brennende Zigarette auf einer Couch. Binnen 10 Minuten stand das Möbelstück in Vollbrand.